Ausschliesslich Inländer

ein Georg-Kreisler-Abend von Nikolaus Habjan und Franui

Regie und Puppenbau Nikolaus Habjan / Bühne Jakob Brossmann / Kostüme Denise Heschl / Text und Musik Georg Kreisler / Musikalische Leitung Andreas Schett
Mit Benito Bause, Nikolaus Habjan, Claudius Körber, Miriam Maertens, Michael Neuenschwander, Elisa Plüss

Benito Bause
Nikolaus Habjan
Claudius Körber
Miriam Maertens
Michael Neuenschwander
Elisa Plüss
 
Musicbanda Franui Romed Hopfgartner (Klarinette, Bassklarinette, Sopran- und Altsaxophon), Markus Kraler (Kontrabass, Akkordeon, Klavier), Angelika Rainer (Harfe, Zither), Bettina Rainer (Hackbrett), Andreas Schett (Trompete, Flügelhorn), Nikolai Tunkowitsch (Violine)
Regie und Puppenbau Nikolaus Habjan
Bühne Jakob Brossmann
Kostüme Denise Heschl
Text und Musik Georg Kreisler
Musikalische Leitung Andreas Schett
Korrepetition Robbert van Steijn, Claudio Bergantini
Stimmbildung Rea Kost, Niklaus Kost
Puppenspiel Nikolaus Habjan, Manuela Linshalm
Dramaturgie Gwendolyne Melchinger
Dramaturgie Amely Joana Haag
Licht Frank Bittermann
Regieassistenz Manon Pfrunder
Bühnenbildassistenz Selina Puorger
Kostümassistenz Tiziana Angela Ramsauer
Bühnenbildhospitanz Claudia Bolte
Inspizienz Dagmar Renfer
Soufflage János Stefan Buchwardt
Mit freundlicher Unterstützung der Planzer Transport AG

Ein Georg-Kreisler-Abend mit Nikolaus Habjan, seinen selbst erschaffenen Puppen, unserem Ensemble und dem Ensemble Franui: Ein anspruchsvoller, konzentrierter Musiktheaterabend aus zum Teil unveröffentlichten Texten und Liedern Georg Kreislers, die dezidiert auf die Schweiz Bezug nehmen. Georg Kreisler hat von 1992 bis 2007 in Basel gelebt und sich in dieser Zeit entsprechend humorvoll und kritisch mit der Schweiz beschäftigt. Die Schönheit sowie der Wahnsinn der spezifischen Schweizer Kunst der Abgrenzung werden in diesem Projekt auf musikalische Weise zum unterhaltsamen Thema.


Der österreichische Puppenspieler und Regisseur Nikolaus Habjan baut seine grossen Klappmaulpuppen selbst und steht auch als Darsteller auf der Bühne. Im Gegensatz zum Marionettentheater, das hinter einer Barriere stattfindet, werden die Puppen von sichtbaren Schauspielern gespielt. Man sieht also auf der Bühne neben der Puppe immer auch die Darsteller, die auf unterschiedliche Weise interagieren. Manchmal ist der Spieler nur Bauchredner, der seiner Puppe die Stimme leiht und sie in Bewegung versetzt, dann wiederum wird er zum Dialogpartner oder auch zum Spielpartner. Den Puppen nicht nur Leben einzuhauchen, sondern sie zu eigenständigen Figuren und Charakteren werden zu lassen, die einen verführen, verstören und berühren, wie es Habjan schafft, ist eine hohe Kunst. Am Schauspielhaus Zürich inszeniert er nach einem Gastspiel in der vergangenen Spielzeit zum ersten Mal selbst.

Nikolaus Habjan, 1987 in Graz geboren, studierte Musiktheaterregie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Mit 15 Jahren sammelte er erste Erfahrungen mit dem Puppentheater und perfektionierte seine Puppenspieltechnik bei Neville Tranter. Von 2009 bis 2016 war er Co-Direktor des Schubert Theater Wien und inszeniert u.a. am Schauspielhaus Graz, am Volkstheater Wien, am Landestheater Linz und am Burgtheater Wien. Für seine Produktionen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise.


Fotos © Toni Suter/ T+T Fotografie

„Der Regisseur und Figurenmaestro Habjan macht aus genialer Kleinkunst grosse Oper.“ Tages-Anzeiger

„Schaurig, traurig und überaus lustig ist der Kreisler-Liederabend von Nikolaus Habjan am Schauspielhaus Zürich. Es ist eine kleine Sensation: Nicht nur, dass das Ensemble eine Armada von Puppen präzise führt und glaubhaft zum Leben erweckt – sie lassen es auch gesanglich krachen. Der pure Spass!“ SRF 2

 „Die Puppen treten in Kompaniestärke auf im Verlauf der eindreiviertelstündigen Aufführung, immer sichtbar geführt und oft in Mensch-Puppen-Dialogen mit den sechs Schauspielerinnen und Schauspielern. Diese geben ihnen nicht nur ihre Stimmen, sondern führen sie auch ausgesprochen individuell. Spielerisch überzeugt das voll und ganz.“ NZZ

„Der sechsköpfigen Band mit den mindestens 13 Instrumenten und dem sechsköpfigen Schauspielensemble mit den mindestens 13 Puppen, die Wahnsinns-Klappmäuler, Kugelaugen und Stabarme mit knittrigen Händen haben, glückte ein Husarenritt ins Reich des falschen Lebens.“ Tages-Anzeiger

„Grosses Lob verdienen alle sechs Schauspielerinnen und Schauspieler (Benito Bause, Nikolaus Habjan, Claudius Körber, Miriam Maertens, Michael Neuenschwander, Elisa Plüss), die allesamt mit ihren Puppen hervorragend agieren und interagieren und gleichzeitig sich als versierte Sängerinnen und Sänger entpuppen. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Puppen zum Leben erwachen, wie sich ihr jeweiliger Charakter herausbildet. Das ist das Verdienst der Darsteller, die sie facettenreich bewegen, ihnen eine, ihre Stimme geben, die hinter den leblosen Körpern verschwinden und dennoch erst alles ermöglichen.“ seniorweb.ch

„Das Saxofon knätscht dazu, das Liveorchester trommelt und trompetet, kriegt jeden Stilmix hin, vom angeklezmerten Trauermarsch über schubertiadischen Swing bis zu neumusikalischem Gejodel. Was heisst hinkriegt? Hinbrettert und hinbrilliert. Oder auch mal hinflüstert. Und ganz selten nur hinlängt. Auch die Schauspieler laufen zu Hochform auf, wenn sie tief runter müssen in diese existenziellen Ängste, von denen Georg Kreisler erzählt, und wenn sie dazu die Puppen tanzen lassen. (…) Und wie Bause uns aufs Ohr haut, dass die Monotonie des Alltags uns tötet («Zuhause ist dr Tod»); wie Maertens sich virtuos vom «Sonntagsspazier» zum «Fensterscharnier» singt, an dem sie hängen wird: schrecklich toll!“ Tages-Anzeiger

„Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan inszeniert am Schauspielhaus Zürich einen grandiosen Georg Kreisler-Liederabend mit Puppen und Schauspielern.“ seniorweb.ch

„Musikalisch mitreissend, handwerklich meisterhaft“ Tages-Anzeiger

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