News

28. August 2019

Wir gratulieren: Christopher Rüping ist Regisseur des Jahres, Nils Kahnwald ist Schauspieler des Jahres

Die diesjährige Kritiker*innen-Umfrage der Fachzeitschrift Theater heute hat Christopher Rüping für die Inszenierung «Dionysos Stadt» mit 14 Stimmen zum Regisseur des Jahres gewählt. Schauspieler des Jahres ist mit 6 Stimmen Nils Kahnwald, Maja Beckmann wurde bei den Schauspielerinnen auf den 3. Platz gewählt. Alle drei sind ab der aktuellen Spielzeit am Schauspielhaus Zürich engagiert: Christopher Rüping als Hausregisseur, Nils Kahnwald und Maja Beckmann als Ensemblemitglieder. Im Rahmen des Eröffnungsfestivals zeigt Christopher Rüping am 12. September «Miranda Julys Der erste fiese Typ» – mit Maja Beckmann in der Hauptrolle. Ausserdem ist sie gemeinsam mit Nils Kahnwald ab dem 25. Oktober zu sehen in Christopher Rüpings Bearbeitung von John Steinbecks «Früchte des Zorns».

Weitere News

28. Juni 2021
Theaterferien 2021:
28. Juni – 8. August

Liebes Publikum,

Wir pausieren unseren Betrieb vom 28. Juni bis 8. August und freuen uns schon sehr darauf, die neue Spielzeit am 10. September zu eröffnen, mit Orpheus in der Schiffbau-Box, Kurze Interviews mit fiesen Männern – 22 Arten der Einsamkeit  in der Schiffbau-Halle (Premiere: 11. September) sowie mit Der Besuch der alten Dame im Pfauen (Premiere: 17. September).

Der Vorverkauf für die Spielzeiteröffnung im September und der Verkauf der Abonnements startet am 18. August. Alle Infos zur Saison 21/22 finden Sie auf 2122.schauspielhaus.ch.

In dringenden Fällen sind wir via mitteilung@schauspielhaus.ch erreichbar.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerpause und freuen uns auf Sie!

Herzlich,

Ihr Schauspielhaus

16. Juni 2021
Saisonvorschau 21/22

Die Saisonvorschau 2021/22 ist da: Mit einer Ensemble-Bildstrecke, fotografiert von Diana Pfammatter und acht Gesprächen unserer Hausregisseur*innen Alexander Giesche, Suna Gürler, Trajal Harrell, Yana Ross, Christopher Rüping, Nicolas Stemann, Wu Tsang sowie Co-Intendant Benjamin von Blomberg, die Sie mit in die Produktionen der neuen Spielzeit nehmen.

Am 10. September starten wir in die neue Theatersaison. Geplant sind 17 Premieren, darunter ein Stummfilm, begleitet vom Zürcher Kammerorchester (ZKO), zwei Choreografien, ein Visual Poem und drei Uraufführungen im Pfauen und im Schiffbau sowie erstmals auch in der Kunsthalle Zürich. Zudem zeigen wir elf Inszenierungen als Wiederaufnahmen.

28. Mai 2021
Schauspielhaus im Juni
unter freiem Himmel

Erleichtert über den Rückgang der Corona-Fallzahlen freuen wir uns, ab Juni wieder 100 Besucher*innen pro Vorstellung im Pfauen und im Schiffbau empfangen zu können. Einige unserer Veranstaltungen im Juni finden zudem unter freiem Himmel statt, auf dem Platz vor dem Schiffbau, im Schiffbau-Atrium und auf dem Zürichsee.

High on Hope: Erste Jugendclub-Premiere

Dank den neuen Lockerungsschritten dürfen auch Jugendliche wieder vor Publikum spielen. Der Club 4 lädt mit High on Hope (Safe Space maybe guaranteed) zur Premiere: Silent Disco auf dem Schiffbauplatz. Zwar darf nicht mitgetanzt werden, denn es herrscht Sitzpflicht – dennoch ermöglicht die Performance, ein gemeinsames Abtauchen, mitten im Strassenalltag, in eine Parallelwelt von Clubbing und Utopie.

Everything Has Seasons und Schauspielhaus Zürichsee

Auch mit Everything Has Seasons, Gartenfest im Schiffbau und Schauspielhaus Zürichsee spielen wir im Juni unter freiem Himmel. Der blühende Garten im Schiffbau-Atrium verwandelt sich an den drei ersten Juni-Wochenenden in ein Sommerkino, am letzten Juni-Wochenende in einen Klangkörper mit Konzerten, Performances, Workshops und Lesungen. Everything Has Seasons findet in Zusammenarbeit mit den Kinos Riff Raff & Houdini sowie Bad Bonn statt.

Ahoi & good-bye: Die Corona-Passionsspiele stechen vom 9. bis 13. Juni mit dem Corona Passionsschiff in See und geben am 24. Juni ein Abschlusskonzert im Pfauen. Prozessionen, Strassenkonzerte, spontane Performances an Land und auf dem Wasser und ein Konzert in der Kirche Kilchberg am Sonntag, 13. Juni um 17.00 Uhr. Wir informieren laufend über das detaillierte Programm auf unserer Website.

05. Mai 2021
Erste Aufführungen der Jugendclubs vorerst abgesagt

Seit 19. April darf zwar wieder vor 50 Zuschauer*innen gespielt werden, leider gilt dies aber nicht für Spieler*innen von Jugendclubs. Das bedauern wir sehr, da unsere über 40 Spieler*innen seit September 2020 jede Woche mit je einem künstlerischen Leitungsteam proben und auf Premieren diesen Frühsommer hingearbeitet haben. Die Premieren der Jugendclubs wären ab Freitag 7. Mai im wöchentlichen Rhythmus (7. Mai / 13.5. / 20.5. / 4.6.). Darunter ein Audiowalk, eine Silent Disco sowie eine Werkschau.

Wir sind traurig über die geltenden Beschlüsse und sind dabei, Lösungen zu finden, dass die künstlerische Leistung der Jugendclubs noch einen Weg in die Öffentlichkeit findet. Bis auf Weiteres sind die Premieren und Aufführungen des Club 2 sowie Club 1 jedoch leider abgesagt. Club 3, der eine Werkschau gestaltet, wird voraussichtlich ausstellen können. Zu Club 4, der seine Premiere am 4. Juni haben wird, kommunizieren wir rechtzeitig.

