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Es ist wieder soweit: William Forsythe und seine Company sind wie jedes Jahr vier Wochen zu Gast im Schiffbau. Neben dem Gastspiel «Three Atmospheric Studies» (2. – 6.11.) wird das Team um den Choreographen wieder eine neue Produktion in der Halle 1 zur Uraufführung bringen. Zwei Wochen lang wird die Company im Schiffbau die Skizzen der einjährigen Forschungs- und Probenstudien zu einem neuen Abend zusammenbauen. Wie immer bei einem Forsythe-Abend wird der Zuschauer etwas anderes sehen, als er erwartet hat – aber auch etwas, was er noch nie so erlebt hat. Die Innovation und das Können der weltbekannten Forsythe Company garantiert einen einzigartigen und aufregenden Abend.
In «Heterotopia (New Project)» beschäftigt sich die Forsythe Company mit der Thematik des Übersetzens und Transformierens. Dabei entsteht eine Verbindung aus Konzert und performativer Installation. Der Zuschauer erhält die Möglichkeit, wie in einem Museum seinen Betrachtungsstandpunkt selbst zu wählen und zu verändern, sowie Beginn und Ende seines Besuches individuell zu setzen. Damit setzt The Forsythe Company nach der Uraufführung von «Human Writes» im Oktober 2005 im Zürcher Schiffbau ihre Reihe der grossen performativen Installationen fort.
Choreografie/Regie: William Forsythe Musik: Thom Willems Sound Design: Dietrich Krüger Kostüme: Dorothee Merg Dramaturgie: Freya Vass-Rhee, Imanuel Schipper
Es tanzen: Yoko Ando, Cyril Baldy, Francesca Caroti, Dana Caspersen, Amancio Gonzalez, David Kern, Marthe Krummenacher, Ioannis Mantafounis, Fabrice Mazliah, Roberta Mosca, Christopher Roman, Jone San Martin, Yasutake Shimaji, Elizabeth Waterhouse, Ander Zabala
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 | «Es sind betörende Tanzminiaturen, die Forsythes grossartige Tänzerinnen und Tänzer präsentieren, flink, leicht und präzise bis in die Fingerspitzen.» Tagi |  |
 |  |  | «Es erfordert Mut, sich ohne jede Distanz zum Publikum so zu verausgaben. Denn die vielleicht grösste Unwägbarkeit des Abends stellen die möglichen Reaktionen des Publikums auf das ungewohnte Arrangement dar. Wenn sich Tänzer extrem zur Schau stellen wie in «Heterotopia», kann und soll das Unbehagen auslösen. Forsythes Ensemble wagt sich in der Verkörperung schier das Bewusstsein aufgebender Wesen weiter denn je vor.» Frankfurter Allgemeine Zeitung |  |
 |  |  | «Einlassen muss man sich, wenn man nicht ganz verloren vor diesen unergründlich bewegten Menschen dastehen will. Die Übersetzung dieser fortwährenden Transformationen muss der Besucher, die Besucherin selber leisten. Doch wer sich vom Anspruch der eindeutigen Bedeutung löst, dem eröffnet sich jäh ein Universum von Eindrücken.» NZZ |  |
 |  |  | «Ein Abend, einerseits heterogen, andererseits von einer durchgängigen, fast besinnlichen Stimmung getragen. Der den Eindruck hinterlässt, Forsythe versuche nun für den Klang, vor allem den vom menschlichen Körper erzeugten Klang, ähnliches zu erreichen wie für den Tanz: Eine Auflösung aller Grenzen und Gebräuche.» Frankfurter Rundschau |  |
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