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DIE ROTE ZORA UND IHRE BANDE

von Kurt Held in einer Fassung von Thomas Birkmeir





 Pfauen
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Premiere am 22.11.2008
Branko, der Sohn eines fahrenden Geigers und einer Fabrikarbeiterin, verliert seine Mutter und damit sein Zuhause. Als ob dies nicht schon genug wäre, verhaftet die Polizei ihn auf einem seiner Streifzüge durch die Stadt wegen Verdachts auf Diebstahl und steckt ihn hinter Gitter. Doch den wachsamen Augen der roten Zora, des gefürchteten Mädchens mit den roten Haaren, entgeht kein Unrecht. Schnell springt sie Branko zur Seite, befreit ihn aus dem Gefängnis und nimmt ihn in ihre Bande auf. Nun geht es richtig zur Sache: mittels ihrer kuriosen Einfälle und der richtigen Komplizen versorgt sich die Bande Tag für Tag mit genügend Speis und Trank. Dabei tritt sie sehr bewusst mal dem Bürgermeister, mal dem Bäcker oder auch dem Polizisten frech, frei und kräftig auf den Schlips. Bei all ihren Aktionen ist die Bande fleissig darauf bedacht, immer wieder mit kleinen Spitzen tief ins Mark des zerrütteten Staates zu stechen. Als der Bürgermeister auch noch an Stelle des grössten Fisches der diesjährigen Saison einen toten Hund geschenkt bekommt, verlieren die Bürger der Stadt vollends die Fassung. Nun werden alle Register gezogen, um dem jugendlichen Unfug endlich Einhalt zu gebieten. Unverhofft kommt der Bande das Wissen der wunderschönen Tochter des Bürgermeisters zu Hilfe…
Die erfolgreiche Leiterin des Jungen Schauspielhauses Zürich Annette Raffalt übernimmt wie schon in den vergangenen Jahren («Peter Pan», «Emil und die Detektive », «Cinderella und der Kampf um die Zauberfrucht») auch in dieser Spielzeit die Inszenierung des Familienstücks auf der Pfauenbühne.
Dramaturgie
Barbara Sommer

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