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Das Geschichtenerzählen und die Sprache dafür

Im Hinblick auf die Premiere von Blutstück, publizieren wir vier Beiträge mit Perspektiven von Schüler*innen des Liceo Artistico auf das Blutbuch von Kim de L`Horizon. Der dritte Beitrag kommt vom Fia Schweizer (16), die über die Dinge schreibt, die wir uns erzählen und die uns erzählt werden, uns formen und bestimmen, woran wir glauben.

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Vom Wurzeln und Fliessen

Im Hinblick auf die Premiere von Blutstück, publizieren wir vier Beiträge mit Perspektiven von Schüler*innen des Liceo Artistico auf das Blutbuch von Kim de L`Horizon. Eva Weisstanners Beitrag folgt dem von Hanna Wirth, und fokussiert ebenfalls die Prozesse des Fliessens und Wurzelns. 

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Körpergedächtnis
Von den Dingen, die nur der Körper weiss

Im Hinblick auf die Premiere von Blutstück, publizieren wir vier Beiträge mit Perspektiven von Schüler*innen des Liceo Artistico auf das Blutbuch von Kim de L`Horizon. Den Auftakt macht Hanna Wirth (19) mit einem Plädoyer dafür, ins Fliessen zu kommen. 

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Tout Ensemble

Weil diese Spielzeit die letzte der derzeitigen Intendanz ist, ist sie eine besondere. Sie markiert ein Ende und viele (Neu-)Anfänge zugleich und wir würden sie auch deswegen gerne nutzen, um noch einmal unser Ensemble vorzustellen; ähnlich wie auf der Rückseite der Monatsspielpläne der vorletzten Spielzeit oder der Serie Hyperlinks aus der Corona-Zeit. Tout Ensemble ist eine Fortsetzungsgeschichte: im Verlauf der Spielzeit wächst dieser Beitrag, und die Ensemblemitglieder reagieren assoziativ auf das, was vorher kam. Inhaltlich und stilistisch sind keine Grenzen gesetzt. 

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Zwei Wege zum Theater

William Shakespeares Der Sturm spielt auf einer abgelegenen, nur von Wasser umgebenen Insel und erzählt eine Geschichte von Sprache und Land, von Kunst, Macht und Sterblichkeit. Moved by the Motion verwebt Shakespeares kanonisches Stück mit Elementen der Science-Fiction, Satire und dem magischen Akt des Theaters selbst. Zwei Menschen, die sich auf der Bühne begegnen, sind Yèinou Avognon und Sebastian Rudolph. Im folgenden Gespräch, geführt von Emilia Wehrli, reflektieren die beiden Schauspieler*innen, wie sie ans Theater gekommen sind. Als Vertreter*innen zwei verschiedener Generationen sprechen sie über unterschiedliche genauso wie geteilte Erfahrungen.

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Conversations with Artists At Risk (AR)
Nr. 2 - Maryam Murawejzada

Maryame Murawejzada ist eine afghanische Künstlerin. Sie wurde 1990 in Bamiyan in Afghanistan geboren. Nach vielen Jahren, in denen sie Afghanistan immer wieder verlassen musste, um Exiljahre im Iran zu verbringen, hält sie sich seit Herbst 2023 in Serbien auf, wo sie dank der Unterstützung von Artists at Risk (AR) in einer kleinen Stadt in der Nähe von Belgrad vorübergehend Schutz fand. Dort konnte sie ihre künstlerische Praxis endlich wieder aufnehmen. Nach dem ersten Gespräch mit Barış Seyitvan ist Murawejzada die zweite Künstlerin, mit der Katinka Deecke im Rahmen der Portraitreihe Conversations with Artists At Risk (AR) spricht. 

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Von der Rolle zur Figur
Ein Forschungsbericht von Barbara Sommer

Im Rahmen ihrer Forschungen hat die Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin Barbara Sommer den Probenprozess zu Die Möwe von der Konzeptionsprobe bis zur Generalprobe begleitet. Im Folgenden sind die ersten Ergebnisse ihrer teilnehmenden Beobachtung notiert.

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Pia Zanetti und Lisa-Maria Liner

In Tschechows Möwe treten Junge gegen Alte an: Theaterreformer*innen und Establishment streiten sich um die Deutungshoheit in der Kunst. In seiner Inszenierung nähert sich Christopher Rüping diesem Konflikt aus einer vermittelnden Perspektive und fragt: Warum ist unser Blick auf die andere Generation so hart, so kalt? Auch wir möchten bei der generationenübergreifenden Annäherung helfen und laden im Rahmen des Formats +-30 zu einem Blind Date mit einer Zuschauer*in ein, die mindestens 30 Jahre jünger oder älter ist. 

