© James Bantone
Deborah Macauley ist eine junge neurodivergente westafrikanische und afro-österreichische Hybrid-Künstlerin, Performerin, Schauspielerin, Theaterpädagogin, DJ und Poetin, die in den Bereichen Film, Kultur, Theater und Antirassismusbildung in der DACH-Region tätig ist. In Gambia geboren, mit einer Mutter aus Sierra Leone und einem Vater aus Ghana, bezeichnet sie sich als „westafrikanische Titi“ (Kriowort für Mädchen*/Frau*). Sie versteht sich als Netzwerkerin, die Verbindungen schafft und zwischenmenschliche Linien miteinander verknüpft.
Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt das Kollaborationsprojekt CANCEL ME – „Erasure Of Community“, das 2025 beim Wildwuchs Festival präsentiert wurde. Sie co-inszenierte unter anderem „S’Läbe – Alltäglich“ am Schauspielhaus Zürich (2023) und „MAXIM BRANDNEU?“ am Maxim Theater Zürich (2022). Als Performerin war sie an zahlreichen Film-, Theater- und Performanceprojekten beteiligt, darunter „Pinocchio“ von Wu Tsang und Moved by the Motion, „Heart Fruit“ von Kim Allamand sowie „When The Body Says Yes“ von Melanie Bonajo an der Biennale von Venedig 2022. Ihre literarischen Arbeiten umfassen Theatertexte, Kurzstücke und Beiträge zu Publikationen und Ausstellungen, darunter „Das Fest“ (2022) und „Die Bar“ (2018).
Unter dem DJ-Namen E-F-U-A Born On A Friday arbeitet Deborah mit zahlreichen Kulturinstitutionen und Festivals zusammen und engagiert sich in der antirassistischen Bildungsarbeit. Aktuell fokussiert sie sich auf theaterpädagogische Projekte und den Aufbau von lisanga – we dey ya, einem Schwarzen und afrodiasporischen Jugendtheaterclub in Zürich.