HAUPTPARTNER*INNEN:

KUNST ALS EXIL

KUNST ALS EXIL

Lese- und Gesprächsreihe zum 100. Jubiläum

PFAUEN

Das Schauspielhaus Zürich hat eine schillernde Geschichte. Wesentlich an ihr mitgeschrieben haben jene deutsche Künstler*innen, die in den 1930er- und 40er-Jahren in Zürich Zuflucht gefunden haben. Und jene couragierten Menschen wie der damalige Direktor Ferdinand Rieser und der Dramaturg Kurt Hirschfeld, die sie ans Schauspielhaus holten – meist unter schwierigsten Umständen und gegen den Widerstand bedeutender Teile der Stadtgesellschaft. KUNST ALS EXIL ist ihrem Andenken gewidmet, ihren Biografien und Werken. Aber auch ihren Nachkommen: den Künstler*innen, die heute im Schweizer Exil leben und arbeiten. Inwiefern verbindet die Erfahrung des Exils über die Zeiten hinweg? Und wie beeinflusst sie das künstlerische Schaffen?

Nr. 1: BERTOLT BRECHT

Der Auftakt im September ist – kurz nach der Premiere seiner «Dreigroschenoper» – einem fürs Schauspielhaus besonders prägenden Exilanten gewidmet: Bertolt Brecht. Freuen Sie sich auf anregende Impulsvorträge, kontroverse Podiumsdiskussionen und eine künstlerische Überraschung.

Nr. 2: HEIMAT/HOME 2.0

Wie lässt sich Heimat neu denken, wenn Zugehörigkeit ständig ausgehandelt werden muss? Ausgehend von der Jubiläumsausgabe «heimat/home 2.0» des Magazins zwischentext entsteht eine vielstimmige szenische Lesung, die persönliche Texte, kollektives Schreiben und performative Elemente verbindet.

Eine Kollaboration des zwischentext-kollektiv mit dem Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog ZIID und Schauspielhaus Zürich. «heimat/home 2.0» ist Teil der Schweizer Ausgabe von «heimaten», dem dezentralen Festival für plurale Demokratie des Hauses der Kulturen der Welt (HKW, Berlin).


MIT: Aina Rea Aliotta, Yazan Alkhalaf, Arzije Asani, Gebreeyesus Kiros Asfaw, Ana Branković, Chun Chen, Lorena Cipriano, Mërgim Gutaj, artan islamaj, Fatima Moumouni, Emilio Nasser, Oana Popa, Ralph Tharayil, Sarina Tharayil, Tolga Yalın und Îrfan Yildiz

Nr. 3: DIE BRILLE DES NASSIM NACHTGEIST

Eine Lesung im Rahmen von ZÜRICH LIEST aus dem Roman von Lotte Schwarz

Zürich 1934: In der Pension Comi gewährt das russische und jüdische Ehepaar Paksmann zahlreichen Geflüchteten Unterkunft. Darunter die deutsche Kommunistin Lisette – alter Ego der Autorin Lotte Schwarz.


MIT: Lorena Handschin und Henri Mertens

Nr. 4: DIE KINDER AUS NUMMER 67

Eine Lesung im Rahmen von ZÜRICH LIEST aus dem Roman von Lisa Tetzner

JUNGES SCHAUSPIELHAUS
Lesung ab 9 Jahren

Berlin in den frühen 1930er-Jahren: Trotz Not, Arbeitslosigkeit und dem aufkommenden Nationalsozialismus hält die Kinderbande aus dem Mietshaus Nr. 67 fest zusammen. Ensemblemitglied Lev Friedmann liest aus dem ersten Band von Lisa Tetzners erfolgreicher und im Schweizer Exil geschriebener Kinderbuchreihe.
 

MIT: Lev Friedmann

SA 26.09.

Nr. 1: BERTOLT BRECHT

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