Geschäftsbericht 2020/2021

Wir danken Ihnen


Die zurückliegende Spielzeit war nicht nur die zweite unseres gemeinsamen Zusammenspiels, sondern auch die zweite, die im Zeichen von Corona stand. Die pandemisch durchzogenen Monate verlangten auch Ihnen, unserem treuen Publikum, viel Anpassungsfähigkeit ab aufgrund der oft ändernden behördlichen Vorgaben. Selbst die Planung eines einzelnen Theaterbesuchs war beschwerlich, da viele kurzfristige Programmänderungen und -anpassungen vorgenommen werden mussten. Live-Vorstellungen wurden teils kurzfristig in digitale Formate umgewandelt, die Publikumsbegrenzung führte zu Wartelisten und fünf lange Monate mussten wir unsere Spielstätten komplett verschlossen halten. Trotzdem haben Sie uns in dieser Zeit viel Verständnis und Geduld entgegengebracht – und sich genauso sehr wie wir auf das Wiedersehen gefreut. Daher gebührt Ihnen grosser Dank!


Auch auf unser grosses Netzwerk von Gönner*innen, Freund*innen und auf unsere Sponsoren war bei allen Unwägbarkeiten immer Verlass – wir wissen dieses Engagement sehr zu schätzen und schicken in diese Richtung ein grosses Dankeschön. Wie immer, aber mit Blick auf die vergangene Spielzeit besonders, gilt ein grosser Dank der Stadt und dem Kanton Zürich, die mit viel Verständnis und pragmatischem Vorgehen unser Haus in jeder Hinsicht unterstützten.


Viele der geplanten Projekte konnten nicht realisiert werden, aber die Tatsache, dass wir es mit einer globalen Unsicherheit zu tun hatten, sorgte andererseits für eine neue Form der Verbundenheit auf vielen Ebenen: Wir mussten gemeinsam mit Theaterfestivals neue Möglichkeiten suchen, unsere Produktionen zeigen zu können, die Verhandlungen mit anderen Theatern über (teils mehrmalige) Terminverschiebungen waren von grossem gegenseitigem Respekt geprägt. Das Team der acht Hausregisseur*innen wuchs noch enger zusammen, Künstler*-innen eroberten digitale Plattformen des Hauses für ihre eigenen Formate und zwischen den Mitarbeiter*innen entstanden zum einen andere Formen der Zusammenarbeit, aber auch eine ganz neue persönliche Offenheit angesichts der unsicheren und teils auch als bedrohlich wahrgenommenen Situation. Wir sind sehr froh und stolz darauf, dass das Haus mit allen seinen Menschen die Herausforderungen gemeinsam gemeistert hat. Danke!


Trotz aller Anstrengung durften wir in der vergangenen Spielzeit zahlreiche Auszeichnungen für unsere Produktionen entgegennehmen, viel Neues lernen, einiges davon wird auch unsere kommenden Projekte und den weiteren Umgang miteinander beeinflussen – und wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit allen unseren Partner*innen zu gehen!

Markus Bachofen Rösner
Nicolas Stemann
Benjamin von Blomberg

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