We thank your partners:
Archive 2024/25

Fräulein Else

Fräulein Else

freely after Arthur Schnitzler
by Leonie Böhm and Julia Riedler
guest performance Volkstheater Wien

Guest play: 14th und 15th June 2025
approx. 90 min, no break

Even 100 years after its publication, Arthur Schnitzler’s novella has lost none of its relevance or explosive power: during a summer retreat, young Else T. is asked by her parents to request urgently needed money from an older art dealer. However, he unscrupulously seeks to exploit his power over the young woman…

In her first production in Vienna, director Leonie Böhm reimagines Schnitzler’s story as a solo performance for actress Julia Riedler – bringing Else’s stream of consciousness collectively into the here and now.

© Marcel Urlaub

© Marcel Urlaub

© Marcel Urlaub

© Marcel Urlaub

© Marcel Urlaub

© Marcel Urlaub

© Marcel Urlaub

Julia Riedler
With
Concept
Leonie Böhm
Julia Riedler
Direction
Stage and costume design
Light design
Ines Wessely
Sound
Stefan Antesmann
Dramaturgy
Matthias Seier
Assistant Director
Leonard Mayer
Stage design assistance
Tanja Lidlgruber
Costume design assistance
Leonie Kaspar
Inspection
Martin Schwab
Soufflage
Ingrid Hedbavny
stage
Thomas Fritzl
Hamit Erbay
Directors intern
Nora Bettendorf
Show more
Show less

Kurzinterview mit Leonie Böhm über FRÄULEIN ELSE

© Volkstheater Wien

«Die Regisseurin Leonie Böhm sucht immer in einem Stoff die Momente, aus denen wir für uns heute Kraft schöpfen können. Und hier, mit diesem Stoff und mit dieser Schauspielerin Julia Riedler ist es ein perfekter Match, ein grosser Glücksfall.»

Andreas Klaeui, SRF, 12.06.2025

„Eine feministische Utopie, erschütternd, anmaßend, sagenhaft komisch.“

Christian Bos, Kölner Stadt-Anzeiger

„Eine radikale Neudeutung […] Die junge Else, die sich in einer ausweglosen Situation befindet, wird von Julia Riedler meisterhaft zum Leben erweckt.“

Viktor Puchinger, Neue Wiener
Leonie Böhm über die Proben zu FRÄULEIN ELSE Die Bühne, 2025

Die ganze Begebenheit wird nicht erzählt. Was hier geschieht, wird erlebt.

Felix Salten in seiner Besprechung von „Fräulein Else“ Neue Freie Presse, 1924

„Ein beeindruckendes Solo. […] Julia Riedlers Else besticht durch Schlagfertigkeit und Charme. ‚Im Theater können wir Win-Win-Win-Win-Win-Situationen schaffen‘, so drückt es Leonie Böhm im Gespräch aus. An diesem Abend in Wien zeigt sie wieder, wie das geht.“

Christiane Lutz, Süddeutsche Zeitung

„Eine famose Entertainerin […] Riedlers ‚Laberflash‘ eines Mannes, der sämtliche Stufen der Selbsterkenntnis binnen drei Minuten durchläuft, ist kolossal komisch.“

Martin Thomas Pesl, nachtkritik.de

„Regisseurin Leonie Böhm, die erstmals am Volkstheater Wien inszeniert, hat diesem meist als Zweipersonenstück inszenierten inneren Monolog nun mit Darstellerin Julia Riedler zu einem Triumph verholfen. Bei der Premiere am Samstagabend gab es Standing Ovations. […] Besonders weil Else, so wie es Leonie Böhm am Volkstheater herstellt, das historisierende Jahrhundertwende-Bild abgeschüttelt hat und dem Publikum als souveräne Erzählerin von heute gegenübertritt. Diese Rolle erfüllt Julia Riedler mit Bravour. […] Sowohl Julia Riedlers Meisterleistung dieser Selbstmoderation als auch die überaus stimmig und präzis gearbeitete Regie Leonie Böhms machen dieses Fräulein Else zu einem neuen Hit am Volkstheater.“

Margarete Affenzeller, Der Standard

„Intelligent modernisiert und auch hervorragend gespielt. […] Riedler wird mit ungeheurer Präsenz das Wesentliche des Originals hervorbringen und zudem geschickt in heutige Redensart transferieren. Sie wird Else und ihren widerlichen Widersacher Dorsday spielen. Sie wird mit dem Publikum spielen und es in dieses geradezu körperlich schmerzende Seelendrama einbinden. Sie wird triumphieren.“

Norbert Mayer, Die Presse

„Riedler schafft es mühelos, das Publikum mit einem herrlichen Balanceakt zwischen Verzweiflung, Nachdenklichkeit, Trotz und einer gehörigen Portion Witz auf ihre Seite zu ziehen. […] FRÄULEIN ELSE ist beste Unterhaltung, die den ernsten Kern niemals aus den Augen verliert. Besser als Böhm und Riedler muss man es erst einmal machen.“

Lukas Wodicka, APA
Subscribe to newsletter
30