Nina Rühmeier studierte Theaterwissenschaft, Neue Geschichte und Neue deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin und der Université de Paris VIII, Vincennes-Saint-Denis. Von 2006 bis 2011 war sie zunächst als Dramaturgieassistentin, dann als Dramaturgin am Maxim Gorki Theater Berlin (Intendanz Armin Petras) engagiert. Dort arbeitete sie u. a. mit den Regisseur*innen Antú Romero Nunes, Armin Petras, Jan Neumann, Frank Abt, Nora Schlocker und Simon Solberg und konzipierte diverse Themenwochenenden sowie das Comictheaterfestival REALITY KILLS. Anschließend arbeitet sie als freie Dramaturgin u. a. am Schauspielhaus Zürich und für das Theaterkollektiv Franz von Strolchen. Es folgte von 2013 bis 2018 ein Festengagement am Schauspiel Köln (Intendanz Stefan Bachmann), wo sie neben zahlreichen Produktionen – u. a. mit den Regisseur*innen Pınar Karabulut, Robert Borgmann, Rafael Sanchez und Stefan Bachmann sowie wiederum Simon Solberg und Jan Neumann – auch die Reihe WERKSTÜCKE betreute und in der Spielzeit 2016/2017 die Co-Leitung des STUDIO KÖLN der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» Leipzig innehatte. Von 2018 bis 2025 arbeitete Nina Rühmeier erneut als freie Dramaturgin u. a. am Nationaltheater Mannheim, dem Staatstheater Augsburg, dem Theater Bremen und dem Hans Otto Theater Potsdam. Daneben veröffentlichte sie Radiofeatures und Magazinbeiträge. Sie ist Gründungmitglied des Kölner Künstlerinnenkollektivs *POLAR PUBLIK und kehrte auch wiederholt als Gastdramaturgin ans Schauspiel Köln zurück. Zuletzt arbeitete sie dort mit den Regisseur*innen Lionel Somé und Yael Ronen. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Nina Rühmeier Dramaturgin am Schauspielhaus Zürich.