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05. Juni 2024
Sonne Extended - Das Ende
mit Elfriede Jelinek,
Nicolas Stemann & Ensemble

Zum äquinoktalen Donnerstag des Abschlussfestivals schaltet sich zu Beginn mit James Bridle ein Weltstar der digitaltechnologischen Zukunft in den Pfauen. Er wird die Notwendigkeit von Disruption, den Mut zur Ehrlichkeit und die Dunkelheit des neuen Zeitalters denkend umkreisen, dies auch im Gespräch mit Bice Curiger. Im Anschluss verlängert Co-Intendant Nicolas Stemanns letzte Vorstellung von Sonne, los jetzt! der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek Bridles kosmisch-digitale Reflexionen auf die Pfauenbühne. Für diese letzte Aufführung auf Erden verlängern wir die Sonne zudem bis tief in die Nacht: Sonne Extended - Das Ende. Gemeinsam reisen wir in die Dunkelheit zu sphärischen Klängen, mit alten Bekannten und neuen Texten.
Elfriede Jelilnek hat zum Ende der Intendanz eine Rede geschrieben, die am Donnerstag, 6. Juni, anlässlich der Dernière ihres Stücks Sonne, los jetzt! eingespielt wird. Zusammen mit dem Ensemble und den Musikern von Sonne, los jetzt! sowie Tabita Johannes, Perle Palombe, Max Reichert und Lukas Vögler laden wir zur apokalyptischen Jam Session und Lesung von neuen Jelinek-Texten in den Pfauen. 

Auszug aus der Rede von Elfriede Jelinek zum Ende der Intendanz von Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg, Juni 2024.

 

03. Juni 2024
Theater is Dead. Long Live Theater. Abschlusspublikation Zchauspielhaus Sürich 2019 – 2024

Am 14. Juni 2024 erscheint das Buch Theater Is Dead. Long Live Theater. Zchauspielhaus Sürich 2019 – 2024 im Verlag «Theater der Zeit». Als alphabetisches Glossar verpackt, evoziert diese Abschlusspublikation die Hoffnungen und Versprechen, die mit der Intendanz von Benjamin von Blomberg und Nicolas Stemann am Schauspielhaus Zürich verbunden waren, repräsentiert die vielfältigen Handschriften der beteiligten Künstler*innen und ruft öffentliche Debatten um die Neuausrichtung des Schauspielhauses auf.

Was bleibt von diesem Versuch, das Stadttheater für das 21. Jahrhundert neu zu denken? Theater Is Dead. Long Live Theater. Zchauspielhaus Sürich 2019 – 2024 gibt darauf keine finalen Antworten, sondern versammelt Material, das für zukünftige Erneuerungsversuche relevant sein könnte. Dabei entsteht ein künstlerischer Text- und Bildband, der einen erweiterten Theaterbegriff feiert und die in Zürich entstandenen Arbeiten zwischen Theater, Tanz, Film und den performativen Künsten abbildet und kontextualisiert.

Schon vor Erscheinungsdatum der Publikation am 14. Juni 2024 gewährt Ihnen das Redaktionsteam im Rahmen des Abschlussfestivals einen exklusiven Blick ins Buch. Und berichtet von konzeptuellen und gestalterischen Fragen, die für die Entstehung der Publikation wichtig waren. Dabei können sie mit diesen Expert*innen für die jüngste Vergangenheit des Hauses auch über seine Zukunft sprechen: Was bleibt, von den letzten fünf Jahren? Welche Konfliktlinien, welche Setzungen, welche Texte sind auch für die Zukunft relevant? Wer wollte das Theater beerdigen? Und wieso ist es immer noch lebendig?

Di, 4. Juni 2024
18.30-19.30 Uhr
Pfauen-Foyer (Festivalzentrum)

Sa, 8. Juni 2024
17.00-18.00 Uhr
Schiffbau-Foyer (Festivalzentrum)

Eintritt frei.

Wenn Sie die Abschlusspublikation vorbestellen möchten, können Sie das unter diesem Link bereits tun: Theater is Dead. Long Live Theater. Abschlusspublikation vom Schauspielhaus Zürich 2019 – 2024 jetzt vorbestellen!

 

31. Mai 2024
Museum für Gestaltung:
Laurenz Brunner x Schauspielhaus Zürich

Seit 2019 entwirft Laurenz Brunner, Art Director des Schauspielhaus Zürich (2019-024), gemeinsam mit seinem Studio die visuelle Identität des Schauspielhaus Zürich. In fünf Jahren entstanden über 75 Inszenierungsplakate und Kampagnen, welche die bespielten Themen auf mehrdeutige Weise verhandeln. Forderungen nach Vielfalt, Inklusion und fluiden Identitäten wirft Brunner durch gestalterische Momente der Irritation und des Zufalls auf. Damit schafft er sinnbildliche Öffnungen, um Widersprüche sichtbar zu machen und auszuhalten. Im individuellen Ausdruck der Entwürfe erzeugt er eine Vielstimmigkeit, in der das Neongelb als unverkennbares, verbindendes Element dient. Durch formelle Schichtungen, Spiegelungen, Aufbrüche und Verschmelzungen hinterfragt Laurenz Brunner zugleich die Konventionen der Plakattradition und schlägt mit popkulturellen Referenzen eine Brücke ins Heute. Seine Plakatserie der Spielzeit 22/23 wurde unter die «100 Besten Plakate» des deutschsprachigen Raums gewählt.

Parallel zum Abschlussfestival des Schauspielhaus Zürich zeigt das Museum für Gestaltung im Rahmen der Ausstellung Laurenz Brunner x Schauspielhaus Zürich bis Ende Juni 2024 ausgewählte Werke, ergänzt von einer Auswahl an digitalen und gedruckten Werkexemplaren zum Durchblättern.

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