22. April 2021
Wiedereröffnung mit AFTERHOUR und Corona-Passionsspiele

Bald wieder live Theater mit 50 Besucher*innen im Zuschauerraum! Doch angesichts der fragilen Lage möchten wir eine verantwortungsvolle Öffnung in kleinen Schritten vornehmen und nicht sofort wieder zum regulären Spielbetrieb zurückkehren. Auch im Sinne unserer Kolleg*innen spielen wir daher im Mai in der Regel nur vier Tage die Woche – von Donnerstag bis Sonntag – ausgewählte Theaterstücke und Streamy Thursday Vorstellungen mit Publikum vor Ort.

Wir öffnen den Pfauen mit der zweiten Frühlings-Ausgabe der Corona-Passionsspiele Vol. 4 am Donnerstag, 29. April und streamen die Vorstellung zusätzlich live zu Ihnen nach Hause. Für das Live-Streaming sind unbegrenzt Tickets erhältlich. Am Sonntag, 2. Mai, laden wir zur AFTERHOUR, zur Premiere der neuen Produktion von Alexander Giesche in der Schiffbau-Box. Ein Stück, für diesen Moment gedacht und gemacht, das versucht, die Idee eines Danach einzufangen.

16. April 2021
Verantwortung:
Unsere Stellungnahme
zum Bundesratsbeschluss

Liebes Publikum,

wir freuen uns, bald wieder live, gemeinsam mit Ihnen im Zuschauerraum, Theater spielen zu können - darauf haben wir schliesslich die ganze Zeit hingefiebert. Auch hatten und haben wir ein Sicherheitskonzept, das einen eingeschränkten Spielbetrieb möglich macht. Dennoch waren wir erstaunt darüber, dass Entscheidungen zu einer allgemeinen Öffnung zum gegenwärtigen Zeitpunkt getroffen wurden! Wir können sie momentan nicht nachvollziehen und teilen nicht die Einschätzung, dass die Vorzeichen dazu gegeben sind.

Wir nehmen die Ankündigung nicht als Zeichen dafür, dass es schon fast geschafft, fast vorbei ist. Dass nicht nach wie vor Tausende täglich in der Schweiz erkranken, es schwere Krankheitsverläufe gibt, Menschen sterben und eine Infektion mit Covid 19 die Ursache dafür ist. Wir wollen den Bundesrat so verstehen: es braucht uns alle. Unser aller Augemass und Vorsicht. Es geht weiterhin um Achtsamkeit, Fürsorge und Solidarität. 

Für uns heisst das: wir werden nicht sofort, also ab Montag, den 19.4. anfangen, auf allen Bühnen parallel Repertoire zu spielen! Wir werden auf unserem Kurs der verantwortlichen Gestaltung von Proben und Arbeitssituationen bleiben und schauen, welche Öffnungen mit Publikum wir vertreten können.

In den kommenden Tagen werden wir unsere ersten Pläne veröffentlichen und Sie schrittweise auf dem Laufenden halten. 

Neben dem Wunsch, wieder Theater live vor Zuschauer*innen zu spielen, wollen wir auch unsere Verantwortung für junge Menschen im Blick behalten - speziell für die Zuschauer*innen und Akteur*innen unserer Jugendclubs.

Bis bald, wir freuen uns auf Sie!

Herzlich, Ihr

Direktorium Schauspielhaus Zürich

09. April 2021
Frühlings Erwachen
gewinnt Jugendstückepreis in Heidelberg

Der Jugendstückepreis des 38. Heidelberger Stückemarkts geht an Autor Lucien Haug für Frühlings Erwachen, inszeniert von Suna Gürler. Herzliche Gratulation! Das Festival findet vom 30. April bis 9. Mai 2021 und zum ersten Mal in seiner Geschichte in digitaler Form statt. Es gibt Einblick in das «breite Spektrum an Ästhetiken und Formen des zeitgenössischen deutschsprachigen Sprechtheaters». Am 6. Mai 2021 wird Frühlings Erwachen im Rahmen des Heidelberger Stückemarkts live aus dem Pfauen gestreamt. Für den Jugendstückepreis nominiert waren neben Lucien Haug auch die Autor*innen Julia Fischer und Matthias Köhler für Movie Star und Annette Müller für Harder, Faster, Stronger. Der Jugendstückepreis ist verbunden mit einer Einladung zu den Mühlheimer Theatertagen 2022.

08. April 2021
Release: Musik-Album zu Corona-Passionsspiele

Aus dem Lockdown heraus komponierte und textete Co-Intendant Nicolas Stemann letzten Frühling die Corona-Passionsspiele. Aus einigen Wochen Lockdown wurde ein Jahr Pandemie – und aus Nicolas Stemanns Lockdown-Tagebuch ein Corona-Passionsspiel mit Songs, die diese Zeit stets weiter dokumentieren, verarbeiten und kommentieren. Nun folgt das Musikalbum dazu, mit Live-Versionen aus den vergangenen Aufführungen. Das Album wurde heute veröffentlicht und ist ab sofort über alle gängigen Streaming-Anbieter verfügbar. Eine kleine Anzahl gepresster CDs soll zudem produziert werden werden.

Entstanden ist ein zarter, wütender, kritischer, rockiger und humoristischer Dialog mit dem Virus, welches unser Leben nachhaltig umkrempelt. Ein Theateralbum als Zeitzeuge – mit Aufnahmen roh, ungefiltert und direkt von der Bühne. Dies ist kein auf Hochglanz poliertes Album, sondern ein Live-Theaterstück in musikalischer Fassung. Das Theater wird zum Konzert.

Hier geht es zu weiteren Informationen.

31. März 2021
Das Weinen (Das Wähnen) zum 8. Schweizer Theatertreffen eingeladen

Christoph Marthaler, Related Artist des Schauspielhaus Zürich, ist mit Das Weinen (Das Wähnen) zum Schweizer Theatertreffen 2021 eingeladen, das vom 5. bis 9. Mai stattfindet. Insgesamt neun Schweizer Produktionen wurden für die diesjährige Ausgabe ausgewählt. «Es ist uns ein Anliegen, dem vielschichtigen Schweizer Theaterschaffen, das im Jahr 2020 nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden konnte, eine Plattform zu geben.» schreiben die künstlerischen Co-Leiter*innen des Schweizer Theatertreffens Thierry Loup und Julie Paucker zur diesjährigen Stückauswahl.

