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Holozän: Nachglühen

© Zoé Aubry

Nachgespräch mit Gästen

Alexander Giesche und sein Team übersetzen Max Frischs Der Mensch erscheint im Holozän in ein Visual Poem, welches sanft und spielerisch grosse gesellschaftliche Themen berührt: Alter, Erinnerung, Digitalität, Naturkatastrophen oder Heimat. Im Anschluss an ausgesuchte Vorstellungstermine laden wir zum Nachgespräch an eine grosse Tafel ein, um gemeinsam mit geladenen Gästen und bei einem Glas Wein diese angedeuteten Assoziationsräume zu vertiefen.

Salem Imadjane beschäftigte sich in seinem Abschlussprojekt Formative me an der zhdk mit dem Potential von digitaler Erinnerungsspeicherung: Mit welchen Technologien zukünftig komplette Erinnerungserhaltung ermöglicht wird, ist nur schwer zu vermuten. Es ist anzunehmen, dass dies in absehbarer Zeit möglich sein wird. Aber was genau heisst das und wie gehen wir damit um?

Ingeborg Lüscher entdeckte 1969 bei ihrem Tessiner Nachbarn Armand Schulthess eine in Blechdosen konservierte Sammlung von Wissen. Sie dokumentierte diese «Enzyklopädie im Wald» und nahm damit u.a. 1972 an der documenta in Kassel teil. Darüber hinaus erzählte sie Max Frisch von Schulthess und seinem Wald, welcher die Hauptfigur der Erzählung Der Mensch erscheint im Holozän – Herr Geiser – nach ihm formte.

Mit Ingeborg Lüscher, Salem Imadjane
Bits on Pieces
Weitere Texte und Kontexte zu unseren Inszenierungen im Schauspielhaus Journal.
Was bewahrt wird und was nicht

Gesprächsprotokoll des ersten Holozän-Nachglühen mit der Gerontopsychologin Barbara Schmugge, dem Präsidenten der Max-Frisch-Stiftung Thomas Strässle und der Kunsthaus-Kuratorin Mirjam Varadinis.

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Die 8 Regisseur*innen im Chat.