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DESCRIPTION:«Wenn die allgemeine Welt mich so kennen soll\, wie ich will\, 
 dass sie mich kennt\, mich aus Fleisch und Blut\, mich mit der eigentümlic
 hen Philosophie und der unglücklichen Seele\, dann muss ich etwas näher an
  sie herankommen. Dieses hier mein Buch enthält nur eine Figur – mich selb
 st. Es gibt auch den Teufel – als Möglichkeit.»\n\nBlitzgescheit\, charman
 t\, umwerfend schön. Mary MacLane ist ein Ich\, wie es ganz sicherlich kei
 n zweites gibt. Nur scheint das ausser ihr selbst leider noch niemand begr
 iffen zu haben. Kein Blatt nimmt Mary MacLane vor den Mund\, als sie sich 
 1902 den Weltschmerz von der Seele schreibt\, den Frust über die grauenvol
 le Perspektivlosigkeit in der Provinz und die gleichgültigen\, fantasielos
 en Menschen dort. Messerscharf philosophiert sie über Kunst und Lite­ratur
 \, Steak und Frühlingszwiebeln\, über Lebenssinn und die Schönheit der Nat
 ur. In der Ödnis von Montana verfasst die 19-Jährige ein schillerndes Psyc
 hogramm\, das zwischen Alltagsbeobachtungen und morbiden Fantasien\, Eupho
 rie und Traurigkeit schamlos sie selbst ins Zentrum rückt.\n\n«In einer We
 lt von so vielfältiger Schönheit muss es doch auch etwas für mich geben.» 
 Diese Suche nach der eigenen Subjektivität\, dem eigenen Begehren\, setzt 
 Mary MacLane Jahre später in einem zweiten Text fort: ICH\, geschrieben au
 s der Perspektive des nun Mitte 30-­jährigen Literatur­stars\, der nach lä
 ngerer Abwesenheit nach Montana zurück­kehrt. Beide Texte verwebt Marie Ro
 sa Tietjen nun in einer eigenen Fassung und entwickelt gemeinsam mit ihrem
  Team und einer Schauspielerin des Ensembles ein Solostück.
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SUMMARY:Schauspielhaus Zürich: ICH ERWARTE DIE ANKUNFT DES TEUFELS
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