30. März 2021
Faust I zu Gast im Fraumünster

Das Schauspielhaus Zürich gastiert zu Ostern in der Kirche Fraumünster. Am Samstag mit Szenen aus Faust I bei der Osternachtsfeier um 22.00 Uhr – Mitwirkende: Sebastian Rudolph (Faust) und Daniel Lommatzsch (Mephisto). Am Sonntag liest Sebastian Rudolph kurze Faust-Szenen in den drei Ostersonntags-Gottesdiensten. Für Niklaus Peter, Pfarrer am Fraumünster, passt die Karsamstags- und Osterszene aus Faust I gut mitten in den Gottesdienst. «Sie ist so vielschichtig, so gut beobachtet und durchdacht, so hinreissend in Dialoge gebracht und in Nicolas Stemanns Inszenierung dermassen überzeugend». Die Osternachtsfeier am Samstag, 3. April ist kostenlos und auf 50 Personen beschränkt. Anmeldung via Fraumünster. Der Oster-Gottesdienst am Sonntag um 13 Uhr wird live gestreamt via Altstadt-Kirchen-Live.

Nach Ostern erscheint das neue Musik-Album von Nicolas Stemann mit den Songs der Corona-Passionsspiele.

08. März 2021
Schauspielhaus x Shedhalle:
«We all move together»

Das Schauspielhaus Zürich zeigt vom 11.-14. März auf der Pfauenbühne erneut die Videoinstallation The Show’s Over von Wu Tsang, Tosh Basco & Moved by the Motion. Der Film läuft auch im Rahmen des Shedhalle-Programms «Proto-Club: We all move together», das der Sehnsucht nach der körperlichen Erfahrung von Musik und gemeinsamer Bewegung Raum gibt. Ausgestattet mit dem legendären Function One Speaker System stellt die Shedhalle Videoarbeiten von Künstler*innen aus, die sich an den Schnittstellen von sozialer Bewegung und queerer Club-Kultur verorten. Vom 12.-21. März werden im Rahmen dieses Programms mehrere Projekte aus dem Schauspielhaus-Kosmos in der Shedhalle zu sehen sein, so etwa das Video Just a Touch - Nguzungu (aka Asma Maroof & Daniel Pineda) inszeniert von Josh Johnson, das bei der Eröffnung am 12. März in der Shedhalle als Weltpremiere gezeigt wird und Into a Space of Love von Wu Tsang (2018).

03. März 2021
Sanfte Öffnung im März

Sanft - wie das Motto der Tender Talks und vorsichtig wagen wir uns zurück. Im Februar haben wir nach einem gemeinsamen Entscheidungsfindungsprozess im Haus bewusst auf Proben, Live-Vorstellungen, Kontakte und Mobilität verzichtet, um die Eindämmung der Pandemie zu unterstützen. Nun freuen wir uns auf die sanfte Phase der Öffnung ab Mitte März. Wir nehmen das Format Streamy Thursday wieder auf und verwandeln den Pfauen vorübergehend in einen Ausstellungsraum.

Auch im März melden wir uns wieder jeden Donnerstagabend live. Am 4. März gibt Hausregisseurin Wu Tsang gemeinsam mit zwölf Ensemble-Mitgliedern mit einer ersten Lesung auf Zoom Einblick in die Produktion Moby Dick, die in der nächsten Spielzeit im Pfauen Premiere feiern wird. «Man merkt: Da entsteht etwas sehr Spezielles.» schreibt Stefan Busz im Züritipp über Moby Dick von Wu Tsang.

Am 18. März streamen wir erstmals wieder live und mit Medea* von Leonie Böhm eine der beiden Inszenierungen, die von uns zum diesjährigen Theatertreffen eingeladen worden sind. Am 27. März übertragen wir im Rahmen der Open Haus Reihe TriOlogie des Streichtrios Elodie Théry, Meredith Kuliew und Anna Mikolasek aus dem noch leeren Pfauen. Im März ist der Pfauen aber bereits wieder teilweise offen. Vom 11.-14. März zeigen wir die Videoinstallation The Show’s over im Loop.

23. Februar 2021
«School of Resistance» Livestream mit Milo Rau

Die Akademie der Künste, Berlin, präsentiert in der letzten Februarwoche 2021 das filmische Werk von Milo Rau, Related Artist des Schauspielhaus Zürich, im Rahmen der Livestream-Debattenreihe «School of Resistance». In Kooperation mit Milo Rau und dem IIPM (International Institute of Political Murder) streamen wir die ersten vier Tage der Veranstaltungsreihe auf unserer Website. Vom 24. bis 27. Februar 2021 übertragen wir die Diskussionen nach den Filmscreenings live aus der Akademie der Künste. Unter anderem werden auch Orest in Mossul (2020) und Das Kongo Tribunal (2017) gezeigt, die am Schauspielhaus Zürich zu sehen waren.

09. Februar 2021
Einfach das Ende der Welt und Medea* zum Theatertreffen 2021 eingeladen

Gleich zwei Produktionen des Schauspielhaus Zürich wurden zum 58. Berliner Theatertreffen eingeladen: Einfach das Ende der Welt nach Jean-Luc Lagarce, inszeniert von Christopher Rüping (Premiere: 3. Dezember 2020, Schiffbau-Halle) und Medea* nach Euripides, inszeniert von Leonie Böhm (Premiere: 19. September 2020, Schiffbau-Box). Somit ist Rüping bereits zum vierten Mal ans Theatertreffen eingeladen und erstmals mit einer Produktion des Schauspielhaus Zürich. Wir freuen uns sehr und gratulieren unseren beiden Hausregisseur*innen herzlich!

Die Jury des Theatertreffens diskutierte im Zeitraum vom 27. Januar 2020 bis 5. Februar 2021 insgesamt 285 Inszenierungen aus 60 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 531 Voten gingen ein und insgesamt 26 Inszenierungen wurden vorgeschlagen und diskutiert. Davon hat die Jury zehn «bemerkenswerte Inszenierungen eines aussergewöhnlichen und herausfordernden Theaterjahres» für die Einladung zum Theatertreffen nominiert.

Neben einer digitalen Festivalausgabe im Mai 2021 sind unterschiedliche Festival-Szenarien in Planung. Details zur Durchführung des 58. Theatertreffens werden im März kommuniziert. Jährlich werden beim Theatertreffen der Theaterpreis Berlin der Stiftung Preussische Seehandlung, der 3sat-Preis sowie zum Festivalabschluss der Alfred-Kerr-Darstellerpreis vergeben.

Pressemitteilung, Theatertreffen 2021: Die 10er Auswahl
 

02. Februar 2021
Brief von Benjamin von Blomberg

Liebes Publikum

Wieder hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Auch hier in der Schweiz wurden die Corona Auflagen verschärft und die Pflicht zum Home-Office ist noch einmal nachdrücklich empfohlen worden. Wenn es also nicht unbedingt notwendig ist, zum Arbeitsort aufzubrechen, sollen alle möglichst zuhause bleiben. Und auch wenn es für uns möglich wäre, weiter zu proben und zu produzieren, und auch weiterhin Geistervorstellungen zu spielen und sie live zu streamen, haben wir entschieden, genau das nicht zu tun. So schmerzhaft das ist: für Sie, aber auch für uns.

