No-Billag / Yo-Billag

Ein Podium zur Zukunft des Schweizer Rundfunks

 

Die Argumentation der Initianten ist schnell zu verstehen: „Jeder soll das bezahlen, was er nutzt“, daher gehören die „Staatsmedien“ abgeschafft. Weshalb durch ein „Ja zur Abschaffung der Zwangsgebühren“ die SRG/SSR als Bannwald der Demokratie auf dem Spiel steht, ist komplizierter zu erklären. Die SRG/SSR versammelt sämtliche gesellschaftlichen Kräfte der Schweiz und gibt ihnen eine Plattform. Sie repräsentiert die Schweiz als Solidargemeinschaft. Pay-Formate, die nach Annahme der Initiative eventuell neu entstünden, würden viele Sendungen kommerzialisieren und eine breite und sachgemässe Berichterstattung verunmöglichen. Kleinere Sprachregionen und Kantone, die Schweizer Volkskultur, der Schweizer Sport, die Musik- und Filmbranche, die journalistisch fundierte Berichterstattung und auch die Kirche wären die Leidtragenden. Eine Annahme der Initiative gefährdet die Pluralität der Schweizer Gesellschaft. Die künstlerische Leitung des Schauspielhauses wirbt für ein „NEIN“ am 4.März.

http://geschichtedergegenwart.ch/yo-billag/
https://www.operation-libero.ch/
http://nein-nobillag.buendnerkampagnen.ch/de/

Am 16. Februar findet im Pfauen ein Podium zur Zukunft des Schweizer Rundfunks statt, das Initiativgegner aus Wirtschaft, Sport, Journalismus, Volkskultur, Kirche und Musik versammelt. Zudem wird ein musikalischer Überraschungsgast auftreten.

Moderation: Daniel Binswanger (Redaktor „Republik“), mit: Ladina Heimgartner (Stv. Generaldirektorin SRG/SSR), Karin Niederberger (Präsidentin Eidgenössischer Jodlerverband), Niklaus Peter (Pfarrer Fraumünster Zürich), Laura Zimmermann (Co-Präsidentin Operation Libero), Rolf Gasser (Leiter der Geschäftsstelle Eidg. Schwingerverband), Leduc („Lo & Leduc“)

Pfauen

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