Kapelle Eidg. Moos
Ein riskanter Unterhaltungsabend von Häusermann-Ratschko-Ursin
Regie Ruedi Häusermann
Gastspiel
Regie Ruedi Häusermann / Kostüme Barbara Maier / Fotografie Ernst Spycher / Lichtkonzept Edith Szabo
Mit
Herwig Ursin, Ruedi Häusermann, Jan Ratschko
| Klarinette | Ruedi Häusermann |
| Bassklarinette | Jan Ratschko |
| Akkordeon | Herwig Ursin |
| Regie | Ruedi Häusermann |
| Kostüme | Barbara Maier |
| Fotografie | Ernst Spycher |
| Lichtkonzept | Edith Szabo |
Ländler wollen mitreden! Der Musiker und Regisseur Ruedi Häusermann und die Musiker und Schauspieler Herwig Ursin und Jan Ratschko haben ihrer heimlichen Passion, der EchtenSchweizerLändlermusik, einen Abend gewidmet. Eidg. Moos ist eine Ländlerkapelle, aber keine konventionelle, sondern eine anarchistische, freischaffende. Mit offenem Blick, kindlicher Neugier und experimentellem Geist macht sie den Blick frei für Randerscheinungen, Nebenereignisse, Überlagerungen, Parallelitäten, Reibungen, gibt Abwegigem Raum und rüttelt an einheimischen Urtraditionen. Die drei Herren geben alles – mit Pendeljodel, Kopflautsprecher, Juchzerautomat, Schellenstopfen. Ein Plädoyer für den Alten Berner Marsch hebt an: „Er verspricht dem Ohr nicht viel, aber er hält, was er verspricht, das ist immerhin etwas“. Das Hörspiel „Die Reise ins Emmental“ wird uraufgeführt, fast besser als im Radio selbst! Und nicht zuletzt beschwören sie den Altmeister Kasi Geisser, einen allerersten Spezialisten und Schöpfer der Schweizer Volksmusik. Wahrlich eine pfiffige Kapelle!
Freuen Sie sich auf einen geselligen Ausklang des Abends mit Speis und Trank und Ländlermusik.
Entstanden in Zusammenarbeit mit Giuseppe Reichmuth
„Wenn Ruedi Häusermann mit seiner „Eidgenössisch Moos“-Kapelle zum Konzert lädt, geschieht Eigenartiges: Urbane Kunstsammler geraten in Verzückung über urchige Ländler. Städtische Mülltrenner lauschen dem Klang einer Bass-Klarinette ebenso gebannt wie dem Rutschen eines Stuhls. Wenn Häusermann hinter seinen dicken Brillengläsern der Welt ins Ohr schaut, ist es, als könnte er eine gemeinsame Zeiterfahrung von Stadt und Land im Klang einer Klarinette zusammenfassen.“ TagesWoche
„Es werden an diesem beglückend poetischen, genau gearbeiteten, beschwingt gespielten und entsprechend gefeierten Abend keine tiefschürfenden Themen verhandelt. Doch das gewandte Trio trifft einen eidgenössischen Nerv, zu dem das Geschepper, das Verstockte, die grobschlächtigen Bräuche, die hüpfend-derbe Musik und Wurst mit Senf ebenso gehören wie die leise Melancholie, die stille Vereinzelung und der liebenswert verworrene Humor, mit denen die Aufführung auf einem zarten Teppich von Blöken, Glocken, Regen und Klarinettenwehmut ausklingt.“ Theater der Zeit
„Und so standen wir nach fast zwei Stunden auf und hatten Ohr und Kopf nicht nur voll mit den prächtigsten Köstlichkeiten, sondern ein roter Faden führte uns rückwirkend von der einen zur nächsten. Wie hiess es doch im Stück selbstironisch über den Alten Berner Marsch: „Er verspricht an sich nicht viel, aber hält, was er verspricht.“ Das ist auf diesen Häusermann-Abend gemünzt stark untertrieben. Es wurde viel versprochen, und alles gehalten.“ Aargauer Zeitung
„Das muss man einfach gesehen haben.“ Tages-Anzeiger
| Pfauen | |||||
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| Do, | 07. Juni |
20.00 – 21.45 Uhr |
Karten | ||
Eine Koproduktion von Kaserne Basel, Kleintheater Luzern, Migros-Kulturprozent, Schlachthaus Theater Bern, Theater Chur, Theater Tuchlaube Aarau


