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Eine Hochzeitsfeier an einem Sommerabend unter freiem Himmel. Es
ist spät und immer noch warm. Einige Gäste haben Musikinstrumente
dabei. Sie spielen hin und wieder ein paar Takte einer Melodie. Es wird
viel gegessen und getrunken. Eine Frau spricht in einen Kinderwagen.
In der Mitte der Tafel sitzen die Braut und der Bräutigam. Sie dachte,
eine Kutsche würde sie zur Kirche fahren, und sie dachte, das kann
doch nicht sein, dass mein Bräutigam völlig betrunken auf die eigene
Hochzeit kommt. Es geht um die Geschichte von Katja und Georg.
Wie sie ist, was früher war und was später sein könnte. Wie Georg,
der Verlassene, möglicherweise den Verstand verliert und mit seinem
Blasinstrument, einem alten Horn, draussen vor der Stadt durch die
Wiesen und Wälder irrt.
Plötzlich beginnt es zu regnen. Schnee fällt auf die Erde. Der Mond
geht auf, es wird Nacht und es könnte Frühling werden. Vielleicht
hört man ein paar Vögel. Das Hier und Jetzt. Das Jetzt oder nie. Früher
oder bald. Leider nicht. Zu spät, zu früh. Jetzt nicht. Das Nie mehr. «Hier und Jetzt» ist ein Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich.
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 | «Jürgen Gosch ist ein Phänomen.» Südkurier
«Grosse Inszenierung, tolle Schauspieler: Die Zürcher Uraufführung von Roland Schimmelpfennigs „Hier und Jetzt“ macht die Magie des Theaters spürbar.» Tagesanzeiger
«Schimmelpfennig ist einer unserer stärksten Theaterautoren, wenn er so märchenhaft konzentriert, so komisch abwesend schreibt wie diesmal.» FAZ
«Elf wunderbare Schauspieler, die diesem Stück elf köstliche Höhepunkte schenken.» Südkurier
«Als Zuschauer wird man gefangen von der unmittelbaren Kraft, die nur Theater hat. Regisseur Jürgen Gosch und ein wunderbares Ensemble machen es in der Uraufführung von Roland Schimmelpfennigs „Hier und Jetzt“ möglich.» Aargauer Zeitung
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