Vor allem die Live-Streamings ausgewählter Vorstellungen jeden Donnerstag haben die Nähe hergestellt, die wir uns alle gerade sehr wünschen: zwar räumlich getrennt, aber zumindest doch in einer gemeinsamen Erlebniszeit verbunden zu sein. Die Ansprüche, die wir an diese Live-Streamings gestellt haben, waren hoch: vier Kameras und einen Live-Schnitt durch die Regisseur*innen selbst; es galt, die Liveness und damit auch das Fehlerhafte und Rohe zu betonen, die Aura des: das alles ereignet sich jetzt gerade in diesem Moment, mit Ihnen. Und für Sie. Wir sind wirklich glücklich, dass das Experimentieren mit dieser Form sich für alle Beteiligten gelohnt und derart erfüllt hat.

Jetzt aber muss es in den Augen der meisten unserer Kolleg*innen darum gehen, Kontakte zu reduzieren und Mobilität einzuschränken. Und das tun wir: im Februar pausieren wir die Live-Streamings, den Produktionsbetrieb stellen wir überwiegend ein ---

--- was aber nicht bedeutet, dass wir nicht doch auch weiterhin «geschlossen offen» bleiben werden. Heisst: Ihnen zumindest jeden Donnerstag auch weiter live zu begegnen. Wie wir uns jeweils bei Ihnen melden werden, entscheidet sich im Home-Office und gestaltet sich auch von dort aus. Verbunden mit all den andern Zuhause-Orten, die sich gerade zu vernetzen und beieinander zu bleiben versuchen, werden wir weiter Nähe zu Ihnen aufbauen, Intimität herstellen und befragen, Gemeinschaft betonen und üben.

Diesen Donnerstag machen unsere 8 Hausregisseur*innen den Anfang. Der Autor Tobi Müller kommt mit ihnen ins Gespräch und verhilft dazu, dass sie ihre Standorte bestimmen, ihre Gedanken über die Zeit und zu ihrer Kunst. Am Donnerstag, den 11. Februar geht es dann mit der neuen Gesprächs-Reihe «Tender Talks» weiter. Sie bringt Menschen zusammen, die sich nicht unbedingt von allein zusammen an einen (virtuellen) Tisch gesetzt hätten, aber offen sind, sich verwickeln, um sich annährend verunsichern zu lassen. Sanft gerahmt von der Dramaturgie, die diese Gesprächs-Reihe kuratiert.

Wir freuen uns auf Sie. Passen Sie auf sich auf.

Herzlich,

Ihr Benjamin von Blomberg, Co-Intendant

29. Januar 2021
Dekalog gewinnt Zebra-Award
in Beijing

Im Rahmen des Beijing Fringe Festival wurde Dekalog, Christopher Rüpings Theaterinszenierung für den digitalen Raum nach Krzysztof Kieślowski, heute Freitag mit dem Zebra-Award in der Kategorie Best International Play ausgezeichnet.

Ende Oktober 2020 wurden drei ausgewählte Folgen mit chinesischen Untertiteln als Teil des offiziellen Festivalprogramms gestreamt: DEKALOG V – DU SOLLST NICHT TÖTEN mit Matthias Neukirch, DEKALOG VII – DU SOLLST NICHT STEHLEN mit Maja Beckmann DEKALOG VIII – THOU SHALT NOT LIE mit Josh Johnson, gefolgt von einen Livechat zum Stream mit Christopher Rüping.

Dekalog-Recap, Folgen 1–9
Deaklog – der Insider*innenbericht
Dekalog – Gedanken zur Genese dieses Projekts

28. Januar 2021
Wu Tsang, Tosh Basco und Trajal Harrell an den E.A.T.

Unsere Hausregisseur*innen Wu Tsang und Trajal Harrell, sowie Ensemblemitglied und artist-in-residence Tosh Basco nehmen an den E.A.T/Engadin Art Talks teil, die dieses Jahr zum elften Mal stattfinden. Das renommierte Forum & Festival für Kunst, Architektur, Design, Film, Wissenschaft, Literatur und Performance findet jeweils Ende Januar in Zuoz statt, jedes Jahr bestimmt ein neues Thema den Rahmen der Gespräche.

Unter dem Aspekt des E.A.T. Thema «Longue Durée» sprechen Wu Tsang und Tosh Basco mit Hans Ulrich Obrist, dem Künstlerischen Direktor der Serpentine Galleries, über ihre aktuellen Arbeiten. Trajal Harrell gibt im Gespräch mit Kunsthalle Direktor Daniel Baumann Einblick in seine neuste Choreographie «The Deathbed of Katherine Dunham», die im späten Frühling in der Kunsthalle Zürich uraufgeführt wird, sofern es die Covid-19-Situation erlaubt.

Der kostenlose «Longue Durée» Live-Stream findet am 30. Januar von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr statt. Die einzelnen Talks und Präsentationen werden auf Englisch gehalten und sind auch später noch abrufbar.

27. Januar 2021
Februar ohne Streamy Thursday und Open Haus

Seit Anfang Dezember 2020 haben wir jeweils donnerstags im Rahmen der Reihe Streamy Thursday – Theater zu Haus ausgewählte Produktionen live aus dem Pfauen und dem Schiffbau gestreamt. Zu Hause wurden die Vorstellungen auf Wohnzimmerwände projiziert, vor den Laptops wurde getanzt und in den Nachgesprächen auf Zoom diskutierten auch internationale Zuschauer*innen über die Theaterstücke und digitale Gemeinschaftlichkeit. Auf Instagram haben wir eine Auswahl der Streamy Stories unserer Community gespeichert.

Doch nun haben wir uns aufgrund der aktuellen Lage mit Covid-19 beschlossen, ab Februar bis auf Weiteres keine Vorstellungen mehr live zu streamen. Wir möchten unseren Betrieb weiter herunterfahren und somit dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko zu reduzieren.

Mit der Open Haus Vorstellung «Im Bett» streamen wir diesen Freitag, 29. Januar, nun also vorerst zum letzten Mal aus dem Pfauen. Sobald die Corona-Lage es wieder zulässt, werden wir wieder ausgewählte Produktionen live aus unseren Spielstätten übertragen, ebenso möchten wir die Open Haus-Reihe weiterführen.

