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WILL SOMEONE SING A LOVE SONG

WILL SOMEONE SING A LOVE SONG

A BLK DADA RHAPSODY
von Ta­-Nia
Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich
REGIE: Ta-­Nia (Talia Paulette Oliveras, Nia Farrell)

PFAUEN

«Hass wird durch noch mehr Hass nur noch stärker. [...] Wenn wir kämpfen, müssen wir es mit Liebe tun.» (Bad Bunny)

Mitten im 1. Weltkrieg, 1916, revolutionierte eine Gruppe europäischer Exilant*innen von Zürich aus die Kunst: Dada wurde geboren. Das maschinierte Töten in menschenverschlin­genden Stellungsschlachten hatte alles Dagewesene diskredi­tiert. Es galt, eine neue Formsprache zu finden: der Gewalt die Verspieltheit, der Uniformierung die Freiheit und der nationalistischen Abgrenzung eine offene kollektive Praxis entgegenzusetzen.

110 Jahre später befindet sich das Prinzip der Gewalt erneut auf dem Vormarsch. Ängste, Nationalismus und Hass werden politisch geschürt und genutzt. Das New Yorker Theatermacher*innen-­Duo Ta­-Nia antwortet darauf mit einem Ritual der Liebe – Liebe als revolutionäre Kraft, Liebe als Gegenmittel, Liebe als Politik. Inspiriert von dem visuellen und theoretischen Wortschatz des «Black Dada», den der US-­amerikanische Konzeptkünstler Adam Pendleton seit zwanzig Jahren stetig weiterentwickelt, und im Dialog mit den Zürcher Dadaist*innen der Vergangenheit und Gegen­wart verwandelt das Theaterkollektiv den Pfauen in eine seiner immersiven poetischen Welten – eine Welt aus Klang, Bewegung und Imagination, in der ein Nachdenken über und die Erfahrung von Begegnung möglich wird

BÜHNE & KOSTÜM
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