HAUPTPARTNER*INNEN:

STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS – UNO / DUE / TRE

STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS – UNO / DUE / TRE

von Kay Matter
Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich
REGIE UNO: Dennis Nolden
REGIE DUE: *OTHER ISSUES
REGIE TRE: Sarah* Claire Wray

PFAUEN KAMMER

UNO: 1 Stunde
DUE: 1 Stunde 10 Minuten
TRE: 1 Stunde

Erleben Sie das GRANDE FINALE der dreiteiligen, brandeuen Theaterserie STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS des Schweizer Autors Kay Matter an einem Abend: Drei spannende wie unterschiedliche Regiepositionen haben die einzelnen Teile UNO, DUE und TRE im Laufe der Spielzeit auf die Bühne gebracht. Eine hochkarätige Nachwuchsgeneration erzählt in Kollaboration von einer ambivalenten Vater-Kind-Beziehung, von Selbstvertrauen und Scham, von Frustration und bedingungsloser Liebe.

UNO
In Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach  Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen, und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät.

MIT: Lev Friedmann, Peter Knaack, Nicola Gründel
 

DUE
Kaum sind Matteo und sein Vater Aldo ans Ziel ihrer Reise gelangt, mutiert das Dorf Belbuio zum Gruselkaff. DUE führt die beiden Protagonisten direkt in die erdrückenden Arme der «Nonne», der mit Gossip kommentierenden Quasi-Grossmütter. Gut, dass wenigstens der blinde Chihuahua Ernesto nicht von Matteos Seite weicht. Während Aldo sich bemüht, den Fiat zu verkaufen, treibt es Matteo, ganz blass vor Hunger nach Fleisch und Männern, auf die Strassen, während das Monster lauert...

MIT: Lev Friedmann, Thomas Wodianka, Florian Voigt, Rahel Hubacher, Lea Grünbichler
 

TRE
Nach dem horny Ende von DUE erhebt sich TRE aus der Dunkelheit: postapokalyptisch, sexy und fucking scary. Belbuio wirkt, als wäre es von den Heiligen verlassen. Männer verschwinden plötzlich, und die Figuren, an die wir uns gebunden hatten, scheinen besessen. Die zweiteilige Rom-Com kippt endgültig und wird vom Thriller verschluckt. Unter den glühenden Augen des Monsters begegnen sich die Liebenden Matteo und Santo immer wieder – oder vielleicht endlich wirklich? Die Dorfbewohner*innen müssen in Ruhe schlafen können, also organisieren die Grossmütter eine Jagd. Wird Belbuio zur Arena für Begehren und Verfolgung? Werden Matteo und Santo sich am Ende wiederfinden? Und können Vater, Sohn und Chihuahua endlich vereint werden?

MIT: Lev Friedmann, Mirjam Rast, David Rothe, Edith Saldanha, Markus Scheumann

Nicola Gründel © Philip Frowein

Lev Friedmann © Philip Frowein

Peter Knaack, Nicola Gründel, Lev Friedmann © Philip Frowein

Nicola Gründel, Lev Friedmann, Peter Knaack © Philip Frowein

Peter Knaack © Philip Frowein

Nicola Gründel © Philip Frowein

Lev Friedmann © Philip Frowein

Peter Knaack, Lev Friedmann © Philip Frowein

Florian Voigt © Philip Frowein

Thomas Wodianka © Philip Frowein

Rahel Hubacher © Philip Frowein

Lev Friedmann © Philip Frowein

 

Lev Friedmann, Thomas Wodianka © Philip Frowein

Thomas Wodianka, Lev Friedmann © Philip Frowein

Lea Grünbichler (ZHdK) © Philip Frowein

Mirjam Rast © Philip Frowein

Ensemble © Philip Frowein

Lev Friedmann, David Rothe, Mirjam Rast © Philip Frowein

Markus Scheumann © Philip Frowein

Edith Saldanha, Lev Friedmann © Philip Frowein

David Rothe, Mirjam Rast, Markus Scheumann © Philip Frowein

© Philip Frowein

SA 26.09.
WIEDERAUFNAHME Einführung 17.30 Uhr
PFAUEN KAMMER
SA 31.10.
PFAUEN KAMMER

INHALTLICHER HINWEIS
Diese Inszenierungen thematisieren Trans- und Queerfeindlichkeit.

SENSORISCHER HINWEIS
Die Inszenierung DUE enthält Nebel, teilweise laute Geräusche und teilweise grelles Licht. Menschen mit Lichtempfindlichkeit empfehlen wir, sich in die hinteren Reihen zu setzen. Etwa 45 Minuten nach Beginn von DUE (Song Duett Love Long Road) gibt es eine kurze Stroboskop Sequenz (ca. 30 sec.).

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