Doch seien Sie gewiss, wir werden den Donnerstagabend weiterhin bespielen, auch im Februar! Wir entwickeln derzeit im Home-Office neue Formate für unser Publikum zu Hause und halten Sie auf dem Laufenden, via Newsletter, Online Journal, Web-Kalender und auf Social Media. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns verbunden bleiben. Auf bald!

26. Januar 2021
Geschäftsbericht 2019/20

Der Geschäftsbericht der Spielzeit 2019/20 ist online! Die Schauspielhaus Zürich AG veröffentlichte heute Dienstag, 26. Januar 2021, anlässlich der Generalversammlung die Zahlen der ersten Spielzeit der beiden Co-Intendanten Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg. Sie stand ganz im Zeichen der neuen Co-Intendanz und startete mit einem fulminanten fünftägigen Festival, bei dem sich «die Acht» (die Hausregisseur*innen Leonie Böhm, Alexander Giesche, Suna Gürler, Trajal Harrell, Yana Ross, Christopher Rüping und Nicolas Stemann und Wu Tsang) dem Publikum mit ausgewählten Arbeiten vorstellten.

Aber leider kam es aufgrund der Pandemie ab Mitte März zu einem Lockdown, schweizweit mussten alle Theater schliessen, das öffentliche Leben kam zum Erliegen. Am Schauspielhaus wurden als Reaktion darauf verschiedene Online-Formate entwickelt. Dieses spezielle Geschäftsjahr 2019/20 schlug sich auch in den Zahlen nieder. Knapp 82’000 Besucher*innen besuchten insgesamt 302 Aufführungen als Livepublikum. Das digitale Angebot «Zuhauspielhaus» erzielte insgesamt rund 44’000 Klicks. Dank der Subventionen der Stadt Zürich, der Unterstützung durch Sponsoren, Stiftungen und privaten Gönnern sowie den Kurzarbeitsentschädigungen schliesst die Jahresrechnung mit einer Null.

Download Geschäftsbericht 2019/20

Frühere Geschäftsberichte

07. Januar 2021
Programmvorschau
Januar 2021

Nach vier erfolgreichen Live-Streamings im Dezember 2020 mit insgesamt rund 2500 verkauften Zugängen und einem Vielfachen an Zuschauer*innen experimentieren wir weiterhin mit den Format des Live-Streams. Im Januar übertragen wir im Rahmen von «Streamy Thursday – Theater zu Haus» vier ausgewählte Schauspielhaus-Produktionen live aus unseren Spielstätten Pfauen und Schiffbau sowie neu zwei «Open Haus» Produktionen auf der Pfauenbühne.

Streamy Thursday
7. Januar 2021 «Der Mensch erscheint im Holozän», Regie: Alexander Giesche
Anschliessend an die 3sat-Aufzeichnung der mehrfach prämierten Inszenierung folgt um 21.00 Uhr ein live Nachgespräch (kostenlos) über wucherndes Wissen, Kosmologie und künstlerische Praktiken. Es diskutieren Thomas Strässle, Präsident der Max Frisch-Stiftung an der ETH Zürich, und Helga Lutz, Professorin für Bild- und Kunstgeschichte der Moderne an der Universität Bielefeld. Moderation: Joshua Wicke (Dramaturg Schauspielhaus Zürich).
14. Januar 2021 «Frühlings Erwachen», Regie: Suna Gürler.
21. Januar 2021 «Corona Passionsspiele» von und mit Nicolas Stemann & Ensemble, Vol. 3 (Winter-Ausgabe). Neue Songs!
28. Januar 2021 «Früchte des Zorns» von John Steinbeck, Regie: Christopher Rüping. 

Open Haus zu Haus
Ab Januar werden die «Open Haus» Produktionen live aus dem Pfauen gestreamt. Den Auftakt macht der Stand-up-Comedian Johannes Dullin am Sonntag, 17. Januar auf der Pfauenbühne, gefolgt von «Im Bett», einem Kammerspiel des chilenischen Autors Matias Bizet, inszeniert von Lisa Violetta Gass am Freitag, 29. Januar 2021. 

11. Dezember 2020
AGBESAGT:
Keine Vorstellungen mit Publikum bis am 22. Januar 2021

Leider müssen wir die Türen zu unseren Theatersälen erneut schliessen. Nach dem Bundesratsbeschluss vom 11. Dezember 2020 sind alle Vorstellungen mit Publikum im Zuschauerraum bis am 22. Januar 2021 abgesagt.

Neue Öffnungszeiten Theaterkasse
Vom 18.- 27. Dezember pausieren wir den Betrieb. Ab dem 28. Dezember sind die Mitarbeiter*innen der Theaterkasse von Dienstag bis Freitag zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr telefonisch oder per Mail erreichbar. Die Schalter im Pfauen und Schiffbau bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Streamy Thursday: Theater zu Haus
Jeweils donnerstags streamen wir ausgewählte Vorstellungen live zu Ihnen ins Wohnzimmer. Die Streamings laufen über unsere Website und sind zahlungspflichtig. Sie entscheiden, wie viel sie zahlen wollen. Wir bieten Ihnen drei verschiedene Preiskategorien an: Budget 5 CHF, Standard 15 CHF und Support 30 CHF. Tickets für die Live-Streams sind jeweils am Montag der jeweiligen Vorstellungswoche, ab 19 Uhr erhältlich.

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Wir vermissen Sie jetzt schon!

Herzlich,

Ihr Schauspielhaus Zürich

03. Dezember 2020
Geschlossen offen:
Wir pausieren über die Weihnachtstage

Während der letzten Wochen hat das Schauspielhaus Zürich unter schwierigen Umständen  Theatererlebnisse ermöglicht und zugleich neue Formate konzipiert. Wir haben Premieren gefeiert, die Bühne mit unserer «Open Haus»-Reihe für externe Künstler*innen geöffnet und wir beginnen ab heute mit Live-Streamings zu experimentieren, um mit «Streamy Thursday – Theater zu Haus» jeden Donnerstag ausgewählte Produktionen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Und damit wollen wir weitermachen!

Allerdings müssen wir die Vorstellungsanzahl des gegenwärtigen Betriebs, mit nur 50 Zuschauer*innen im Saal, reduzieren, um nicht in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Um das Haus also auch weiterhin für unser Publikum offen halten zu können, haben wir entschieden, zu einem geringen Teil in Kurzarbeit zu gehen. Über die Weihnachtsfeiertage pausieren wir vom 18. bis 27. Dezember. Doch in den Tagen um den Jahreswechsel spielen wir schon wieder weiter, mit neuer Energie. Das Programm wird am 10. Dezember veröffentlicht. Dann startet auch der Vorverkauf für die Vorstellungen vom 28. Dezember bis 3. Januar.

