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24. September 2022
Schiffbau-Tag

Liebes Publikum,

Wollten Sie schon immer mal so richtig laut schreien lernen, im Schiffbau hinter die Kulissen blicken, sich von der Kostümabteilung einkleiden lassen oder mit den Macher*innen des Theaters ins Gespräch kommen? Am 24. September laden wir alle – gross und klein – herzlich in den Schiffbau ein. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir den Auftakt der neuen Theatersaison feiern und auf die Spielzeit 22/23 anstossen.

Auf dem Programm stehen Führungen, Workshops von Ensemble-Mitgliedern und verschiedenen Abteilungen, Live-Musik, ein Picknick und Orte der Begegnung. Der Jazzclub Moods co-kuratiert die musikalischen Acts und lädt zur Afterparty. Und für die Abendvorstellung von Border, inszeniert von Christoher Rüping, können Sie zudem zahlen, was Sie wollen

Die Anzahl Plätze bei den Führungen und bei einigen Workshops ist beschränkt: Hier geht's zur Programmübersicht und zur kostenlosen Anmeldung. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch am Schiffbau-Tag!

Herzlich,

Ihr Schauspielhaus Zürich

01. September 2022
Los geht’s! Unser Programm
im Eröffnungsmonat September

Liebes Publikum, 

herzlich willkommen in der neuen Spielzeit! Wir starten mit vier Premieren in die neue Theatersaison 2022/23. Trajal Harrell und das Schauspielhaus Zürich Dance Ensemble laden am Eröffnungsabend, 9. September, in Das Haus von Bernarda Alba auf die Pfauenbühne ein. Im Anschluss an die Premiere feiern wir den Saisonauftakt in der Kammer des Pfauens mit DJs Asma Maroof, Josh Johnson, Silver Tears und Soraya Lutangu Bonaventure. Die Eröffnungsparty beginnt um 21.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Am Sonntag, 11. September folgt bereits die zweite Premiere: Ödipus Tyrann. Regisseur Nicolas Stemann inszeniert mit den beiden Schauspielerinnen Alicia Aumüller und Patrycia Ziółkowska eine düstere Farce über eine Menschheit, die schmerzhaft herausfindet, dass an ihrem Untergang niemand schuld ist als sie selbst. Auch die Offene Bühne findet während dem ersten Eröffnungswochenende am 10. September zum ersten Mal wieder statt, organisiert vom neuen Theaterjahr

Am darauffolgenden Wochenende eröffnet Christopher Rüping die Spielzeit im Schiffbau. In der Halle findet am 16. September die Uraufführung seiner Inszenierung Border statt, inspiriert von dem Film Gräns von Ali Abbasi. Und am Samstagabend, 17. September, feiert Reigen, uraufgeführt an den Salzburger Festspielen, endlich in Zürich Premiere. In Yana Ross' neuester Inszenierung treiben zehn international renommierte Autor*innen den Stoff von Arthur Schnitzler ins Heute: Lydia Haider, Sofi Oksanen, Leïla Slimani, Sharon Dodua Otoo, Leif Randt, Mikhail Durnenkov, Hengameh Yaghoobifarah, Kata Wéber, Jonas Hassen Khemiri und Lukas Bärfuss haben je eine der zehn Szenen neu geschrieben. 

Am 20. September ist Sharon Dodua Otoo zudem zu Gast im sphères und spricht über ihre erste Theaterarbeit und ihren Beitrag zu Reigen. Am gleichen Abend treten Trajal Harrell und das Schauspielhaus Zürich Dance Ensemble mit Little Monkey, einer speziell für die Fondation Beyeler konzipierten Version von Monkey Off My Back or The Cat’s Meow, im Rahmen der Piet Mondrian Ausstellung in Basel auf.

Eben erst on Tour in New York, Amsterdam, Venedig und zuletzt in Arles spielen wir den weitgereisten Stummfilmabend Moby Dick; or, The Whale von Moved by the Motion, inszeniert von Wu Tsang im Rahmen der Spielzeiteröffnung ab dem 20. September wieder im Pfauen. Auch die preisgekrönte Medea* wird am 21. September wiederaufgenommen.

