Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

von Michael Ende

Familienstück ab 7 Jahren

Regie Christina Rast / Bühne und Kostüme Franziska Rast / Sounddesign und Musik Martin Hofstetter
Mit Hans Kremer, Ludwig Boettger, Vera Flück, Claudius Körber, Friederike Wagner

Prof. Dr. Beelzebub Irrwitzer, Zauberrat Hans Kremer
Maledictus Made, St. Sylvester Ludwig Boettger
Maurizio di Mauro, ein Kater Vera Flück
Jakob Krakel, ein Rabe Claudius Körber
Tyrannja Vamperl, Geldhexe Friederike Wagner
Geister Manuela Hollenweger, Nadège Kanku, Iris Pauli (Ersatz)
Bücherwurm Manuela Hollenweger
Quäl- und Elementargeister Rinesa Bajrami, Indigo Marti Bernasconi, Benjamin Bubica, Anastas Caha, Rosa Curi, Leonie Eggenberger, Kaj Galmarini, Carla Kalberer, Julia Kalberer, Matti Kramer, Elina Künzi, Emilia Künzi, Ranyah Mejri, Lijandro Osoria, Neva Osoria, Indira Rodriguez, Elena Ruggiero, Nele Salzmann, Cara Stäger
 
Regie Christina Rast
Bühne und Kostüme Franziska Rast
Sounddesign und Musik Martin Hofstetter
Musik Patrik Zeller
Video Katja Moll
Licht Gerhard Patzelt
Dramaturgie Benjamin Große
Dramaturgie Amely Joana Haag
Regieassistenz Manon Pfrunder
Bühnenbildassistenz Sandra Antille
Kostümassistenz Annina Gull
Regiehospitanz Alina Schmidli, Artemisia Valisa
Inspizienz Ralf Fuhrmann
Soufflage János Stefan Buchwardt
Theaterpädagogik Carola Berendts
Es ist Silvesterabend und der geheime Zauberrat Prof. Dr. Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben versäumt, ihr Soll an bösen Taten für dieses Jahr zu erfüllen. Mindestens zehntausend Bäume sollten sie zum Absterben bringen, fünf Flüsse nachhaltig vergiften, diverse Tierarten ausrotten und einiges mehr. Gäbe es doch nur ein Zaubermittel, um die Zerstörung zu beschleunigen! Da fällt Tyrannja das Rezept für den satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch in die Hände, welches all ihre Probleme bis Mitternacht lösen kann. Doch der Rabe Jakob Krakel und der Kater Maurizio di Mauro kommen den beiden auf die Schliche und behindern ihre teuflischen Pläne. Vielleicht lässt sich die Zerstörung unserer Erde doch noch aufhalten? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ ist eines der letzten grossen Werke des Autors Michael Ende, äusserst aktuell, hochkomisch und mit einem rasanten Plot. Christina Rast inszenierte zuletzt „Das doppelte Lottchen“ am Schauspielhaus.

„Der Wunschpunsch-Salon - Ein Abend zu Michael Ende" am 15. Dezember, Pfauen/Kammer

Silvestervorstellung:
Am 31. Dezember das Stück schauen, das in der Silvesternacht spielt!
Im Anschluss an die Abendvorstellung braut unsere Haushexe gar jedem Gast einen individuellen Wunschpunsch - wenn da die grossen und kleinen Wünsche fürs neue Jahr nicht in Erfüllung gehen…


Fotos © Raphael Hadad

„«Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch» geht zunächst räumlich, später inhaltlich in die Tiefe und entwickelt einen höllisch rasanten Witz. So adaptiert die Regisseurin Christina Rast Michael Endes gleichnamiges Kinder- und Jugendbuch nicht nur, als wäre es insgeheim dafür gedacht, sondern auch auf eine fordernde, ergebnisoffene Weise, die im Theater für junges Publikum selten ist: zupackend und politisch“ NZZ

„Irrwitzer und Tyrannja personifizieren den blinden Glauben an Wissenschaft und Wirtschaft. Die Sorge um Wälder und Flüsse war in den 80er-Jahren grösser als heute, doch in Zeiten, wo sich Mikroplastik in unseren Körpern festgesetzt hat, ist das Thema durchaus aktuell. So wimmelt es im Stück von Anspielungen“ Tages-Anzeiger

„Natürlich kommen auch die Jüngsten – das Stück wird ab sieben Jahren empfohlen – auf ihre Kosten. Denn Irrwitzer und Tyrannja haben mit dem Kater Maurizio di Mauro (Vera Flück) und dem Raben Jakob Krakel (Claudius Körber) zwei sympathische Gegenspieler. (…) Dank ihrer Tollpatschigkeit und Liebenswürdigkeit sind sie ideale Identifikationsfiguren fürs junge Publikum. Spätestens als Kater und Rabe die Bühne verlassen, um übers Gestühl zu klettern, gibt es kein Halten mehr.“ Tages-Anzeiger

„Vera Flück lässt als gestreifter Bonbon-Kater alle Katzen grau aussehen. (…) Claudius Körber ist mit jeder Muskelfaser Rabe, übrigens «mit ganz gewöhnlichen Rabeneltern». (…) Hohe Summen bringen Friederike Wagner als Geldhexe in eine szenenapplauswürdige Rage.“ NZZ

„Der von Franziska Rast, der Schwester der Regisseurin, genial gestaltete Bühnenraum besticht durch eine schauerlich-gespenstische Atmosphäre, die nichts Gutes ahnen lässt. Der Zauberer Irrwitzer haust in einer heruntergekommenen Bretterbude mit allerlei Laborutensilien und Schreckgegenständen, Lichteffekte und Videoprojektionen sorgen für satanisch-höllische Stimmung“ seniorweb.ch

„Der «Wunschpunsch» wird hier jedem serviert, den Kindern und Erwachsenen. Schwer zu sagen, wer dabei mit dem grösseren Theaterschwips nach Hause geht. Theater für die Familie also, und zwar ganz auf der Höhe der Zeit.“ NZZ

„Fantastische Kostüme, Schauspieler, die mit Lust und Virtuosität bei der Sache sind, eine temporeiche Regie und ein spannendes Stück“ sda

 „Langweilig ist es keine Sekunde und die Kinder sind hochkonzentriert“ SRF 1

„Auf höchst unterhaltsame Weise und ohne pädagogischen Mahnfinger wird ein höllisches Spektakel vermittelt, das nachdenklich stimmt und zu Gesprächen anregt.“ seniorweb.ch

Pfauen

So, 16 Dez 11:0013:00 Karten
So, 16 Dez 16:0018:00 Karten
Sa, 22 Dez 18:0020:00 Karten
So, 23 Dez 17:0019:00 Karten
Mi, 26 Dez 13:0015:00 Karten
Mi, 26 Dez 18:0020:00 Karten
Mo, 31 Dez 15:0017:00 Karten Silvestervorstellung
Mo, 31 Dez 20:0022:00 Karten Silvestervorstellung mit Wunschpunsch-Brauen
Mi, 02 Jan 15:0017:00 Karten
Di, 15 Jan 10:0012:00 Schülervorstellung
Mo, 21 Jan 10:0012:00 Schülervorstellung
Do, 24 Jan 10:0012:00 Schülervorstellung
So, 27 Jan 11:0013:00 Karten
Do, 31 Jan 10:0012:00 Schülervorstellung

Vorstellungsdauer ca. 2 Stunden, inkl. 20 Minuten Pause.

Rezept für ein Glas vom satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (aus dem Schauspielhaus-Journal September 2018)

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