27. November 2020
Streamy Thursday:
Theater zu Haus

Ab nächstem Donnerstag machen wir mit der Reihe "Streamy Thursday - Theater zu Haus" unsere Vorstellungen einem grösseren Publikum zugänglich und beginnen mit dem Format des Live-Streamings zu experimentieren: einmal pro Woche, jeweils am Donnerstag, streamen wir ausgewählte Produktionen live. “Wir wollen dabei ein möglichst intensives und spezielles Theater-Erlebnis ermöglichen. Ob das besser wird, als Netflix - quatsch, natürlich nicht! Manche von unseren Hausregisseur*innen halten prinzipiell gar nichts davon. Wir machen jetzt aber einmal unsere Erfahrungen damit: mal schauen! Ich bin super gespannt”, sagt Benjamin von Blomberg.

Die Vorstellungen werden mit mehreren Kameras live gestreamt, die verschiedenen Kameraperspektiven durch die Regisseur*innen der Inszenierung selbst angesteuert. Den Auftakt macht Suna Gürler mit Frühlings Erwachen am 3. Dezember 2020 um 20 Uhr, am darauffolgenden Donnerstag testet Leonie Böhm vor Publikum, was Streaming für ihre Inszenierung von Leonce und Leonce bedeuten könnte. Am 17. Dezember streamen wir Einfach das Ende der Welt, inszeniert von Christopher Rüping, der vor kurzem bereits seine Produktion Früchte des Zorns live aus dem Pfauen nach St. Petersburg ans Baltic House Festival gestreamt hat sowie mit Dekalog, seiner Theaterinszenierung für den digitalen Raum mit dem Streaming-Format experimentiert hat.

20. November 2020
OPEN CALL:
Open Haus, Open Night
Dein Pfauen?

Das Schauspielhaus Zürich spielt weiter, auch für 50 Personen. Unseres Privilegs und unserer Möglichkeiten bewusst und ebenso der künstlerischen Vielfalt dieser Stadt, öffnen wir die Pfauenbühne für freischaffende Künstler*innen aus Theater, Musik, Literatur, Tanz, Performance oder Comedy. Hast Du ein Programm spielbereit, aber keinen Ort mehr, um dieses zu spielen? Ausgefallene Einnahmen? Und Bühnen-Heimweh? 

Jetzt beim Open Call mitmachen! Ihr habt: eine fertige Vorstellung, die ihr ohne Proben vor Ort und ohne grossen technischen Aufwand bei uns spielen könntet. Wir haben: einen Vorstellungs-Slot am Abend, eine leere Vorbühne, Ton, Licht, Technik. Passt das?

17. November 2020
Vorverkauf neu wöchentlich

Aufgrund der gegenwärtig erschwerten Planung verkaufen wir bis auf Weiteres jeweils nur Karten für eine Spielwoche, für 50 Besucher*innen pro Vorstellung. Der Vorverkauf startet neu jeden Donnerstagvormittag um 11 Uhr für die Vorstellungen zwei Wochen später. So können wir besser auf kurzfristige Programmänderungen reagieren.

Eine Vorschau der geplanten Stücke finden Sie in unserem Web-Kalender. Wir empfehlen Ihnen zudem, unseren wöchentlichen Newsletter zu abonnieren, damit Sie stets die aktuellsten Infos zu unserem Spielplan erhalten. Auch auf Instagram, Twitter, Facebook und mit unseren Journal-Beiträgen halten wir sie auf dem Laufenden. Wir freuen uns, mit Ihnen verbunden zu bleiben und darauf, sie bald wieder im Pfauen und im Schiffbau zu sehen.

13. November 2020
Der Mensch erscheint im Holozän auf 3sat

Die preisgekrönte Inszenierung Der Mensch erscheint im Holozän unseres Hausregisseurs Alexander Giesche wird am Samstag, 14. November 2020 auf 3sat ausgestrahlt. Das Visual Poem nach Max Frisch wurde am 23. Januar 2020 im Pfauen uraufgeführt und am 27. April am 57. Berliner Theatertreffen mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet. Am 4. Oktober erhielt Alexander zudem den renommierten Wiener Theaterpreis Nestroy in der Kategorie "Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum".
Auf 3sat.de ist die Aufzeichnung noch bis am 12. März 2021 verfügbar.

10. November 2020
König der Frösche wird in die Spielzeit 21/22 verschoben

Am Samstag, 14. November, hätte unsere erste Premiere für 50 Besucher*innen stattfinden sollen, die Uraufführung von Nicolas Stemanns König der Frösche. Doch aufgrund eines Krankheitsfalls im künstlerischen Leitungsteam während den Endproben und in Anbetracht der unsicheren Situation und weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit Covid-19 haben wir uns entschieden, die Produktion in die neue Spielzeit 2021/22 zu verschieben.

Die anarchische Märchen-Komödie lebt von der Resonanz der Menschen im Zuschauerraum, was zudem für die Verschiebung in den nächsten Herbst gesprochen hat. Alle Karteninhaber*innen werden in den nächsten Tagen von uns kontaktiert. Statt König der Frösche findet nun im November das Alternativprogramm Versammlung für einen Frosch statt, eine Lesung mit Musik für Jung und Alt am Lagerfeuer, ein improvisierter Abend mit Figuren aus König der Frösche.

 

28. Oktober 2020
Ja, wir spielen weiter,
für 50 Besucher*innen

«Wie grossartig es doch ist, wieder im Pfauen zu sitzen und sich mitreissen zu lassen von dieser Energie!» schrieb der Journalist Daniel Binswanger noch vorgestern in der Republik. Doch bereits einen Tag später waren wir aufgrund der verschärften Massnahmen des Bundesrates gegen die Pandemie mit einer schwierigen Entscheidung konfrontiert: können, wollen, sollen wir spielen, wenn ab Donnerstag, 29. Oktober 2020, nur noch 50 Personen im Zuschauerraum erlaubt sind und die Covid-19-Fallzahlen stark ansteigen?

