Einfach das Ende der Welt

© Diana Pfammatter

Nach: Jean-Luc Lagarce
Inszenierung: Christopher Rüping

Streamy Thursday

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Am 13. Mai streamen wir Einfach das Ende der Welt live aus dem Schiffbau zum Berliner Theatertreffen. Streaming-Tickets sind ab dem 12. Mai via Festival erhältlich

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Eigentlich sollte Einfach das Ende der Welt in der Regie von Christopher Rüping im Frühjahr 2020 am Schauspielhaus aufgeführt werden. Aber bevor es richtig losgehen konnte, war zwar nicht die ganze Welt einfach zu Ende, aber doch das alltägliche Leben und damit auch die Proben. Nun geht es also weiter. 

Mit der Geschichte des mittlerweile zu einem erfolgreichen Künstler gewordenen Sohnes, der vor Jahrzehnten seine Familie verliess und jetzt in seine kleine Heimatstadt und zu seiner Familie zurückkehrt. Nur zurückkehrt indes, um es nun doch einfach zu beenden, ein für alle Mal. Aber wirklich.

 

 

«Die fremden Gefühle und fremden Sätze sitzen bei Maja Beckmann, Nils Kahnwald, Ulrike Krumbiegel, Wiebka Mollenhauer und Lillie so perfekt, als seien es ihre eigenen. Gleichzeitig flachsen sie bravourös mit dem Publikum herum.», Tages-Anzeiger

«In Zürich gelingt dem Heimkehrer, was ihm sowohl Lagarce als auch Dolan versagen: Er findet den Mut und den Moment, seiner Familie zu erzählen, dass er todkrank ist. (…) Das ist der Kulminationspunkt eines Abends, in dem sich die Schauspieler – höflich und abwartend zunächst, dann immer unerbittlicher und gnadenloser und darstellerisch durchweg grossartig – die alten und die neuen Erwartungen und Enttäuschungen um die Ohren hauen.», Nachtkritik

«Er (Benjamin Lillie) flirtet erst einmal ausgiebig mit dem Publikum, das in der grossen Zürcher Schiffbauhalle so geschickt verteilt ist, dass man die Reglementierung auf 50 Zuschauer fast vergessen könnte.», Süddeutsche Zeitung

«Auf der Grundlage einer Übersetzung von Uli Menke glückt Rüping und seinem Ensemble eine spielerische Untersuchung darüber, wie denn das, was wir im Moment verloren haben, herzustellen wäre. Nähe nämlich.», NZZ

«Lillie wirft sich mit Verve in seine Figur, surft virtuos auf der Oberfläche der Emotionen. Wiebke Mollenhauer spielt die kleine Schwester mit dem schönsten Charme brüchiger Verzückung.», Süddeutsche Zeitung

Inszenierung
Christopher Rüping
Bühne
Jonathan Mertz
Kostüme
Lene Schwind
Musik
Matze Pröllochs
Licht
Frank Bittermann
Dramaturgie
Katinka Deecke, Malte Ubenauf
Alle Beteiligten anzeigen
Audience Development
Silvan Gisler
Theaterpädagogik
Manuela Runge
Produktionsassistenz
Natascha Zander
Bühnenbildassistenz
Ann-Kathrin Bernstetter
Kostümassistenz
Ulf Brauner
Videoassistenz
Emma Lou Herrmann / Linus Stiefel
Produktionshospitanz
Delfina Ledermann
Bühnenbildhospitanz
Andrea Mohn
Dramaturgiehospitanz
Mira Gebhardt
Musikalische Hospitanz
Lara Fuchs
Inspizienz
Dagmar Renfer
Soufflage
Rita von Horváth
Weniger Beteiligte anzeigen

In einer Einrichtung für das Schauspielhaus Zürich
Auf Grundlage einer Übersetzung von Uli Menke.

Am 13. Mai streamen wir Einfach das Ende der Welt live aus dem Schiffbau zum Berliner Theatertreffen. Streaming-Tickets sind ab dem 12. Mai via Festival erhältlich.

Streamy Thursday
Einführung: Katinka Deecke, Dramaturgin
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Daten
Do 13.05. 20:00 - 22:30 Online
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Streamy Thursday

Streaming-Tickets
Sa 15.05. 19:30 Schiffbau-Halle
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So 16.05. 16:00 Schiffbau-Halle
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Nur wenige Male konnte «Einfach das Ende der Welt» von Christopher Rüping vor Publikum gespielt werden, bevor sich das Leben wieder in einer erzwungenen Häuslichkeit einrichten musste. Die Autorin Seraina Kobler schreibt über den Live-Stream der Inszenierung im Dezember und über den Moment, wenn Erinnerungen von Anderen plötzlich zu den eigenen werden. 

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