Schauspielhaus Zürich



Das literarische Kaffeehaus:
Leo Perutz

Ein Lesezyklus mit exquisiten Texten, heiterer Musik, gewitzten Schauspielern und hochgeistigen Getränken
von und mit Werner Morlang

Als „mögliches Resultat eines Fehltritts von Franz Kafka mit Agatha Christie“ wollte ihn Friedrich Torberg verstanden wissen. Der unduldsame Theodor W. Adorno nannte einen seiner Romane „genial“. Ian Fleming schrieb ihm einen Fan-Brief, und Hitchcock machte sich im Agentenfilm „39 Steps“ einen seiner Einfälle zunutze. Die Rede ist vom pragerdeutschen Erzähler Leo Perutz (1882–1957), der als Versicherungs-Mathematiker in Wien lebte und die lokale Kaffeehaus-Szene energisch aufmischte. Nicht einmal an seinem Hochzeitstag mochte er auf die kaffeehäusliche Lustbarkeit verzichten. Wie es sich für einen mathematischen Kopf gehört, sind seine Texte nach einem exakten Spannungskalkül gebaut.

Warum Leo Perutz? Weil wir es uns wert sind!

Mit Schauspielern des Ensembles
Szenische Einrichtung Sophia Bodamer, Bühne Regula Zuber, Kostüme Ina Rohlfs

Pfauen/Kammer
Mi, 23. April 20.30 Uhr
Karten

In Zusammenarbeit mit Glen Fahrn

Partner des Schauspielhauses Zürich

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