Lese- und Gesprächsreihe zum 100. Jubiläum
PFAUEN
Das Schauspielhaus Zürich hat eine schillernde Geschichte. Wesentlich an ihr mitgeschrieben haben jene deutsche Künstler*innen, die in den 1930er- und 40er-Jahren in Zürich Zuflucht gefunden haben. Und jene couragierten Menschen wie der damalige Direktor Ferdinand Rieser und der Dramaturg Kurt Hirschfeld, die sie ans Schauspielhaus holten – meist unter schwierigsten Umständen und gegen den Widerstand bedeutender Teile der Stadtgesellschaft. GHOSTS (RE)VISITED: KUNST ALS EXIL ist ihrem Andenken gewidmet, ihren Biografien und Werken. Aber auch ihren Nachkommen: den Künstler*innen, die heute im Schweizer Exil leben und arbeiten. Inwiefern verbindet die Erfahrung des Exils über die Zeiten hinweg? Und wie beeinflusst sie das künstlerische Schaffen?