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Schreiend laute Stille

Als ich mit Anfang Zwanzig in den Journalismus einstieg, waren alle meine Vorbilder Männer. Ich schaute auf zu Autoren aus dem Gonzo-Journalismus (bevor ich wusste, dass der von einer Frau, der Journalistin Nelly Bly, geprägt wurde), zu Schriftstellern aus der Beat Literatur. Ich wollte so schreiben können wie sie, wollte so sein wie sie. Damit einher ging auch ein patriarchal geprägtes Bild von Männlichkeit, das ich als normal empfand: oft rau im Umgangston, rücksichtslos, hartnäckig. Eigenschaften, die einem je nach Thema durchaus auch in journalistischen Recherchen zugute kommen können.

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Wider die Stigmatisierung

In dem Roman Liebes Arschloch von Virginie Despentes wird ein komplexes Bild von Sucht und Entzug gezeichnet: Rebecca, die Protagonistin, lebt ihr Leben lang als erfolgreiche Schauspielerin mit einer Heroinabhängigkeit. Dies widerspricht dem gesellschaftlich verbreiteten Bild einer Süchtigen. Für das Programmheft der Inszenierung von Yana Ross hat Philipp Stevens ein Gespräch mit Dr. Thomas Lüddeckens geführt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefarzt der Klinik Im Hasel. Es behandelt Fragen des Drogenkonsums, Konsumkompetenz und substanzgebundene Störungen.

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Gegensätzliche Energien
Ein Gespräch mit bela

belas künstlerische Praxis ist fest im Hier und Jetzt verankert. Eindeutig geprägt vom Aufwachsen inmitten südkoreanischer Traditionen und genauso vom anschliessenden Umsiedeln nach Berlin und den Einflüssen der experimentellen Musikszene der Stadt. Das Ergebnis ist eine Praxis, die sich nicht vor ihrem Erbe scheut, sondern es offen als Initiationsritus für etwas Neues annimmt. Das Gespräch mit Dounia Biedermann ist ein Rückblick auf belas Sozialisation in Südkorea, die sowohl von Wut und Traurigkeit gegenüber den politischen Institutionen geprägt war als auch vom Trost und Gemeinschaft in der queeren Partyszene Seouls. Eine Geschichte über das Finden der eigenen Stimme. 

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Handlungsmacht
Ein Gespräch mit Nkisi

Die im Kongo geborene, in Belgien aufgewachsene und in London lebende Künstlerin Nkisi hat sich eine Reputation erarbeitet hat, die auf kompromisslos-experimenteller Musik fusst. Gemeinsam mit Chino Amobi und Angel-Ho hat sie 2015 das Kollektiv NON Worldwide gegründet, das einem Teil der Diaspora des afrikanischen Kontinents eine künstlerische Heimat bietet. Das folgende Interview wurde ursprünglich 2018 für das Magazin zweikommasieben geführt, im Rahmen der Veröffentlichung von Nksis Debütalbum  7 Directions. Vor Nkisis Auftritt bei der nächsten Graveyard Shift am 21. Dezember veröffentlichen wir es hier erneut. Es geht um historische afrikanische Konzepte von Zeit, Gemeinschaft und das merkwürdige Gefühl der Heimkehr nach 30 Jahren im Ausland.

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Conversations with Artists at Risk (AR)

Gemeinsam mit der NGO Artists at Risk (AR) initiiert das Schauspielhaus Zürich eine Gesprächsreihe mit Künstler*innen aus vom Krieg betroffenen Regionen. Die Reihe soll Künstler*innen, deren Leben von Krieg und Vertreibung geprägt ist, ein Forum bieten, und dazu beitragen, durch ihre Geschichten, Arbeiten und Biographien die Rolle von Kunst in gewaltsamen Konflikten besser zu verstehen. Kuratiert wird die Reihe von Artists at Risk (AR), gehostet und veranstaltet werden die Gespräche vom Schauspielhaus Zürich.

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Conversations with Artists at Risk (AR)
Nr. 1 - Barış Seyitvan

Barış Seyitvan ist ein kurdischer Künstler und Kurator. Er wurde 1982 in der Region Diyarbakir im Osten der Türkei/Nordkurdistan geboren und ist heute einer der besten Kenner der kurdischen Kunstszene. Nachdem er gezwungen war, Kurdistan zu verlassen und nach Westeuropa ins Exil zu gehen, lebt er heute in Berlin, von wo aus er versucht, dem langen Arm der türkischen Regierung zu entkommen und der kurdischen Kunst eine Plattform zu bieten. Barış Seyitvan ist der erste Gast der Porträtreihe Conversations with Artists at Risk (AR).

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Gemeinschaft denken
Ein Gespräch mit Leonie Böhm

Leonie Böhm sieht hinter dem Mythos Johanna einen Menschen, der sich zwischen Ohnmacht und Allmacht, Zweifel und Wunder, eigenen Visionen und fremden Projektionen ständig transformiert, immer auf der Suche nach Haltung und in der unendlichen Hoffnung auf Veränderung. Im Gespräch mit Helena Eckert stellt die Regisseurin ihren Zugang zum sogenannten Kanon dar, wie sich die Inszenierung von Johanna, die nun in Zürich zu sehen ist, von der ursprünglichen in Hamburg unterscheidet, und was die Regisseurin unter utopischem Theater versteht. 

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