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28. Oktober 2020
Ja, wir spielen weiter,
für 50 Besucher*innen

«Wie grossartig es doch ist, wieder im Pfauen zu sitzen und sich mitreissen zu lassen von dieser Energie!» schrieb der Journalist Daniel Binswanger noch vorgestern in der Republik. Doch bereits einen Tag später waren wir aufgrund der verschärften Massnahmen des Bundesrates gegen die Pandemie mit einer schwierigen Entscheidung konfrontiert: können, wollen, sollen wir spielen, wenn ab Donnerstag, 29. Oktober 2020, nur noch 50 Personen im Zuschauerraum erlaubt sind und die Covid-19-Fallzahlen stark ansteigen?

Ja, wir wollen weiter spielen. Wir möchten Ihnen Theater ermöglichen, gerade auch in diesen Zeiten. Da wir davon ausgehen, dass diese Massnahme uns eine ganze Weile begleiten wird, spielen wir für Sie - mit bewährtem Schutzkonzept - weiter, solange es die Situation erlaubt. «Wir sind davon überzeugt, dass unser Publikum dankbar ist für Momente, in denen andere Gefühls- und Denkwelten erlebbar werden. Und wir haben ein Schutzkonzept, das dies erlaubt. Dank der Subventionen der Stadt Zürich, zusätzlichen Corona-Finanzhilfen von Bund und Kanton und auch dank unseren treuen Partner, Stiftungen und Gönner*innen können wir diese schwierige Situation bewältigen und Ihnen ein Programm anbieten. Dafür sind wir sehr dankbar.» so die Intendanten Benjamin von Blomberg und Nicolas Stemann

27. Oktober 2020
Aus Faust I + II wird Faust I

Am Sonntag, 1. November, hätte der Faust-Marathon stattfinden sollen. Wir haben uns zugetraut, mit Ihnen acht Stunden Theater zu erleben und auch, dass Sie sich dabei sicher gefühlt hätten. Unser Schutzkonzept macht es möglich. Doch da zum Faust-Marathon drei Pausen dazugehören, für die wir keinen ausreichenden Schutz garantieren können, haben wir uns entschieden, vorerst nur den ersten Teil, Faust I, zu spielen. Den Marathon holen wir nach, versprochen.

22. Oktober 2020
Das Kongo Tribunal «Kolwezi Hearings»

Das Kongo Tribunal tagt am Sonntag im Schauspielhaus – ein von Milo Rau initiiertes Weltwirtschaftsgericht der Zivilgesellschaft. Mitverfolgen kann man die Debatte, welche hauptsächlich auf Englisch geführt wird, auch per Live-Stream über die Facebook-Seiten vom Schauspielhaus und dem International Institute of Political Murder.

 

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