Moby Dick

Von Moved by the Motion nach dem Roman Moby Dick von Herman Melville
Inszenierung / Staging: Wu Tsang

 

Wu Tsang liest Herman Melvilles Roman Moby Dick und macht aus dem amerikanischen Klassiker eine ästhetische Untersuchung über Rassismus und Autorität, über Kosmopolitismus und Gemeinschaft, über Verführung und queere Lebensarten. Mit den ästhetischen Mitteln des Stummfilms und live begleitet vom Zürcher Kammerorchester (ZKO) nimmt sie sich die Geschichte von Kapitän Ahab vor, der Mitte des 19. Jahrhunderts mit Männern verschiedener Sprachen, Hautfarben und Kulturen durch eine kolonisierte Welt fährt, um den weissen Wal Moby Dick zu töten – ein Wal, der mehr ist als ein Tier, eher eine vieldeutige und schillernde Metapher, die für das Gute wie für das Böse, für Gott oder Teufel, für die Gewalt der Natur oder ihre Schönheit stehen kann.

Mit ihrer Gruppe Moved by the Motion sowie Schauspieler*innen und Tänzer*innen aus dem Ensemble des Schauspielhaus Zürich dreht Wu Tsang einen Stummfilm über den Wal und die ihn jagende Mannschaft. Dabei wird Tsangs langjährige Kollaborateurin Asma Maroof zusammen mit der amerikanischen Komponistin Caroline Shaw die Musik für das ZKO schreiben.

 

Inszenierung
Wu Tsang
Kamera
Antonio Cisneros
Movement & Creative Direction
Tosh Basco
Choreographie
Josh Johnson
Text
Sophia Al-Maria
Kostüm
Telfar x / Kyle Luu
Musical Direction
Asma Maroof
Komposition
Caroline Shaw
Schnitt
Anthony Valdez
Virtual Production
Bild Studios
Video Design
Fray Studios
Produktionsleitung
Laura D’Incau

Dramaturgie
Katinka Deecke

In Kooperation mit dem / In cooperation with the Zürcher Kammerorchester (ZKO)
In Koproduktion / In coproduction with deSingel, TBA21-Academy & Luma Foundation

  • Premiere: März 2022, Pfauen
Bits on Pieces
Weitere Texte und Kontexte zu unseren Inszenierungen im Schauspielhaus Journal.
Directors Talk:
Wu Tsang und Trajal Harrell

In der Reihe Directors Talk nehmen Sie unsere Hausregisseur*innen Alexander Giesche, Suna Gürler, Trajal Harrell, Yana Ross, Christopher Rüping, Nicolas Stemann, Wu Tsang sowie Co-Intendant Benjamin von Blomberg in acht Gesprächen mit in die Produktionen der Spielzeit 2021/22. Sie haben sich während des zweiten Lockdowns auf Zoom zum Austausch über das Hier, Jetzt und Morgen getroffen, immer zu zweit, einmal reihum. Die Gespräche sind Teil des Saisonvorschau, die die Spielzeit 2021/2022 vorstellt und ab sofort in all unseren Spielstätten ausliegt, sowie kostenlos online bestellt werden kann. 

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