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Eine Auslegeordnung der AFTERHOUR

Die Afterhour ist die Zeit nach einer Party, sie kann nur geteilt mit anderen stattfinden und geschieht häufig bei Sonnenaufgang. Gemeinsam wird die Schwelle zwischen high und hang over betreten. Doch ist die AFTERHOUR von Alexander Giesche und Team in der Box des Schiffbaus mehr als ein kollektiver comedown. Sie ist der Versuch, ein Danach zu erleben in einer Zeit, in der die Idee eines Danach langsam einen dämmernden Abschied erfährt. Im Rahmen der Premiere veröffentlichen wir das Programmheft der Inszenierung im Schauspielhaus Journal. 

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Lehrer*innen im Theatergespräch:
Seluan Ajina

Der Theaterbesuch mit Schulklassen im Check. In der Serie «Lehrer*innen im Theatergespräch» fragen wir Lehrer*innen, was sie an Theater begeistert und wie sie ihre Schüler*innen für die Bühnenwelt motivieren. Welchen Zeitaufwand bedeutet ein Theaterabend? Und welchen Mehrwert hat ein Klassenzimmerstück?

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Haptic Entanglements 1
Organs of Touch
Ein Mailaustausch mit Laura U. Marks

In einer Zeit sozialer Distanz, die von Angst vor Berührung und Sehnsucht nach Nähe geprägt ist, wird deutlich, dass das Theater nicht nur ein Ort der Rührung, des Hörens und Sehens ist, sondern auch einer der vielfältigen Berührungen. Die Reihe Haptic Entanglements (etwa: haptische Verstrickungen) fragt in Interviews, Essays und Gesprächen nach der Rolle von Berührung in den performativen Künsten, nach tastenden Blicken, haptischen Klängen und digitaler Intimität. Zwischen März und April tauschten die Herausgeber*innen der Essay-Reihe Haptic Entanglements sich mit der Medienwissenschaftlerin Laura U. Marks via Mail über tastende Blicke im Theater und die falsche Unterscheidung zwischen Sehen und Berühren aus.

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Clubchroniken

In den Clubchroniken geben die vier Jugendclubs alle zwei Wochen Einblick in ihren Produktionsprozess. Was hecken die über 40 Spieler*innen gerade aus und womit beschäftigen sich ihre Clubleiter*innen? In den Clubchroniken finden wir kleine Notizen. Heute mit Club 1 & 3, die versuchen, sich auf die Aufführungen im Mai vorzubereiten und Fragen nach Nähe und Distanz in Freundschaften verhandeln.

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Hirngespinstgeschwister –
eine Variation über eine Variation

«Weg hier!» ist das Mantra von Tschechows Drei Schwestern und ihren Nächsten – und trotzdem geht am Ende des Stücks niemand. In Schwestern hingegen, der neuen Zürcher Version, bleibt ein einzelner Verbliebener alleine zurück. Regisseurin Leonie Böhm und Schauspieler Lukas Vögler entwerfen mit einer feinen Skizze, die das Ende des Stücks weiterdenkt, einen eindringlichen Monolog über das Aussteigen aus schalen Lebensentwürfen und die Kraft, die unter der eigenen Passivität schlummert. Die Live-Kamera aus dem Pfauen wird zur intimen Zeugin eines Gangs in die Einsamkeit. Der Schriftsteller und Lyriker Jürg Halter hat sich die Streaming-Premiere angesehen und seine Erfahrungen für das Schauspielhaus Journal aufgeschrieben. 

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Tender Talk Nr. 5
Hans Unstern & Faraz Shariat

In Tender Talk #5 trafen zwei Künstler*innen aufeinander, deren politische Zärtlichkeit transformativen Sprengstoff in sich birgt: Hans Unstern macht Songs, Texte, Musikinstrumente, Performances, Theater und begegnete im virtuellen Schauspielhaus Zoom-Salon dem Regisseur und Drehbuchautor Faraz Shariat, dessen Kinodebut Futur Drei im September letzten Jahres veröffentlicht wurde. Die Regisseurin und Dramaturgin Anta Helena Recke, die Unstern und Shariat kennt, hat sich den Tender Talk angeschaut und ihre Gedanken dazu festgehalten. Der Text ist hier nachzulesen und der Aufzeichnung des Tender Talks zur Seite gestellt.

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Hyperlinks:
Songhay Toldon

Als eine Momentaufnahme individueller Seh- und Hörgewohnheiten begleitet die Serie Hyperlinks das Ensemble auf ihren Wegen durch das Internet. Heute mit Songhay Toldon.