Ja, wir wollen weiter spielen. Wir möchten Ihnen Theater ermöglichen, gerade auch in diesen Zeiten. Da wir davon ausgehen, dass diese Massnahme uns eine ganze Weile begleiten wird, spielen wir für Sie - mit bewährtem Schutzkonzept - weiter, solange es die Situation erlaubt. «Wir sind davon überzeugt, dass unser Publikum dankbar ist für Momente, in denen andere Gefühls- und Denkwelten erlebbar werden. Und wir haben ein Schutzkonzept, das dies erlaubt. Dank der Subventionen der Stadt Zürich, zusätzlichen Corona-Finanzhilfen von Bund und Kanton und auch dank unseren treuen Partner, Stiftungen und Gönner*innen können wir diese schwierige Situation bewältigen und Ihnen ein Programm anbieten. Dafür sind wir sehr dankbar.» so die Intendanten Benjamin von Blomberg und Nicolas Stemann

27. Oktober 2020
Aus Faust I + II wird Faust I

Am Sonntag, 1. November, hätte der Faust-Marathon stattfinden sollen. Wir haben uns zugetraut, mit Ihnen acht Stunden Theater zu erleben und auch, dass Sie sich dabei sicher gefühlt hätten. Unser Schutzkonzept macht es möglich. Doch da zum Faust-Marathon drei Pausen dazugehören, für die wir keinen ausreichenden Schutz garantieren können, haben wir uns entschieden, vorerst nur den ersten Teil, Faust I, zu spielen. Den Marathon holen wir nach, versprochen.

22. Oktober 2020
Das Kongo Tribunal «Kolwezi Hearings»

Das Kongo Tribunal tagt am Sonntag im Schauspielhaus – ein von Milo Rau initiiertes Weltwirtschaftsgericht der Zivilgesellschaft. Mitverfolgen kann man die Debatte, welche hauptsächlich auf Englisch geführt wird, auch per Live-Stream über die Facebook-Seiten vom Schauspielhaus und dem International Institute of Political Murder.

 

12. Oktober 2020
Es geht weiter…:
Corona-Passionsspiele Vol. 2

14 Wochen Lockdown, 14 Songs = 1 Passionsspiel: Nicolas Stemann hat die Corona-Passionsspiele im Frühjahr als musikalisches Pandemie-Tagebuch geschrieben und komponiert, am 26. Juni dann als erste Vorstellung nach der Wiedereröffnung gemeinsam mit der Ensemble-Band in der Schiffbau-Halle uraufgeführt. Ab dem 15. Oktober geht es weiter… Vol. 2 heisst die Herbst-Ausgabe.

04. Oktober 2020
Nestroy-Preis 2020 für
Der Mensch erscheint im Holozän

Herzliche Gratulation! Im Rahmen der Nestroy-Gala 2020 in Wien wurden heute der Regisseur Alexander Giesche und das Schauspielhaus Zürich für die Inszenierung Der Mensch erscheint im Holozän – ein visual Poem nach Max Frisch – in der Kategorie Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum mit dem Nestroy 2020, dem Wiener Theaterpreis, prämiert. Die Gala wurde vom ORF 3 Fernsehen ausgestrahlt.

01. Oktober 2020
Früchte des Zorns:
Live-Übertragung & Letzte Vorstellungen

Christopher Rüpings Inszenierung Früchte des Zorns wird am Sonntag, 11. Oktober, live aus dem Pfauen des Schauspielhaus Zürich nach Russland ans Baltic House Theatre-Festival übertragen, da die Produktion aufgrund der Pandemie nicht nach St. Petersburg reisen kann – eine Live-Streaming-Premiere fürs uns.

Die zweite Vorstellung von Früchte des Zorns am Theatermontag den 12. Oktober, wird zugleich die letzte Vorstellung der Inszenierung in Zürich sein, die vor rund einem Jahr, am 25. Oktober 2019, im Pfauen uraufgeführt wurde. Wir sind glücklich, diese Inszenierung im Repertoire gehabt zu haben; sie war ein wichtiger Bestandteil unserer Eröffnung.

30. September 2020
Schiffbau Bar offen:
Kontaktdaten werden erfasst

Seit Mittwoch, 30. September, ist die Schiffbau Bar vor und nach den Vorstellungen für unsere Besucher*innen wieder geöffnet. In einem abgetrennten Bereich ist die Konsumation ohne Maske erlaubt, die Kontaktdaten unserer Gäste werden erfasst. Ausserhalb des markierten Barbereichs, im Foyer und in allen Innenräumen des Theaters gilt ansonsten für die Besucher*innen und Mitarbeitenden des Schauspielhaus Zürich eine generelle Maskenpflicht.

28. September 2020
Zukunftstag 2020

Aufgrund der Schutzmassnahmen rund um Covid-19 haben wir uns entschieden, den Zukunftstag dieses Jahr nicht durchzuführen. Bei Fragen steht Ihnen Manuela Runge, Co-Leitung Theaterpädagogik: Theater & Schule zur Verfügung: manuela.runge@schauspielhaus.ch, 044 258 75 62.

Den letztjährigen Zukunftstag haben wir noch in bester Erinnerung: Impressionen 2019.

Und wir freuen uns schon auf den Zukunftstag 2021!

15. September 2020
Herzliche Gratulation:
Der Mensch erscheint im Holozän für Nestroy Preis 2020 nominiert

Alexander Giesche, Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich, ist mit Der Mensch erscheint im Holozän in der Kategorie Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum für den Wiener Theaterpreis Nestroy nominiert. In der gleichen Kategorie ist auch unsere Hausregisseurin Leonie Böhm mit Räuberinnen, einer Produktion der Münchner Kammerspiele, nominiert. Unser Related Artist Christoph Marthaler erhält den Nestroy für sein Lebenswerk. Wir gratulieren herzlich!

10. September 2020
Showcase Trajal Harrell

Zur Spielzeiteröffnung wird der Choreograf Trajal Harrell den Pfauen bespielen: Vom 12.-18. September zeigt er u.a. seine Soloperformance The Return of La Argentina, die Lecture-Performance The Conspiracy of Performance mit Perle Palombe sowie die Uraufführung von The Köln Concert für sechs Tänzer*innen: «Man sollte alle Aufnahmen davon einstampfen», sagte der Jazzpianist Keith Jarrett knapp 20 Jahre nach seinem legendären Köln-Konzert, das zur erfolgreichsten Soloklavier-Einspielung aller Zeiten geworden war. Der Mythos war da längst nicht mehr aufzuhalten. Statt die ursprünglich geplanten Werkschau seiner jüngsten Arbeiten in den Pfauen zu bringen, antwortet Trajal Harrell auf die physical distance-Regeln, denen auch das Bühnengeschehen unterliegt, mit einem seit Jahren gehegten Plan: Eine Choreografie zu Jarretts Köln Concert. Es gilt, neu zu lernen, Theater zu machen. Tanz. Vor einem Publikum. Mit Distanz und Vorsicht. Aber nicht weniger Hingabe.

