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Gier - Schauspielhaus Zürich

Gier

Von Sarah Kane
Inszenierung: Christopher Rüping

Kennen Sie das, wenn Sie sich so sehr nach jemandem sehnen, dass die Sehnsucht nicht einmal aufhört, wenn die Person direkt vor Ihnen steht und Sie sie berühren, umarmen, küssen, greifen können? Kennen Sie das, wenn die Nähe nicht nah genug sein kann und das Gegenüber immer zu weit weg ist, egal wie dicht Sie dran sind? Ja, vermutlich. Nach zwei Jahren pandemischer physical distance ist die Gier nach Nähe nicht mehr nur ein intimes Bedürfnis, sondern das sehnsuchtsvolle Merkmal einer Generation.

Es ist eine Sehnsucht, die sich nicht durch simple Befriedigung stillen lässt, sondern die mit der Erfüllung nur immer weiter wächst. Es muss mehr und mehr sein, näher und näher muss man kommen, immer tiefer hinein in die Textur des anderen Wesens, des anderen Körpers. Und wenn man dann ganz nah ist, hält man das aus? Oder riskiert man, sich im Andern zu verlieren, sich ganz aufzulösen? Und wenn, wäre das so schlimm?

Die britische Dramatikerin Sarah Kane hat Gier Ende der 1990er Jahre geschrieben. 25 Jahre später inszeniert Christopher Rüping diesen grossen, einsamen Text auf der Pfauenbühne.

Inszenierung
Christopher Rüping
Bühnenbild
Jonathan Mertz
Kostümbild
Lene Schwind
Musik
Christoph Hart
Video
Emma Lou Herrmann
Licht
Gerhard Patzelt
Dramaturgie
Moritz Frischkorn
Alle Beteiligten anzeigen
Audience Development
Mathis Neuhaus
Touring & International Relations
Sonja Hildebrandt
Künstlerische Vermittlung T&S
Manuela Runge
Produktionsassistenz
Mahlia Theismann
Bühnenbildassistenz
Johanna Bajohr
Kostümbildassistenz
Dorothea Knorr
Produktionshospitanz
Anouk Eugster
Inspizienz
Dayen Tuskan
Soufflage
Katja Weppler
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  • Premiere: 4. März 2023, Pfauen
  • Pfauen
Daten
Sa 04.03. 20:00 Pfauen
  • Premiere
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