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Abort

Ylva Gasser, Kommandantin der Kompanie Ost der Zürcher Milizfeuerwehr, hat sich die Inszenierung AFTERHOUR von Alexander Giesche angesehen und aus ihrer Warte einen Erfahrungsbericht über die 90 Minuten in der Schiffbau-Box verfasst. In ihrem Text lernen wir etwas über das Wesen der Feuerwehrleute und dass artifizieller Rauchgeruch die Expertin eher an Tee als an ein zerstörerisches Feuer erinnert. 

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Schauspielhaus Zürichsee präsentiert: das Corona-Passionsschiff. Mit Fahnen und Gesang bestieg die Corona-Passionspiele-Truppe rund um Nicolas Stemann am Mittwoch 9.Juni die «MS J.J. Rousseau» fährt fünf Tage lang mit Instrumenten über den See uns setzt sich mit den vergangenen Monaten auseinander – und dem, was kommen mag

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Wann haben Sie das letzte Mal ein wildes Tier gesehen? Wann den Atem angehalten, die Bewegungen verlangsamt und nichts anderes gespürt als den Moment der Betrachtung? Ausgehend von dem Buch «Die Letzten ihrer Art» von Douglas Adams begegnen die fünf Produktionsassistentinnen des Schauspielhauses aussterbenden Tieren in Zürich. Bis zum Ende der Spielzeit zu sehen als Videoinstallation im Schiffbau, als Vorfilm im Sommerkino und online im Journal.

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Clubchroniken

Die erste öffentliche Clubpremiere - herzlichen Glückwunsch liebe Marta, lieber Lucien und lieber Kofi! Es war uns ein Fest! Für Club 4 geht es  in die Endproben: Statt einer Werkschau wie bei Club 3 soll es eine Silent Disco geben. Aber wie geht das noch? Tanzen? Haben wir alle länger nicht gemacht. Probieren wir es mal wieder aus.

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Die vierte Ausgabe der Corona-Passionsspiele von Nicolas Stemann fand für 50 Zuschauer*innen im Pfauen statt und wurde zudem live im Internet übertragen. Der Moderator, Autor und Tongestalter Dominik Dusek hat sich den Stream angeschaut und seine Gedanken dazum im nachfolgenden Text festgehalten. «Die gute und die schlechte Aufregung» handelt von fragwürdigen Aktionen prominenter Schauspieler*innen, dem sogenannten information and data overload und der Wucht eines abrupten Endes. 

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Die Afterhour ist die Zeit nach einer Party, sie kann nur geteilt mit anderen stattfinden und geschieht häufig bei Sonnenaufgang. Gemeinsam wird die Schwelle zwischen high und hang over betreten. Doch ist die AFTERHOUR von Alexander Giesche und Team in der Box des Schiffbaus mehr als ein kollektiver comedown. Sie ist der Versuch, ein Danach zu erleben in einer Zeit, in der die Idee eines Danach langsam einen dämmernden Abschied erfährt. Im Rahmen der Premiere veröffentlichen wir das Programmheft der Inszenierung im Schauspielhaus Journal. 

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Das Schauspielhaus Zürich gastierte zu Ostern in der Kirche Fraumünster. Am Samstag mit Szenen aus Faust I bei der Osternachtsfeier und am Sonntag las Sebastian Rudolph kurze Faust-Szenen in den drei Ostersonntags-Gottesdiensten. Der Regisseur und Videokünstler Yannik Böhmer hat das Geschehene dokumentiert. Die Dokumentation veröffentlichen wir, gemeinsam mit einem kurzen Text von Barbara Higgs, an dieser Stelle. 

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Lehrer*innen im Theatergespräch:
Seluan Ajina

Der Theaterbesuch mit Schulklassen im Check. In der Serie «Lehrer*innen im Theatergespräch» fragen wir Lehrer*innen, was sie an Theater begeistert und wie sie ihre Schüler*innen für die Bühnenwelt motivieren. Welchen Zeitaufwand bedeutet ein Theaterabend? Und welchen Mehrwert hat ein Klassenzimmerstück?

