Bullestress

@ Gina Folly

Von Fatima Moumouni und Laurin Buser
Inszenierung: Suna Gürler

Astro, Ella, Damn, Nabil und Mari sind eine Gang, eine Bubble, eine Band. Sie haben gerade ihren ersten Song produziert und, safe, sie schwören: Der wird eine Bombe. Leider schlägt zuerst eine andere Bombe ein: ein Fall von rassistischer Polizeigewalt in ihrer nächsten Nähe. Die Sache lässt keine*n der fünf kalt, ihre Welt aber wird kälter. Wie sie alle mit dem Thema Rassismus umgehen, spaltet die Freund*innen. Doch Schweigen ist keine Option, besonders dann nicht, wenn man ein paar gute Beats im Sack hat und sowieso einiges zu sagen. Erst einmal aber haben alle Bullestress. Sogar die Bullen selbst.

Das neue Stück von Fatima Moumouni und Laurin Buser ist eine aktivistische Coming of age-Story made und based in Switzerland, mit smoothem Sound und starken Statements. Suna Gürler inszeniert das Stück mit fünf jungen Menschen vo da, für hier, für uns.

 

Inszenierung
Suna Gürler
Bühne
Moïra Gilliéron
Kostümbild
Sarah Seini
Musik
Singoh Nketia
Licht
Michel Güntert
Anti-Rassismus Coaching
Mandy Abou Shoak
Dramaturgie
Fadrina Arpagaus
Alle Beteiligten anzeigen
Audience Development
Sophie Grossmann / Laiya Sievi
Theaterpädagogik
Alina Amuri / Manuela Runge
Touring & International Relations
Björn Pätz
Produktionsassistenz
Laura Weibel
Bühnenbildassistenz
Johanna Bajohr
Kostümbildassistenz
Ruth Wulffen
Produktionshospitanz
Malik Sievi
Dramaturgiehospitanz
Carlotta Späni
Inspizienz
Eva Willenegger
Soufflage
János Stefan Buchwardt
Weniger Beteiligte anzeigen

Unterstützt von der Max Kohler Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Landis & Gyr Stiftung und Elisabeth Weber Stiftung.

  • 1h45, keine Pause
  • Uraufführung: 21.Januar 2022, Schiffbau-Box
  • Schiffbau-Box
  • Auch interessant für Menschen ab 14
  • 🛈 Einführung 30 min vor der Vorstellung am 13.3. und 15.3.
    Zusätzlich sind alle Audio-Einführungen online auf unserem Soundcloud Account zu finden.

    Triggerwarnung: Diese Inszenierung enthält verbale Schilderungen von rassistisch motivierter Gewalt und Rachephantasien und kann möglicherweise retraumatisierend wirken. Wir empfehlen die Inszenierung für Menschen ab 14 Jahren und bieten begleitende Workshops, Einführungen und Nachgespräche zum Thema an. Die Aufführung kann jederzeit verlassen werden.
Einführung mit Amelie, Maria und Louis aus der Premierenklasse vom Literargymnasium Rämibühl Zürich, die BULLESTRESS als Premierenklasse begleitet hat, und der Dramaturgin Fadrina Arpagaus in Zusammenarbeit mit Theaterpädagogin Manuela Runge und Kulturvermittlerin Alina Amuri.
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Daten
Do 09.03. 19:00 Schiffbau-Box
Noch nicht im Vorverkauf09Zum Kalender hinzufügen
  • Wiederaufnahme
Sa 11.03. 19:00 Schiffbau-Box
Noch nicht im Vorverkauf11Zum Kalender hinzufügen
Mo 13.03. 19:00 Schiffbau-Box
Noch nicht im Vorverkauf13Zum Kalender hinzufügen
  • Theatermontag
Mi 15.03. 19:00 Schiffbau-Box
Noch nicht im Vorverkauf15Zum Kalender hinzufügen
Mi 05.04. 19:00 Schiffbau-Box
Noch nicht im Vorverkauf05Zum Kalender hinzufügen
Weitere Vorstellungen
Weniger Vorstellungen

Bildergalerie & Videos

Bits on Pieces
Weitere Texte und Kontexte zu unseren Inszenierungen im Schauspielhaus Journal.
Ein Jahr, zehn Monate und 28 Tage

Der Kreativschaffende Joshua Amissah hat sich Bullestress, von Laurin Buser und Fatima Moumoumi geschrieben und Suna Gürler inszeniert, angeschaut und seinen Blick auf die Inszenierung im folgenden Bericht festgehalten, in dem es genauso um eigene Erfahrungen wie grössere Diskurse geht. Ein Plädoyer für den Zusammenhalt. 

