Benjamín Labatut wurde 1980 in Rotterdam, Niederlande, geboren. Er wuchs in Den Haag auf und liess sich später in Santiago de Chile nieder.
Labatut ist Autor von «La Antártica empieza aquí» (2010), einer Sammlung von Kurzgeschichten, «Después de la luz» (2016), einer Reihe wissenschaftlicher, philosophischer und historischer Betrachtungen über die Leere, sowie dem Essayband «La piedra de la locura» (2021). Sein Buch «When We Cease to Understand the World» (Dt. «Das blinde Licht. Irrfahrten der Wissenschaft», 2020) wurde zu einem literarischen Phänomen und sowohl für den International Booker Prize als auch den National Book Award nominiert. Es wurde in mehr als 35 Sprachen übersetzt und von der New York Times als eines der 100 besten Bücher des 21. Jahrhunderts ausgewählt.
Benjamín Labatuts nachfolgender Roman, MANIAC (2023), zeichnet einen Weg von den Grundlagen der modernen Mathematik im frühen 20. Jahrhundert bis zu den Wahnvorstellungen der Künstlichen Intelligenz nach, indem er das Vermächtnis eines der brillantesten Köpfe der zeitgenössischen Wissenschaft, des ungarischen Mathematikers John von Neumann, neu beleuchtet. Der spanische Regisseur Calixto Bieito hat den Roman für den Pfauen adaptiert.