HAUPTPARTNER*INNEN:

Aino Laberenz

Aino Laberenz (*Turku, Finnland) studierte zunächst Kunstgeschichte, bevor sie sich als Kostüm- und Bühnenbildnerin dem Theater und Film zuwandte. Sie arbeitete am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, am Burgtheater Wien, am Schauspiel Frankfurt, am Deutschen Theater Berlin, am Staatstheater Stuttgart, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Hamburg, an der Oper in Manaus, Brasilien, bei den Bayreuther Festspielen, an der Deutschen Oper Berlin und an der Staatsoper Berlin. Sie arbeitete mit Christoph Schlingensief, René Pollesch, Nicolas Stemann, Schorsch Kamerun, Karin Henkel, Stefan Pucher und Jette Steckel sowie mit Armin Petras, Martin Laberenz, Peter Kastenmüller und Simon Stone. In den vergangenen Jahren arbeitete sie zudem regelmässig mit der Choreografin und Tänzerin Meg Stuart. Sie entwirft auch Kostüme für Film und Fernsehen. Zuletzt für «The Hunger Games: Sunrise on the Reaping», der im November 2026 seine Premiere feiern soll.

Seit 2004 ist Aino Laberenz Mitglied des Teams von Christoph Schlingensief und seit 2010 Geschäftsführerin von Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika in Burkina Faso.

Neben ihrer Arbeit im Theater hat Aino Laberenz zahlreiche Ausstellungen konzipiert, unter anderem für das KW Institute for Contemporary Art in Berlin und das MoMA PS1 in New York. Gemeinsam mit der Kuratorin Susanne Gaensheimer gestaltete sie 2011 den Deutschen Pavillon auf der 54. Biennale di Venezia, für den sie mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde.

Ausserdem ist sie Herausgeberin von Schlingensiefs Biografie «Ich weiß, ich war’s.», die bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist, sowie des Gesprächsbandes «Kein falsches Wort jetzt!».