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15. September 2021
Casting zu Wilhelm Tell

Milo Rau inszeniert Wilhelm Tell. Nun sucht der Regisseur für das Stück mittels Castings diesen Herbst nicht-professionelle Darsteller*innen – und folgt hierfür Tells Spuren in die Innerschweiz. Gesucht werden Bewerber*innen aller Geschlechter, Körper, Alter und Berufe; jeglicher politischer Gesinnung und mit oder ohne Pass; vom Land, aus Dörfern und Städten. Bewerben können sich Interessierte bis am 27. September über tell@schauspielhaus.ch.

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03. September 2021
Dürri am Draht

In einer Lese-Session haben fast 100 Schauspielhaus-Mitarbeitende aus unterschiedlichsten Abteilungen und auch Unterstützer*innen unseres Theaters die beiden Erzählungen «Die Mondfinsternis» und «Das Hirn» von Friedrich Dürrenmatt eingesprochen. Entstanden sind fast 5 Stunden Hörmaterial, welche nun für 15 Tage auf unserer Dürrenmatt-Hotline unter +41 44 258 72 70 Tag und Nacht unbeschränkt und kostenlos angehört werden können.

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02. September 2021
Der Mensch erscheint im Holozän - Schweizer Theaterproduktion 2020

Es ist bereits die dritte Auszeichnung für Der Mensch erscheint im Holozän: Nach dem 3Sat-Preis und dem Nestroy-Preis wird Alexander Giesches Inszenierung als Schweizer Theaterproduktion 2020 prämiert. Die Eidgenössische Jury für Theater wählte das Visual Poem von Alexander Giesche und Team, nach der gleichnamigen Erzählung von Max Frisch, als herausragende Theaterproduktion 2020 im Rahmen der Verleihung der Schweizer Preise Darstellende Künste 2021 des Bundesamts für Kultur (BAK) aus einer Shortlist mit 22 Produktionen des Schweizer Theatertreffens.

«Mit diesem Preis wird eine Inszenierung gewürdigt, der es gelingt, einen so schwierigen Text wie diesen apokalyptischen Roman von Max Frisch theatralisch mit grosser Wirkung umzusetzen. In einer beispielhaften Verbindung des Wesentlichen mit dem Spektakulären behandelt «Der Mensch erscheint im Holozän» von Giesche, Pfammatter und Reichert Themen von grösster Aktualität wie etwa die angespannte Begegnung zwischen Menschheit und Natur oder die Auflösung von Erinnerung und Identität, ohne dabei in simple Modetendenzen zu verfallen. Die Inszenierung spricht auch die Schwierigkeiten an, die wir derzeit zu bewältigen haben, und erinnert uns gleichzeitig daran, wie wichtig die Hoffnung ist und wie viel Freude uns Spiel, Leichtigkeit und Schönheit bereiten können.» Demis Quadri, Mitglied Eidgenössische Jury für Theater

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