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Haptic Entanglements
Organs of Touch
A mail conversation with
Laura U. Marks

In a time of social distance, characterized by fear of touch and longing for closeness, it becomes clear that the theater is not only a place of hearing and seeing, but also one of manifold touches. In interviews, essays, and conversations, the Haptic Entanglements series asks about the role of touch in the performative arts. About haptic gazes, haptic sounds, and digital intimacy. Organs of Touch is an email conversation with Laura U. Marks about haptic visuality in theater and performance.

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Hirngespinstgeschwister –
eine Variation über eine Variation

«Weg hier!» ist das Mantra von Tschechows Drei Schwestern und ihren Nächsten – und trotzdem geht am Ende des Stücks niemand. In Schwestern hingegen, der neuen Zürcher Version, bleibt ein einzelner Verbliebener alleine zurück. Regisseurin Leonie Böhm und Schauspieler Lukas Vögler entwerfen mit einer feinen Skizze, die das Ende des Stücks weiterdenkt, einen eindringlichen Monolog über das Aussteigen aus schalen Lebensentwürfen und die Kraft, die unter der eigenen Passivität schlummert. Die Live-Kamera aus dem Pfauen wird zur intimen Zeugin eines Gangs in die Einsamkeit. Der Schriftsteller und Lyriker Jürg Halter hat sich die Streaming-Premiere angesehen und seine Erfahrungen für das Schauspielhaus Journal aufgeschrieben. 

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In Tender Talk #5 trafen zwei Künstler*innen aufeinander, deren politische Zärtlichkeit transformativen Sprengstoff in sich birgt: Hans Unstern macht Songs, Texte, Musikinstrumente, Performances, Theater und begegnete im virtuellen Schauspielhaus Zoom-Salon dem Regisseur und Drehbuchautor Faraz Shariat, dessen Kinodebut Futur Drei im September letzten Jahres veröffentlicht wurde. Die Regisseurin und Dramaturgin Anta Helena Recke, die Unstern und Shariat kennt, hat sich den Tender Talk angeschaut und ihre Gedanken dazu festgehalten. Der Text ist hier nachzulesen und der Aufzeichnung des Tender Talks zur Seite gestellt.

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Hyperlinks:
Songhay Toldon

Als eine Momentaufnahme individueller Seh- und Hörgewohnheiten begleitet die Serie Hyperlinks das Ensemble auf ihren Wegen durch das Internet. Heute mit Songhay Toldon.

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Tender Talk Nr. 4
Annie Sprinkle, Beth Stephens und
Mithu M. Sanyal

Wie fühlt es sich an, mit der Erde verheiratet zu sein? Annie Sprinkle und Beth Stephens wissen es: Die beiden Künstler*innen und Gründer*innen des Ecosex Movement haben Planet Earth vor ein paar Jahren das Ja-Wort gegeben und führen seitdem eine künstlerische Liebesbeziehung mit der Natur – queer-feministisch, post-humanistisch, ökologisch, verspielt und voller Humor. Im Tender Talk #4 trifft das Duo auf ihre langjährige Freundin und Denkerin in crime, die Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin Mithu M. Sanyal, die gerade mit ihrem ersten Roman «Identitti» und einem furiosen Ritt durch europäische Identitätspolitiken mitten ins Herz der Zeit trifft. Wir veröffentlichen an dieser Stelle die Aufzeichnung des Tender Talks und stellen ihr einen Erfahrungsbericht von Talaya Schmid zur Seite.

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Als eine Momentaufnahme individueller Seh- und Hörgewohnheiten begleitet die Serie Hyperlinks das Ensemble auf ihren Wegen durch das Internet. Dieses Mal mit Titilayo Adebayo

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Haptic Entanglements
Editorial

In einer Zeit sozialer Distanz, die von Angst vor Berührung und Sehnsucht nach Nähe geprägt ist, wird deutlich, dass das Theater nicht nur ein Ort der Rührung, des Hörens und Sehens ist, sondern auch einer der vielfältigen Berührungen. Die Reihe Haptic Entanglements (etwa: haptische Verstrickungen) fragt in Interviews, Essays und Gesprächen nach der Rolle von Berührung in den performativen Künsten, nach tastenden Blicken, haptischen Klängen und digitaler Intimität. Der Auftakt von Rahel Spöhrer und Joshua Wicke geht der Geschichte der Berührung in den performativen Künsten bis in die Gegenwart nach und stellt schliesslich die einzelnen Positionen der Reihe vor.

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