Joachim Meyerhoff
wurde an der Otto-Falckenberg-Schule in München ausgebildet. Nach Engagements am Staatstheater Kassel, in Bielefeld, Dortmund und den Städtischen Bühnen Köln wurde er 2001 in das Ensemble des Maxim Gorki Theaters Berlin und 2002 an das Deutsche Schauspielhaus nach Hamburg verpflichtet. Dort spielte er in Inszenierungen von Volker Hesse, Thomas Langhoff, Stefan Otteni, Karin Beier, Sebastian Hartmann und Günter Krämer.
Als Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg von 2002 bis 2005 war er u.a. zu sehen in: «Hedda Gabler» von Henrik Ibsen (Regie: Sandra Strunz, 2002), «Wie es euch gefällt» von William Shakespeare (Regie: Jürgen Gosch, 2003), «Vorher/Nachher» von Roland Schimmelpfennig (Regie: Jürgen Gosch, 2002), «Warten auf Godot» von Samuel Beckett (Regie: Jan Bosse, 2004), «Der zerbrochne Krug» von Heinrich von Kleist (Regie: Jürgen Gosch, 2004).
Seit September 2005 gehört Joachim Meyerhoff dem Wiener Burgtheater an: In seiner ersten Spielzeit an der neuen Wirkungsstätte gestaltete er den Jesus in Franzobels «Wir wollen den Messias jetzt oder die beschleunigte Familie», den Tetrew in Gorkis «Kleinbürger» sowie Alfons II. den Herzog von Ferrara in Stephan Kimmigs Deutung von Goethes «Torquato Tasso» und Benedikt in William Shakespeares «Viel Lärm um nichts» (Regie: Jan Bosse, 8.12.2006)
Vor allem am Maxim Gorki Theater hat Joachim Meyerhoff auch selbst Regie geführt, so bei Wenedikt Jerofejews «Moskau – Petuschki» (2001), Erich Kästners «Fabian» (2003) und seinen eigenen Projekten «Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war?» (2005) und «Marathon: 2:04:55», das im März 2006 uraufgeführt wurde.
Bei den Salzburgerfestspielen 2006 spielte er von Thuming in Nestroys«Höllenangst» (R.: Martin Kusej, Koproduktion mit dem Burgtheater).
Zur Zeit ist er ausserdem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg als Mephisto in «Faust I» von Johann Wolfgang Goethe (Regie: Jan Bosse, 2004) zu sehen.
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