Mit unserer neuen Reihe enterspaces und der BIPOC-Zuschauer*innen-Gruppe starten wir am 22. September: enterspaces lädt zu The House of Bernarda Alba ein, mit Vor- und Nachgespräch in geschlossener Gruppe und am 28. September mit dem Talk über Diversität & Theater. enterspaces wird Stimmen und Perspektiven von BIPoC*-Kulturschaffenden, -Wissenschaftler*innen und -Aktivist*innen zum Thema «Widerstand und Wandel im Theater» in einer Vortragsreihe zu Wort kommen lassen. Zusätzlich sollen im Theater gemeinsame Räume erschaffen werden, wo Austausch, Empowerment, Support und Begegnungen gedeihen können.

Wollten Sie schon immer mal so richtig laut schreien lernen, sich von der Kostümabteilung einkleiden lassen oder mit den Macher*innen des Theaters ins Gespräch kommen? Am 24. September öffnen wir die Tore des Schiffbaus mit Führungen durch den Schiffbau, Workshops von Ensemble-Mitgliedern und verschiedenen Abteilungen, Live-Musik, einem Picknick und Orten der Begegnung. Beteiligt sind auch weitere Institutionen des Schiffbaus: Das Restaurant LaSalle kreiert gemeinsam mit der Schauspielhaus-Kantine Picknickkörbe und der Jazz-Club Moods co-kuratiert die musikalischen Acts und lädt zur Afterparty. Für die Abendvorstellung von Border können Sie zudem zahlen, was Sie möchten. Das vollständige Programm des Schiffbau-Tags publizieren wir kommende Woche auf unserer Website.

Auf bald!

Herzlich, Ihr Schauspielhaus Zürich

22. August 2022
Spielzeiteröffnung 22/23
mit Emoji-Ensemble

Zum Dahinschmelzen, Gedanken anregen, Tränen vergiessen oder Tränen lachen, vielleicht aber manchmal auch überfordernd, verstörend oder überwältigend: Theaterkunst berührt und wühlt auf, weckt Gefühle. Theater ist unmittelbar, ist da, vor Ort und direkt. Mit der Eröffnungskampagne für die Spielzeit 22/23 rücken wir die Vielfalt der Emotionen auf der Bühne und im Publikum ins Zentrum. Die Emoji-Plakate, die im Rahmen der Eröffnungskampagne der Spielzeit 22/23 derzeit in Zürich hängen, zeigen die Spieler*innen, Tänzer*innen und Performer*innen des Schauspielhaus Zürich als Spezialist*innen für Emotionen in verschiedenen Facetten und Posen. Unser Ensemble imitiert und parodiert, verschiebt und unterwandert die gängigen Emojis, spiegelt Gedanken und Gefühle unseres Publikums.

Entstanden sind die Porträts von Diana Pfammatter im Rahmen einer fotografischen Studie für die Saisonvorschau 22/23, die sich auch mit Publikumskritik auseinandersetzt. Auf zahlreichen Feedback-Karten, in Mails, mit Briefen, Kommentaren in den Sozialen Medien und persönlich haben uns Besucher*innen in den letzten Jahren erzählt, wie sie sich fühlen, wenn sie bei uns im Theater sind, mit manchmal zarten oder überschwänglichen, aber auch kritischen Worten. Gerade diese unterschiedlichen Wahrnehmungen und Emotionen unseres Publikums machen Theater als kulturellen Freiraum, als Ort des Nachdenkens über die Gesellschaft, als Raum für Debatten und für direkte menschliche Begegnung aus. Die Kampagne greift all dies auf und lädt ein ins Theater. Wir freuen uns auf eine neue Spielzeit voller Emotionen mit Ihnen, liebes Publikum! Los geht’s am 9. September 2022.

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