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Tender Talk Nr. 4
Annie Sprinkle, Beth Stephens und
Mithu M. Sanyal

Wie fühlt es sich an, mit der Erde verheiratet zu sein? Annie Sprinkle und Beth Stephens wissen es: Die beiden Künstler*innen und Gründer*innen des Ecosex Movement haben Planet Earth vor ein paar Jahren das Ja-Wort gegeben und führen seitdem eine künstlerische Liebesbeziehung mit der Natur – queer-feministisch, post-humanistisch, ökologisch, verspielt und voller Humor. Im Tender Talk #4 trifft das Duo auf ihre langjährige Freundin und Denkerin in crime, die Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin Mithu M. Sanyal, die gerade mit ihrem ersten Roman «Identitti» und einem furiosen Ritt durch europäische Identitätspolitiken mitten ins Herz der Zeit trifft. Wir veröffentlichen an dieser Stelle die Aufzeichnung des Tender Talks und stellen ihr einen Erfahrungsbericht von Talaya Schmid zur Seite.

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Hyperlinks:
Titilayo Adebayo

Als eine Momentaufnahme individueller Seh- und Hörgewohnheiten begleitet die Serie Hyperlinks das Ensemble auf ihren Wegen durch das Internet. Dieses Mal mit Titilayo Adebayo

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Haptic Entanglements
Editorial

In einer Zeit sozialer Distanz, die von Angst vor Berührung und Sehnsucht nach Nähe geprägt ist, wird deutlich, dass das Theater nicht nur ein Ort der Rührung, des Hörens und Sehens ist, sondern auch einer der vielfältigen Berührungen. Die Reihe Haptic Entanglements (etwa: haptische Verstrickungen) fragt in Interviews, Essays und Gesprächen nach der Rolle von Berührung in den performativen Künsten, nach tastenden Blicken, haptischen Klängen und digitaler Intimität. Der Auftakt von Rahel Spöhrer und Joshua Wicke geht der Geschichte der Berührung in den performativen Künsten bis in die Gegenwart nach und stellt schliesslich die einzelnen Positionen der Reihe vor.

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Female Rage und Weizentacos

Eines der Stücke, das in dieser Spielzeit zumindest für einige Zeit auf unseren Bühnen gespielt werden konnte, ist Medea* von Leonie Böhm. Und die Inszenierung mit Maja Beckmann und Johannes Rieder hat einen solchen Eindruck hinterlassen, dass sie prompt zum diesjährigen Theatertreffen eingeladen wurde. Im März 2021 hat Leonie Böhm Medea* das erste Mal auch als Live-Streaming eingerichtet, und die Journalistin Charlotte Theile hat zugesehen, um ihre Erfahrungen in einem Text festzuhalten. 

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Tender Talk Nr. 3
Carolin Emcke & Vaginal Davis

Diskurs trifft Drag: Carolin Emcke trifft Vaginal Davis! In ihrer Kunst arbeitet Vaginal Davis mit einer explosiven Fülle an Medien und Materialien, mit ihren Performances politisierte sie Generationen an queeren Künstler*innen und ihre Vorlesungen brachten sie bis in die Hörsäle von Harvard. Dort, wo Vaginal Davis sich einer Eindeutigkeit zu entziehen scheint, findet Carolin Emcke eine Sprache für das Unsagbare. Wie kaum jemand anderem gelingt ihr eine radikale Analyse unserer Gegenwart ohne dabei die Zärtlichkeit des Einzelschicksals zu verlieren. Neben der Aufzeichnung des Tender Talk #3 veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Text der Autorin Anne Waak, die das Gespräch zwischen Emcke und Davis verfolgte und ihre Eindrücke mitschrieb.  

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Music for Theatre Lobbies

Eine Mix-Serie: Jeder Mix ist 90 bis 120 Minuten lang und, obwohl er kontinuierlich läuft, konzeptionell in ein «vor» und «nach» einer Inszenierung unterteilt.

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Hyperlinks: Vincent Basse

Als eine Momentaufnahme individueller Seh- und Hörgewohnheiten begleitet die Serie Hyperlinks das Ensemble auf ihren Wegen durch das Internet. Dieses Mal mit Vincent Basse.

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Hyperlinks: Steven Sowah

Als eine Momentaufnahme individueller Seh- und Hörgewohnheiten begleitet die Serie Hyperlinks das Ensemble auf ihren Wegen durch das Internet. Dieses Mal mit Steven Sowah.

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