HAUPTPARTNER*INNEN:

EINAR SCHLEEF – ICH HABE KEIN DEUTSCHLAND GEFUNDEN

EINAR SCHLEEF – ICH HABE KEIN DEUTSCHLAND GEFUNDEN

Filmvorführung und Nachgespräch mit Regisseurin Sandra Prechtel

PFAUEN
FILMVORFÜHRUNG: 31.10.2026

Vor 25 Jahren verstarb Einar Schleef. In einem neuen Dokumentarfilm porträtiert Sandra Prechtel den herausragenden Theatermacher und Gesamtkünstler, dessen Einfluss auf das deutschsprachige Regietheater bis heute nachhallt.

Synopsis

Einar Schleef war Theatermacher, Schriftsteller, Maler und Fotograf – ein Gesamtkünstler, der in keinem Deutschland ein Zuhause fand und zum präzisen Chronisten deutscher Realität wurde. Er grub sich tief in die Abgründe der Geschichte, spürte das Gefangensein im eigenen Körper sowie in der Historie und versuchte stets auszubrechen.

Geboren in der DDR, feierte er erste skandalöse Erfolge, flüchtete in den Westen und revolutionierte nach einer Phase der Depression das dortige Sprechtheater. Seine Arbeiten thematisierten Krieg, Fremdenhass und die unüberwindbare Distanz zwischen Ost und West. Ein Stationendrama führt durch sein Leben – von den Anfängen in Sangerhausen bis zu seinem einsamen Tod um die Jahrtausendwende. Schleef muss wiederentdeckt werden: Er wühlt auf, hält uns den Spiegel vor und findet Worte sowie Bilder für die deutsche Heimatlosigkeit.

Einar Schleef (Foto: Boris Klinge) © filmgalerie 451

Einar Schleef (Foto: Kenneth Hohing) © filmgalerie 451

Einar Schleef © filmgalerie 451

Einar Schleef © filmgalerie 451

SA 31.10.
mit Nachgespräch
PFAUEN
  • Interview mit Sandra Prechtel

    «Der Wanderer – Heute gibt es kaum jemanden, der so wenig opportunistisch ist»

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