Pünktchen & Anton
nach Erich Kästner
Fassung für das Schauspielhaus Zürich von Lorenz Langenegger
in Schweizerdeutsch
Familienstück ab 7 Jahren
Regie Philippe Besson / Bühne/Kostüme Henrike Engel / Musik Andreas Dziuk / Musik Lukas Langenegger
Mit
Pan Aurel Bucher, Véronique Doleyres, Adrian Furrer, Sarah Hostettler, Rahel Hubacher, Dominique Jann, Fabian Müller, Gian Rupf, Pia Waibel
| Luise Pogge, genannt Pünktchen | Sarah Hostettler |
| Herr Pogge | Gian Rupf |
| Berta | Pia Waibel |
| Marie Andacht | Véronique Doleyres |
| Anton Gast | Fabian Müller |
| Frau Gast | Rahel Hubacher |
| Robert | Dominique Jann |
| Herr Huber/Lehrer Bremser | Adrian Furrer |
| Klepperbein | Pan Aurel Bucher |
| Regie | Philippe Besson |
| Bühne/Kostüme | Henrike Engel |
| Musik | Andreas Dziuk |
| Musik | Lukas Langenegger |
| Licht | Gerhard Patzelt |
| Dramaturgie | Petra Fischer |
| Theaterpädagogik | Milena Müller |
| Regieassistenz | Sophia Bodamer/Tina Bolzon |
| Bühnenbildassistenz | Prisca Baumann |
| Kostümassistenz | Ina Rohlfs |
| Hospitanz Theaterpädagogik | Verena Langenberg |
| Regiehospitanz | Stefanie Meier |
| Kostümhospitanz | Anna-Katharina Mülhauser |
| Souffleur | János Stefan Buchwardt |
| Inspizienz | Aleksandar Sascha Dinevski |
Pünktchen lebt in einer wohlhabenden Familie, ihre Eltern sieht sie so gut wie nie. Das Au-pair-Mädchen verschafft Pünktchen Zugang zu einer ihr bisher unbekannten Welt. In zwielichtigem Milieu lernt sie Anton kennen, für den diese Welt kein Abenteuer ist, sondern bitterer Ernst … Erich Kästners Geschichte über Freundschaft, Armut, Reichtum und Mut inszeniert Philippe Besson, die Fassung fürs Schauspielhaus Zürich schreibt Lorenz Langenegger. In Bessons Regie war 2010/11 „Dornröschen“ zu sehen.
Pünktchen lebt in einer wohlhabenden Familie. Für das Essen, den Schulweg, die Kleidung und auch Unterhaltung ist immer jemand zur Stelle. Aber ihre Eltern sieht Pünktchen so gut wie nie – sie sind mit anderem beschäftigt. Durch das Au-pair-Mädchen lernt sie eine Welt kennen, die für sie fremd und zugleich aufregend ist. Dort begegnet sie Anton. Was für Pünktchen ein Abenteuer ist, ist für ihn nach Schule und Haushalt die dritte Schicht. Seine Mutter ist krank und der Junge glaubt, seine Familie ernähren zu müssen. Pünktchen und Anton haben Bewährungsproben zu bestehen. Daraus entwickelt sich eine Freundschaft, in der die Unterschiede zwischen beiden erst so richtig aufbrechen.
Erich Kästner hat 1931 eine Grossstadt- und Kriminalgeschichte geschrieben. Das, was er im Alltag beobachtet und zum Roman verarbeitet hat, wurde seitdem viel gelesen, verfilmt und auf Bühnen gebracht. Im Schauspielhaus Zürich spielt diese Geschichte über Freundschaft, Armut, Reichtum und Mut im heutigen Zürich. Nöte, Ängste und Sehnsüchte in einer Welt wachsender sozialer Widersprüche und Ungerechtigkeiten finden Eingang in die Geschichte über Heranwachsende, über Beziehungen zwischen Kindern und deren Eltern, über Verantwortung. Das Junge Schauspielhaus arbeitete inszenierungsbegleitend mit den Zürcher Schulhäusern Bungertwies, Sihlfeld und Hardau zusammen.
„Philippe Besson hat Erich Kästners „Pünktchen & Anton“ in den Zürcher HB verlegt. Das macht Spass.“ Tages-Anzeiger
„Philippe Besson hat Wort gehalten: Klar ist die Botschaft, straff der Spannungsbogen, und lustvoll sind die Bilder. Da geht überm HB die unerbittliche Bahnhofsuhr auf wie eine kalte Sonne an einem dunklen Himmel, und mitten im Getümmel und Gewimmel strampelt ein kleiner, herziger Frittenstand ums Überleben. Schon die ersten Szenen spiegeln, ganz im Nebenbei, soziale Wirklichkeit in Zürich und machen trotzdem Spass.“ Tages-Anzeiger
„Da ist die sozialkritische Kästner-Geschichte vom wohlstandsverwahrlosten Girlie, das sich mit seinem pflichtvergessenen Au-pair am Bahnhof herumtreibt, wo es auf den armen, aber hochanständigen Anton trifft, eine Steilvorlage – ebenso wie die Titelheldenbesetzung mit Sarah Hostettler, der Queen süssen Lächelns, die auch sonst eine Menge kann, und mit Fabian Müller, dessen Halbstarke stets ganz stark herüberkommen.“ Tages-Anzeiger
„Der Dramatiker Lorenz Langenegger dreht und wendet die kästnerischen Figuren, lässt sie schillern.“ Tages-Anzeiger
„… mit Pepp und Pepper, mit Pop und einem süssen Praliné da und dort.“ Tages-Anzeiger
„Pünktchen & Anton“ heisst das diesjährige Schauspielhaus-Familienstück. Es spielt nicht in Erich Kästners Berlin der dreissiger Jahre, sondern im heutigen Zürich. Pünktchen ist fasziniert von dieser fremden neuen Welt – und dankbar für Antons Freundschaft, wächst sie doch als Einzelkind mit ständig abwesenden Eltern sehr einsam auf.“ NZZ
„… spielen die neuen Darsteller doch ausgesprochen lebendig, allen voran Sarah Hostettler als vor Phantasie und Energie nur so strotzendes Pünktchen und Fabian Müller als schüchterner und im entscheidenden Moment doch so mutiger Anton.“ NZZ
„Am Schluss jedenfalls sind sich Maya und Luis einig: „S’isch mega luschtig gsi und s’Pünktchen spielt super guet.“ Kinder können eben vieles mit wenigen Worten auf den Punkt bringen.“ Aargauer Zeitung
„Eine musikalische Note bringt der arbeitslose Klepperbein (Pan Aurel Bucher) ins Spiel.
… seine rappigen, ganz aus seinem Leben gegriffenen Songs gefallen.“ sda
„Rauschender Applaus für „Pünktchen & Anton“ am Zürcher Pfauen.“ sda
Zum letzten Mal am 3. Februar 2013 im Pfauen
Unterstützt von der Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses


