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Elsa-Sophie Jach

© Joel Heyd

Elsa-Sophie Jach, 1991 in Vorwerk bei Bremen geboren, studierte Regie an der Hamburger Theaterakademie und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Seit der Spielzeit 2022/2023 ist sie Hausregisseurin am Residenztheater München und arbeitet zudem an Theatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie inszeniert regelmässig u. a. am Schauspiel Leipzig und dem Theater Bremen. Zuletzt inszenierte sie die Uraufführung von Rainald Goetz’ «Lapidarium» und erarbeitete über mehrere Spielzeiten eine Trilogie von Stücken weiblicher Autorinnen des beginnenden 20. Jahrhunderts im Marstall.

Für Inszenierungen wie Kleists «Das Erdbeben in Chili» und «die zukunft reicht uns nicht (klagt, kinder, klagt!)» wurde sie als «Nachwuchsregisseurin des Jahres» (Theater heute) sowie für den Nestroy-Preis nominiert. Mit ihren am Residenztheater entstandenen Theaterabenden «Die Unerhörten – Technoide Liebesbriefe für antike Heldinnen» wurde sie 2023 zum Brandhaarden Festival ans International Theatre Amsterdam eingeladen und mit Kleists «Das Käthchen von Heilbronn» für die Shortlist des Theatertreffens 2023 nominiert. Ihre Inszenierung von «Romeo und Julia» wurde 2026 zum Hamburger Theaterfestival eingeladen. Mit «Liberty» inszeniert Jach in der Spielzeit 2026/2027 ihre erste Oper an der Staatsoper München.

Elsa-Sophie Jach arbeitet intensiv mit zeitgenössischen Autor*innen wie Enis Maci, Thomas Köck und Sivan Ben Yishai zusammen und kreiert Recomposings klassischer Texte aus einer feministischen Perspektive. Ihre Inszenierungen stellen zudem häufig chorische Untersuchungen und experimentelle musikalische Setzungen in den Mittelpunkt. In der Spielzeit 2026/2027 inszeniert sie zum ersten Mal am Schauspielhaus Zürich.


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