17. August 2020
Spielzeit 2020/21: Vorverkauf und Schutzkonzept

Wir sind zurück aus den Theaterferien und freuen uns darauf, Sie ab dem 12. September wieder im Pfauen und im Schiffbau willkommen zu heissen! Anfang Juni haben wir Ihnen unsere Saisonvorspekulation für die Spielzeit 20/21 präsentiert, die im Lockdown entstanden ist. Doch jetzt ist vorerst genug der Spekulation: Heute startet der Vorverkauf für die neue aussergewöhnliche Schauspielhaus Spielzeit. Und seien Sie gewiss, auch wenn im Theater gelacht, gesungen, geliebt, geschrien und gejubelt wird, können Sie sich beim Besuch im Schauspielhaus sicher fühlen. Denn uns geht es nicht nur darum, im Falle eines Theaterbesuchs einer mit Covid 19 infizierten Person nachvollziehen zu können, wer alles in Kontakt mit ihr*ihm gekommen ist – unser oberstes Ziel ist es, Infektionen zu vermeiden und einen Theaterbesuch für alle zu ermöglichen.

Bei Fragen zu unserem Schutzkonzept, unseren Abonnements und den Inszenierungen der neuen Spielzeit gibt Ihnen die Theaterkasse gerne Auskunft:
044 258 77 77 / Theaterkasse@schauspielhaus.ch.

Bis bald!

Herzlich,
Ihr Schauspielhaus Zürich

26. Juni 2020
Theaterferien 2020

Wir wünschen Ihnen und uns eine erholsame Sommerpause.

In der ersten Spielzeit unter der neuen Intendanz von Benjamin von Blomberg und Nicolas Stemann feierten wir ein fünftägiges Eröffnungsfestival, erste gemeinsame Premieren, die ersten Einladungen zum Berliner und Schweizer Theatertreffen, im Schiffbau Atrium ist unser erster Theatergarten entstanden und dann hat der Lockdown unsere Pläne über den Haufen geworfen. Im Juni wurden erste vorsichtige Schritte in ein Danach gewagt.

Nun stehen unsere ersten Theaterferien an: Vom 29. Juni bis am 10. August ist das Schauspielhaus Zürich in den Ferien. Tickets für die Spielzeit 2020/2021 sind ab dem 17. August 2020 auf schauspielhaus.ch oder an unserer Theaterkasse erhältlich.

In dringenden Notfällen sind wir über mitteilung@schauspielhaus.ch erreichbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch ab dem 12. September - persönlich im Pfauen und im Schiffbau!

08. Juni 2020
Wir spielen weiter

Wir freuen uns, nach all den Wochen der Corona-bedingten Spielpause endlich wieder live und in unseren Theatern spielen zu können – und wollen Sie deshalb im Juni mit gleich drei Premieren bei uns willkommen heissen: Compostion (vor) IV und The Show's Over von Wu Tsang sowie die Corona-Passionsspiele von Nicolas Stemann!

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

27. April 2020
Wir gratulieren:
3sat-Preis für Alexander Giesche und Der Mensch erscheint im Holozän

Das Theatertreffen gab heute bekannt, dass Alexander Giesche, Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich, für seine Inszenierung Der Mensch erscheint im Holozän den mit 10.000 Euro dotierten 3sat-Preis erhält.

17. April 2020
Coronavirus: Bis am 8.6. alle Vorstellungen abgesagt

Den Vorgaben des Bundesrates entsprechend hat sich die Direktion des Schauspielhaus Zürichs entschieden, alle Theatervorstellungen bis einschliesslich 8. Juni 2020 abzusagen. Darüber hinaus wird das Haus zu Ihrem und zu unserem Schutz bis einschliesslich am 26. April komplett geschlossen.

28. Januar 2020
Der Mensch erscheint im Holozän ist eingeladen ans 57. Berliner Theatertreffen

Wir freuen uns riesig: Die Inszenierung Der Mensch erscheint im Holozän von Alexander Giesche wurde zum 57. Berliner Theatertreffen eingeladen.

28. Januar 2020
Geschäftsbericht 2018/19

Anlässlich der Generalversammlung vom 28. Januar 2020 veröffentlicht die Schauspielhaus Zürich AG die Zahlen der Spielzeit 2018/19: 136’127 Zuschauer*innen besuchten die insgesamt 585 Veranstaltungen des Schauspielhauses.

02. Dezember 2019
Leonie Böhm inszeniert
Leonce und Lena,
Christopher Rüping
Einfach das Ende der Welt

Zwei Stückentscheidungen waren bisher noch offen, zwischenzeitlich sind die Würfel gefallen.

25. November 2019
Wir gratulieren:
Christopher Rüping und Sibylle Berg gewinnen einen Nestroy Preis 2019

Dionysos Stadt (Inszenierung: Christopher Rüping) ist die beste Aufführung im deutschsprachigen Raum, Sibylle Berg gewinnt für ihr Hass-Triptychon – Wege aus der Krise den Autorenpreis 2019.

09. November 2019
Wir gratulieren:
Maja Beckmann gewinnt den FAUST-Preis

Für ihre Leistung in Dionysos Stadt gewinnt Maja Beckmann in der Kategorie Darsteller*in Schauspiel.

11. Oktober 2019
Let’s talk about the talk about Sex!

Für die Theaterproduktion I’M WIDE AWAKE IT’S SPRING suchen wir Jugendliche und Erwachsene, die mit uns über Sex sprechen.

07. Oktober 2019
Wie viel wollen Sie für Theater bezahlen?

Neu heisst es einmal im Monat: Zahlen Sie, was Sie wollen! Vor dieser Entscheidung steht das Publikum am 15. Oktober in der Vorstellung von Miranda Julys Der erste fiese Typ zum ersten Mal.

17. September 2019
Wir gratulieren:
Sibylle Berg ist nominiert für den Schweizer Buchpreis

Sibylle Berg ist gemeinsam mit Simone Lappert, Tabea Steiner, Alain Claude Sulzer und Ivna Žic auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2019.

06. September 2019
Willkommensgeschenk
von Harald Naegeli

In pinkem Neon leuchtet ab sofort eine Naegeli-Skulpur über dem Schiffbau-Eingang. Die Strichfigur ist ein Willkommensgeschenk des «Sprayers von Zürich» an die neue Intendanz.

Mehr zu den Hintergründen finden Sie im Onlinejournal.

04. September 2019
Neu: Vier Jugendclubs am Schauspielhaus Zürich

Ab September 2019 bietet das Schauspielhaus Zürich vier wöchentliche Jugendclubs für alle Spielbegeisterten zwischen 13 und 23 Jahren an.