HAUPTPARTNER*INNEN:

DIE KLEINE MEERJUNGFRAU

DIE KLEINE MEERJUNGFRAU

A FLUID FAIRY FANTASY
von Bastian Kraft und Ensemble
nach Hans Christian Andersen
REGIE: Bastian Kraft

PFAUEN
PREMIERE: 25.01.2025

2 Stunden 10 Minuten (ohne Pause)
Empfohlen ab 14 Jahren

Eine Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg

«Wenn die Leute einen Fisch sehen, kommt auch kein Mensch auf die Idee, zu fragen, ob das ein Männlein ist oder ein Weiblein. In einem Aquarium herrschen diesbezüglich paradiesische Zustände: Du wirst in deiner Schönheit bewundert, und niemand will dir zwischen deine Beine schauen.»

Unter Wasser sehen wir Menschen unscharf, Formen verschwimmen, Körpergrenzen lösen sich auf, alles kommt ins Fliessen. Gleiches passiert im Drag, der Kunstform, die durch extravagante Kostüme und Make-up Geschlechterrollen auflöst, Identitäten in Glitzer und Pailletten taucht und vor allem eine atemberaubende Show bietet. Hans Christian Andersens Märchen zeigt eine ebensolche Transformation: Eine Meerjungfrau verliebt sich in einen Menschen und möchte ihren Fischschwanz loswerden. Das Märchen endet bekanntermassen tragisch. Vielleicht spiegelt es Andersens eigenes Schicksal wider, der sein Leben lang in seinen Jugendfreund verliebt war und diese Liebe nie leben konnte. Und gleichzeitig ist es eine Geschichte so alt wie die Menschheit selbst, von Nymphen, Nixen und Wassergeistern, von Verwandlung und der Befreiung aus der zugeschriebenen Rolle.

Der dem Schauspielhaus Zürich bestens bekannte Regisseur Bastian Kraft begeisterte das Publikum in den letzten Jahren mit den Inszenierungen «Andorra» und «Homo Faber» von Max Frisch und «Buddenbrooks» von Thomas Mann. Nun, anstatt der Liebe des Prinzen an Land, sucht Bastian Kraft das Glück im Meer: Mit Spieler*innen aus dem Ensemble und Stars aus der Schweizer Drag Szene liest er die Geschichte der kleinen Meerjungfrau neu und taucht dorthin, wo Biographie und Märchen ineinander fliessen und Drag und Schauspiel zu einer Show de nixe verschwimmen.

Das Programmheft steht hier zum Download bereit.

Audioeinführung
Einführung: Bendix Fesefeldt, Dramaturgie

DIE KLEINE MEERJUNGFRAU (Trailer)

Inteview mit dem Regisseur Bastian Kraft © Schauspielhaus Zürich

Anis Meschichi aka Klamydia von Karma, Elias Arens, Sasha Melroch, Karin Pfammatter, Ivy Monteiro aka Tropikahl Ivy, Alexander Angeletta, Michel von Känel aka Paprika © Toni Suter T+T Fotografie

Michel von Känel aka Paprika © Toni Suter, T+T Fotografie

Ivy Monteiro aka Tropikahl Ivy © Toni Suter, T+T Fotografie

Sasha Melroch, Anis Meschichi aka Klamydia von Karma © Toni Suter, T+T Fotografie

Elias Arens © Toni Suter, T+T Fotografie

Alexander Angeletta © Toni Suter, T+T Fotografie

Anis Meschichi aka Klamydia von Karma © Toni Suter, T+T Fotografie

Ivy Monteiro aka Tropikahl Ivy © Toni Suter, T+T Fotografie

Ensemble  © Toni Suter, T+T Fotografie

Sasha Melroch,  Karin Pfammatter, © Toni Suter, Elias Arens, Ivy Monteiro aka Tropikahl Ivy ©  T+T Fotografie

Alexander Angeletta © Toni Suter, T+T Fotografie

Anis Meschichi aka Klamydia von Karma © Toni Suter, T+T Fotografie

Karin Pfammatter © Toni Suter, T+T Fotografie

Michel von Känel aka Paprika © Toni Suter, T+T Fotografie

Elias Arens © Toni Suter, T+T Fotografie

Ensemble © Toni Suter, T+T Fotografie

SA 03.10.
WIEDERAUFNAHME mit englischen Übertiteln Einführung 19.30 Uhr
PFAUEN
Elias Arens
Sasha Melroch
Karin Pfammatter
Anis Meschichi aka Klamydia von Karma
Ivy Monteiro aka Tropikahl Ivy
Michel von Känel aka Paprika
Alexander Angeletta
ab 2026
Julian Greis
bis Ende 2025
Renan Carvalho aka Hausvrau
Gastauftritt 2025
BÜHNE
KOSTÜME
Video
Dramaturgie
Dramaturgische Unterstützung Wiederaufnahme
Künstlerische Vermittlung T&S
Choreographisches Outside Eye
Regieassistenz
Abendspielleitung
Bühnenbildassistenz
Kostümbildassistenz
Regiehospitanz
Bühnenbildhospitanz
Kostümbildhospitanz
Kostümbildpraktikum
Myron Kontar
Inspizienz
Michael Durrer
Soufflage
Rita von Horváth
Übertitel Übersetzung
Übertitel Einrichtung
Übertitel Fahrer*innen
Verfolgerstatisterie
Annette Berger
Videostatisterie
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CONTENT NOTE
Diese Inszenierung thematisiert queerfeindliche Gewalt und beinhaltet eine explizite Szene einer politisch-aktivistisch motivierten Selbstverletzung (Video-Einspieler wird im Stück angekündigt).

SENSORY WARNING
Stroboskop, laute Geräusche/Musik, Nebel.

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