born to shine

© Uwe Heinrich

Von: Sebastian Nübling, Ives Thuwis-De Leeuw & Ensemble
Inszenierung: Sebastian Nübling & Ives Thuwis-De Leeuw

 

Dass wir geboren werden, um zu scheinen, scheint ausser Frage. Fraglich scheint nur: Wie werden wir scheinen? Was wählen wir aus? Was wählt uns aus? Wird unser Leben doch tagtäglich von einem Tsunami an Einflüssen geflutet. On- und Offline. Manchmal überwältigt uns die pure Menge, manchmal die Wucht und manchmal flimmert uns mitten im Überangebot die Langeweile an. Wir kennen alles, aber wir können uns nicht mit allem auskennen. Wir müssen auswählen, vertiefen und vor allem: dranbleiben. Dann gibt es vielleicht Übersicht. Dann haben wir die Chance, etwas wirklich zu beherrschen. Und eventuell ist die Kopie der Kopie ein neues Original.

Der Regisseur Sebastian Nübling, der Choreograph Ives Thuwis und 13 Performer*innen zwischen 15 und 23 Jahren suchen nach ihren ganz persönlichen Leidenschaften und stellen diese in Beziehung zu einer Welt, die bei weitem nicht überall scheint.

«Geboten wird eine rund 75-minütige Tanz-Performance, die unter die Haut geht und reichlich zum Nachdenken anregt.» Linus Baur, seniorweb, 12.11.2021

«Sehr anschaulich und klug choreografiert vermittelt die Inszenierung ein heutiges Jugendbild, in der die virtuelle Scheinwelt die Jugend mehr und mehr vereinnahmt und wie schwer es ist, daraus auszubrechen. Tanzend und gesprochen werden Bedrängnisse, Ängste und Bekenntnisse, aber auch Hoffnungen vorgeführt, die eindrücklich unsere heutige netzmediale Übermacht illustrieren, die Suche nach dem individuellen Ausdruck thematisieren.» - Linus Baur, seniorweb, 12.11.2021

«Die jugendlichen Darsteller bieten ein grossartiges Spiel, leisten einen immensen Körpereinsatz, vollführen teils wahre akrobatische Sprünge. Einfach sehenswert.» - Linus Baur, seniorweb, 12.11.2021

«Spannung entsteht durch den genial terminierten Kontrast von wilden und ruhigeren Szenen. Getrieben von der Musik tanzt das Ensemble über die Bühne jede*r in einer eigenen Welt und dennoch sind sie über den Energiefluss miteinander verbunden.» Sari Pamer, Intrige Magazin für junges Theater, 12.11.2021

«Das Stück überträgt das nötige Empowerment, zeigt mit voller Energie, dass Veränderungen möglich sind – egal ob im individuellen oder gesellschaftlichen Kontext. Also, hingehen und sich von dieser Dynamik mitreissen lassen. Es lohnt sich!» - Sari Pamer, Intrige Magazin für junges Theater, 12.11.2021

«Aber tanzen wie die kleinen Götter, das können sie, die 15- bis 23-jährigen Darstellerinnen und Darsteller.» - Anna Kardos, NZZ am Sonntag, 14.11.2021

 

Workshop zur Einstimmung für Schulklassen:
Ausgehend von eigenen Erfahrungen fragen wir uns, was uns zum "shinen" bringt: Was wählen wir, angesichts einer Flut von Einflüssen on- und offline, aus? Warum haben wir genau diese Faszination entwickelt? Bei was löscht es uns ab?
Wir suchen spielerisch nach unseren Leidenschaften und Abneigungen, schreiben mit kurzen Texten gegen die Welt an und bringen unseren Körper tänzerisch ins Spiel. Und wer Lust hat, kann sich auch an einer TikTok-Challenge versuchen.

Dauer: 2 Lektionen
Leitung: Andreas Wirz, Dramaturg und Kulturvermittler
Kosten: Keine
Anmeldung: antonia.andreae [​at​] schauspielhaus.ch

Mit Tim Brügger, Jan Dagorov-Grobben, Diara Diop, Dilan Graf, Lou Haltinner, Anna Gerber, Alejandra Jenni, Elif Karci, Gin Krneta, Kaspar Maier, Jakob Müller, Jelïn Nichele, Fátima-Frida Salum Said, Dominik Schüepp
Inszenierung
Sebastian Nübling / Ives Thuwis-De Leeuw
Bühnenbild
Dominic Huber
Kostümbild
Ursula Leuenberger
Sound Design
Lukas Stäuble
Visuals
Robin Nidecker
Licht Design
Claudio Bagno
Licht
Frank Bittermann
Dramaturgie
Uwe Heinrich
Alle Beteiligten anzeigen
Theaterpädagogik
Manuela Runge, Andreas Wirz
Produktionsleitung
Uwe Heinrich
Regieassistenz
Pul Müller
Bühnenbildassistenz
Charlotte Martin
Assistenz Choreographie
David Speiser
Technik
Claudio Bagno, Pina Schläpfer
Weniger Beteiligte anzeigen

Koproduktion von junges theater basel mit Kaserne Basel, Schauspielhaus Zürich und HELLERAU, dem Europäischen Zentrum der Künste in Dresden

Unterstützt von Komplizen Klub des Schauspielhaus Zürich

  • 70 Min (ohne Pause)
  • Zürich-Premiere: 8. November 2021
  • Auch interessant für Menschen ab 14
  • 🛈 Einführung 30 Min vor der Aufführung am 11.11., 17.11 und 25.11 (Spezialeinführungen)