HAUPTPARTNER*INNEN:

Deborah Macauley

© James Bantone

Deborah Macauley ist eine junge neurodivergente westafrikanische & afro-österreichische Hybrid-Künstlerin, Performerin/Schauspielerin, Theaterpädagogin, DJ, Poetin im Bereich Film, Kultur, Theater und Antirassismusbildung in der DACH-Region. Als Tochter einer Mutter aus Sierra Leone und eines Vaters aus Ghana, in Gambia geboren, bezeichnet sich Deborah als "westafrikanische Titi" (Titi = Kriowort für Mädchen*/Frau*).  Sie sieht sich selbst als Netzwerkerin, die viele Punkte miteinander verbindet und durchgehende zwischenmenschliche Linien schafft.

Deborah's aktuellste Arbeit ist das Kollaborationsprojekt CANCEL ME – „Erasure Of Community“, Workshopformate zum Thema Rassismus in der Schweiz. Diese wurde beim Wildwuchs Festival 2025 präsentiert. Sie co-inszenierte Theaterstücke wie „S‘Läbe – Alltäglich“ (2023) am Schauspielhaus Zürich und „MAXIM BRANDNEU?“ für die „TRIOLOGIE DEKONSTRUKTION VON RASSISMUS UND DISKRIMINIERUNG“ am Maxim Theater Zürich (2022). Auch co-kuratierte diverse Eventveranstaltungen als Teil des Programmationsteam des Vereins Zentralwäscherei in Zurich (2021-2022). Als Mitglied des Pleasure As Resistance Club entwickelte und führte sie die gemeinschaftszentrierten Veranstaltungsreihe "Encounters - Activating Presence" an der Gessnerallee Zürich durch.

Ihre aufgeführten und veröffentlichten schriftlichen Werke sind „Das Fest“ (2022) und „Die Bar“ 2018 für die Hotel Schwärzler Literaturtage, Texte im Tanzstück "CreaRedes" (2019) in Zusammenarbeit mit Claudia Grava, „Fittings“ das Kurzstück für die Young Art Generation 2017 in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Vorarlberg, Texte für die Ausstellung „ganz nah – close to heart“ 2016 im Landesmuseum Vorarlberg, sowie "Menschenroboter" für das Festival „Texte & Töne“ 2016 in Zusammenarbeit mit dem ORF Landestudio Vorarlberg und dem Verein Literatur Vorarlberg. Deborah wirkte bei schriftlichen Werken wie "On Resistance" in Zusammenarbeit mit havermilkpress, „un//masking the performing arts“ der Masterarbeit 2025 von Lovis Heuss, „Planetary Embodiement: Cooking with Words for Systematic Change & Solidarity“ 2023 von Luïza Luz, Gal Sherizly, Andrea Galano Toro und Denilson Baniwa, sowie dem Zine „Blackity Black Black Black" im Rahmen der Austellung "Cassandra Press-New Publications“ (2021) in Zusammenarbeit mit Kandis Williams, Collective X für LUMA Westbau, mit.Als Performerin war Deborah schon in einigen Film-/Theaterprojekten, Lesungen, Audioplays und Residenzen involviert wie z.B.: bei Berliner Filmfestival 2026 “Two Mountains Weighing Down My Chest”, "Watch & Talk 2025" beim Theaterspektakel, “Ich nehm dir alles weg! Ein Schlagerballett” von Joana Tischkau, “Glistening” von DIVAS, “Seed Carriers”, “SHZ Lesereihe #8, Die Sonne So Strahlend Und Schwarz” von enterspaces_shz,  "härzig" von Lucia Salomé Gränicher, “Wearing The Angles, Kissing The Corners” von Ceylan Öztürk, “Pinocchio” als "Snail" von Wu Tsang und Moved by The Motion am Schauspielhaus Zürich, “Heart Fruit” Kurzfilm von Kim Allamand (Locarno Filmfestival), pIAR residency (2023), “When The Body Says Yes” von Melanie Bonajo (Biennale von Venedig 2022), sowie auf der Lafayette Anticipations Ausstellung mit “The Show Is Over” (2021) von Wu Tsang und Moved by The Motion, "Another Map to Nevada" 2023 als Guide für The Performance Agency & Krone Couronne, "Just Wanna Vibe", etc.

Als DJ E-F-U-A Born On A Friday & in Rahmen ihrer Antirassistischen Bildungsarbeit hat Deborah mit diversen Veranstaltungsorten und Gruppen wie z.B.  Fome Books, wildwuchs Festival, Zurich Art Weekend, DIVAS, Swiss Dance Days, Impulse Festival für Performance, Theater und Tanz, BONE- Performance Festival Bern, CSD Zürich, Shedhalle, Verein Diversum, HSLU, ZHdK, Schauspielhaus Zürich, Am Bach Festival, Biennale Venedig, HUMBUG, radio 3fach, GDS.FM, Tanzhaus Zurich, Kunstmuseum St. Gallen, Kiss My Ass Club, Lios Lab, Festival of Sensations, Feministischer Streik, etc. zusammen gearbeitet.

Derzeit fokussiert sie sich auf theaterpädagogische Projekte und entwickelt den Aufbau von lisanga - we dey ya, ein Schwarzer & Afrodiasporischer Jugendtheaterclub in Zürich.