© Niklas Adrian Vindelev
Bastian Kraft, geboren 1980 und aufgewachsen in Hessen, studierte Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen. Anschließend arbeitete er für drei Jahre als Regieassistent am Burgtheater Wien, wo er 2010 Oscar Wildes «Dorian Gray» auf die Bühne brachte - eine Inszenierung, die mit über 250 Vorstellungen bis heute im Programm ist. Drei Mal wurde er zum Festival «radikal jung» eingeladen, zwei Mal gewann er dort den Publikumspreis: 2010 mit Franz Kafkas «Amerika» (Thalia Theater Hamburg) sowie 2012 mit Thomas Manns «Felix Krull» (Volkstheater München). Seitdem arbeitet er kontinuierlich als Schauspielregisseur, seit 2022 auch regelmässig in der Oper. Immer wieder adaptiert er Romane für die Bühne, etwa Dostojewskis «Schuld und Sühne» 2016 in Frankfurt, Klaus Manns «Mephisto» 2018 am Burgtheater Wien oder Heinrich Bölls «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» 2024 in Köln. Seine erste Arbeit am Schauspielhaus Zürich war 2012 Hermann Hesses STEPPENWOLF, es folgten acht weitere Zürcher Inszenierungen, darunter 2016 Max Frischs HOMO FABER und 2017 Thomas Manns BUDDENBROOKS. Mit DIE KLEINE MEERJUNGFRAU kehrte er 2025 ans Schauspielhaus Zürich zurück.