Einfach das Ende der Welt

© Diana Pfammatter

Nach: Jean-Luc Lagarce
Inszenierung: Christopher Rüping

*** 58. Berliner Theatertreffen ***
*** Inszenierung des Jahres 2021 (Theater heute) ***
*** Benjamin Lillie Schauspieler des Jahres 2021 ***
*** Maja Beckmann Schauspielerin des Jahres 2021 ***
*** Nestroy-Preis 2021: beste deutschsprachige Aufführung ***
 

Nach zwölf Jahren kehrt ein junger Mann zu seiner Familie zurück. Zwölf Jahre hat er nicht von sich hören lassen, ist in der Zwischenzeit zu einem erfolgreichen Grossstadtkünstler geworden und hat sich in Herz und Kopf weit von seiner immer noch in der Kleinstadt lebenden Familie entfernt. Ob Begegnung möglich ist; ob Jahre der Kontaktlosigkeit das Urteil übereinander mildern oder härter machen; ob die gemeinsam verbrachten Jahre schwerer wiegen als die Jahre der Entfernung voneinander – gemeinsam mit den Schauspieler*innen Maja Beckmann, Nils Kahnwald, Ulrike Krumbiegel, Benjamin Lillie und Wiebke Mollenhauer begibt sich Regisseur Christopher Rüping in der riesigen Schiffbauhalle hinein in das Drama Familie.

 

Hier geht’s zum virtuellen Bühnenbild der Inszenierung Einfach das Ende der Welt 3D-Experience: Das Elternhaus

Credits

Jonathan Mertz Originalbühnenbild für Einfach das Ende der Welt in der Regie von Christopher Rüping

Team 3D-Entwicklung / minus.eins
Roman Senkl Künstlerische Leitung
Nils Corte Coding
Elisabeth Drache, Nils Gallist, Laurin Bürmann, Alex Podolskij, Marc Kemper 3D-Design
Christian Knapp Causa Creations Unity & WebGL
Péter Sanyó Produktionsleitung

Team der Schauspielhaus-Produktion
Christopher Rüping, Benjamin Lillie Storytelling / Erinnerungen
Benjamin Lillie Stimme
Jonathan Mertz Bühne und Objekte
Matze Pröllochs Komposition
Anja Mednitzer, Sarah Fröhlicher, Marianne Boos, Rock Battaglia Props Requisite

Ein Projekt des Labor für Digitale Künste der Berliner Festspiele im Auftrag des Theatertreffens in Kooperation mit dem Theater Dortmund / Department Digitale Künste und der Akademie für Theater und Digitalität

 

«Die fremden Gefühle und fremden Sätze sitzen bei Maja Beckmann, Nils Kahnwald, Ulrike Krumbiegel, Wiebka Mollenhauer und Lillie so perfekt, als seien es ihre eigenen. Gleichzeitig flachsen sie bravourös mit dem Publikum herum.», Tages-Anzeiger

«In Zürich gelingt dem Heimkehrer, was ihm sowohl Lagarce als auch Dolan versagen: Er findet den Mut und den Moment, seiner Familie zu erzählen, dass er todkrank ist. (…) Das ist der Kulminationspunkt eines Abends, in dem sich die Schauspieler – höflich und abwartend zunächst, dann immer unerbittlicher und gnadenloser und darstellerisch durchweg grossartig – die alten und die neuen Erwartungen und Enttäuschungen um die Ohren hauen.», Nachtkritik

«Er (Benjamin Lillie) flirtet erst einmal ausgiebig mit dem Publikum, das in der grossen Zürcher Schiffbauhalle so geschickt verteilt ist, dass man die Reglementierung auf 50 Zuschauer fast vergessen könnte.», Süddeutsche Zeitung

«Auf der Grundlage einer Übersetzung von Uli Menke glückt Rüping und seinem Ensemble eine spielerische Untersuchung darüber, wie denn das, was wir im Moment verloren haben, herzustellen wäre. Nähe nämlich.», NZZ

«Lillie wirft sich mit Verve in seine Figur, surft virtuos auf der Oberfläche der Emotionen. Wiebke Mollenhauer spielt die kleine Schwester mit dem schönsten Charme brüchiger Verzückung.», Süddeutsche Zeitung

Inszenierung
Christopher Rüping
Bühne
Jonathan Mertz
Kostüme
Lene Schwind
Musik
Matze Pröllochs
Licht
Frank Bittermann
Dramaturgie
Katinka Deecke, Malte Ubenauf
Alle Beteiligten anzeigen
Audience Development
Silvan Gisler
Theaterpädagogik
Manuela Runge
Produktionsassistenz
Natascha Zander
Bühnenbildassistenz
Anka Bernstetter
Kostümassistenz
Ulf Brauner
Videoassistenz
Emma Lou Herrmann / Linus Stiefel
Produktionshospitanz
Delfina Ledermann
Bühnenbildhospitanz
Andrea Mohn
Dramaturgiehospitanz
Mira Gebhardt
Musikalische Hospitanz
Lara Fuchs
Inspizienz
Dagmar Renfer
Soufflage
Rita von Horváth
Weniger Beteiligte anzeigen

In einer Einrichtung für das Schauspielhaus Zürich
Auf Grundlage einer Übersetzung von Uli Menke.

  • 2 Stunden 30 Minuten
  • Premiere: 3. Dezember 2020, Schiffbau-Halle
  • Auch interessant für Menschen ab 16
Einführung: Katinka Deecke, Dramaturgin
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Bildergalerie & Videos

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