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Anti-Schwarzer Rassismus:
Zehn spezifische Merkmale
Ein Auszug aus dem Französischen von Mutombo Kanyana

Bullestress, geschrieben von Fatima Moumoni und Laurin Buser und inszeniert von Suna Gürler, verhandelt wie fünf junge Freund*innen, die durch ihre Leidenschaft zur Musik verbunden sind, mit einem Vorfall rassistischer Polizeigewalt in ihrem Freundeskreis umgehen. Der in internationalen Beziehungen promovierte Politikwissenschaftler Mutombo Kanyana hat für das Schauspielhaus Journal einen Artikel zu zehn Merkmalen von anti-Schwarzem Rassismus geschrieben. Der frühere Beauftragte des Antirassismus-Programms bei der UNESCO ist ein profilierter Experte für Fragen zu Rassismus und Diskriminierung. Der vollständige Artikel auf Französisch findet sich ebenfalls im Schauspielhaus Journal.

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Racisme anti-Noir:
Dix traits qui font sa spécificité

Bullestress, geschrieben von Fatima Moumoni und Laurin Buser und inszeniert von Suna Gürler, verhandelt wie fünf junge Freund*innen, die durch ihre Leidenschaft zur Musik verbunden sind, mit einem Vorfall rassistischer Polizeigewalt in ihrem Freundeskreis umgehen. Der in internationalen Beziehungen promovierte Politikwissenschaftler Mutombo Kanyana hat für das Schauspielhaus Journal einen Artikel zu zehn Merkmalen von anti-Schwarzem Rassismus geschrieben. Der frühere Beauftragte des Antirassismus-Programms bei der UNESCO ist ein profilierter Experte für Fragen zu Rassismus und Diskriminierung. Ein Auszug seines Artikels ist ebenfalls in einer deutschen Version im Schauspielhaus Journal veröffentlicht. 

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In Silence
Ein Fotoessay von
Ayshat Campbell Breu

Bullestress, geschrieben von Fatima Moumoni und Laurin Buser und inszeniert von Suna Gürler, verhandelt wie fünf junge Freund*innen, die durch ihre Leidenschaft zur Musik verbunden sind, mit einem Vorfall rassistischer Polizeigewalt in ihrem Freundeskreis umgehen. Die Fotografin Ayshat Campbell Breu hat für das Schauspielhaus Journal ein Fotoessay konzipiert und produziert, das sich mit dem Thema der Sichtbarkeit, Identität und Verletzlichkeit von People of Color im öffentlichen Raum der Stadt Zürich befasst.

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Mandy Abou Shoak:
Ich hoffe, das ist erst der Anfang

Im Rahmen der Inszenierung Bullestress wirft Enno Rennenkampff mit dieser Interviewreihe ein Licht darauf, was es bedeutet Theater und Kunst zu den Themen Rassismus und Polizeigewalt zu machen. Mandy Abou Shoak hat Soziale Arbeit studiert und lange als Sozialpädagogin an einer Schule gearbeitet. Mittlerweile arbeitet sie als freiberufliche Diversitäts-Beraterin in unterschiedlichen Settings. Sie unterstützt Kollektive, macht Workshops in Schulen und hat nun auch die Produktion Bullestress am Schauspielhaus Zürich begleitet.

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Singoh Nketia:
Am Puls der Zeit

Vor der Premiere von Bullestress wirft Enno Rennenkampff mit dieser Interviewreihe ein Licht darauf, was es bedeutet Theater und Kunst zum Thema Rassismus und Polizeigewalt zu machen und an einer solchen Produktion beteiligt zu sein. Singoh Nketia ist als DJ Flink, Produzent, Schlagzeuger und im Verkauf für Studioequipment tätig und produziert die Musik für die Inszenierung. Zuvor hat er schon mehrmals mit Suna Gürler, Regisseurin von Bullestress, am Jungen Theater Basel zusammengearbeitet und ist nun das erste Mal bei einer Produktion im Schauspielhaus dabei.

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Pauline Avognon:
Ich kann dich stützen

Vor der Premiere von Bullestress wirft Enno Rennenkampff mit dieser Interviewreihe ein Licht darauf, was es bedeutet Theater und Kunst zum Thema Rassismus und Polizeigewalt zu machen und an einer solchen Produktion beteiligt zu sein. Pauline Avognon, Maturand*in und momentan Teil des Theaterjahres, spielt Ella. Pauline stand letztes Jahr mit dem Club 4 auf der Bühne des Schauspielhaus Zürich.

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Fayrouz Gabriel:
Hier kann ich atmen

Vor der Premiere von Bullestress wirft Enno Rennenkampff mit dieser Interviewreihe ein Licht darauf, was es bedeutet Theater und Kunst zum Thema Rassismus und Polizeigewalt zu machen und an einer solchen Produktion beteiligt zu sein. Fayrouz Gabriel spielt in der Inszenierung von Suna Gürler, die auf einem Text von Fatima Moumoumi und Laurin Buser basiert, die Rolle von Astro und bestreitet den Auftakt der Gesprächsserie. 

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