© Nina Gschlößl
Claudia Irro, geboren in München, studierte Kostümbild an der HAW Hamburg. In ihrer Arbeit setzt sie einen besonderen Fokus auf weibliche Perspektiven, gender-fluide Darstellungsformen und diskriminierungsfreie Bildwelten. Ihre Arbeiten entwickeln Identitäten für die Bühne, jenseits stereotyper Zuschreibungen und verbinden historische Referenzen mit futuristischen, zeitlosen Ästhetiken. Inspiriert von Mode, Popkultur und digitalen Bildwelten entstehen Kostüme, die sich bewusst einer klaren zeitlichen oder kulturellen Verortung entziehen.
Claudia Irro arbeitet international an Schauspiel- und Opernproduktionen in Deutschland, der Schweiz und Japan. Sie arbeitet regelmässig mit Regisseur*innen wie Pınar Karabulut, Alexander Eisenach und Axel Ranisch zusammen, u. a. am Residenztheater München, Deutsches Theater Berlin, der Staatsoper Stuttgart und nun erstmals am Schauspielhaus Zürich, wo sie in der Spielzeit 2026/27 die Kostüme für Pınar Karabuluts Inszenierung DIE DREIGROSCHENOPER entwirft.