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Liebe Grüsse... oder Wohin das Leben fällt

von Theo Fransz

Uraufführung
für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene

Regie Theo Fransz / Bühne und Kostüme Bettina Weller / Musik Octavia Crummenerl Gloggengiesser
Mit Daniel Kuschewski, Lina Hoppe, Grégoire Gros

Daniel Kuschewski
Lina Hoppe
Grégoire Gros
 
Regie Theo Fransz
Bühne und Kostüme Bettina Weller
Musik Octavia Crummenerl Gloggengiesser
Licht Rasmus Stahel
Ton Matthias Müller
Dramaturgie Petra Fischer
Assistenz Regie, Bühne, Kostüm Amelie Hafner
Dramaturgiehospitanz Anna Köllner
Theaterpädagogik Katrin Sauter
Schiffbau/Matchbox
Premiere am 14. März 2018
 

Die Welt von Moritz steht plötzlich Kopf. Seine Grossmutter Mathilde bereist fremde Städte. Seinem Vater Fabian begegnet er auf Schritt und Tritt. Und er entdeckt, dass Alois in Mathilde verliebt war, aber auch der Vater seines Vaters ist. Überall scheinen Geheimnisse verborgen zu sein. Moritz entwickelt detektivisches Fingerspitzengefühl, um ihnen auf die Spur zu kommen. Was aber, wenn man merkt, dass jemand nur die halbe Wahrheit erzählt? Und was kann man tun, wenn man manches gar nicht wissen will?

Der holländische Autor und Regisseur Theo Fransz („Rosas Schuh“, „Hirte und Schaf“) begab sich mit seinem Spielensemble auf die Suche nach verzwickten Familiengeheimnissen. Drei Generationen untersuchen, wie es sich leben lässt zwischen Schicksal und Selbstbestimmung.

„Ich schreibe nicht über Themen wie Armut, Krieg, Selbstmord. Bei mir läuft es über die Dialoge: Wenn ich schreibe, ist es meistens so, dass jeder Satz den nächsten auslöst. Ich weiss nie, wie es endet, ich schreibe nie mit einem Konzept. Es ist so wie Rätsel zu lösen.“ Theo Fransz

„Theo Fransz trifft so derart exakt die Tonlage heutiger Durchschnittsfamilien, dass es sich anfühlt, als habe er bei uns daheim am Tisch gesessen. Oder besser: sich hinter der Wand versteckt. Schon der Einstiegsdialog zwischen dem 10-jährigen Moritz (Grégoire Gros) und seinem Vater (Daniel Kuschewski) löste im Publikum heftige Lachstürme aus – Lachstürme der Betroffenheit. Wenn der Vater pathetisch seine elterliche Liebe deklariert und der Sohn sich vor solchen Liebesschwüren ins wortkarge „OK“ flüchtet, holen die komödiantisch hochbegabten Schauspieler das Maximum an – darf mans noch sagen? – Glaubwürdigkeit heraus, ohne die flirrenden komischen Unter- und Obertöne plattzumachen.“ Tages-Anzeiger

„Zum Heulen schön.“ SRF 1

„Ausgebreitet wird eine rührende Familiengeschichte, die drei Generationen umfasst. Im Verlauf des Spiels ist die Grossmutter gleichzeitig auch die Mutter eines zweiten Jungen, der Moritz aus dem Haus jagen will. Die beiden bekämpfen sich in Bubenmanier mit Colt und Cowboyhut, bemerken gewisse Ähnlichkeiten, erkennen sich aber nicht. Und so wird nur die halbe Wahrheit aufgedeckt. Und das ist gut so. Das Haus wird schliesslich ausgeräumt und die Grossmutter geht ins Altersheim.“ seniorweb.ch

„So ernst und ernst zu nehmend die Story um Moritz’ zunehmend verwirrte Oma (Lina Hoppe) ist, die jetzt ins Pflegeheim soll: Fransz inszeniert sie leichtfüssig auf einem Catwalk zwischen Haustür und Zimmertür – mit gelenkigen Sci-Fi-Zitaten nach „Back to the Future“; mit sinnfälligem Multimediaeinsatz und einer schier hollywoodesken Gefühlsklaviatur, wo Charles Trenets Chanson übers Ticktack der Pendeluhr und das „Boum“ des Herzens als selbstironischer Soundtrack den Takt vorgibt. Der Vorhang vor dem Catwalk, der mit alten Postkarten übersät ist, bauscht sich auf. Es tickt eine Uhr, und plötzlich haucht uns die Sterblichkeit kühl in den Nacken. Und das Bekenntnis zum liebevollen Umgang miteinander angesichts des Wehs der Welt und der Kürze des Lebens greift uns an. Ein bisschen Theater von allen und für alle? – Geht eben doch.“ Der Landbote

„Verstohlen blinzle ich meine Ergriffenheit weg. Ein kurzer Blick auf die Zuschauer zeigt: Ich bin nicht allein, alle über 40 scheinen mit den Tränen zu kämpfen. „Ab acht Jahren“ empfiehlt das Schauspielhaus Zürich den Besuch des nun in der Matchbox im Schiffbau uraufgeführten Multigenerationenstücks „Liebe Grüsse… oder Wohin das Leben fällt“. Und nach oben ist das Zielgruppenalter definitiv offen.“ Tages-Anzeiger

„Vater Fabian wird plötzlich zum Jungen im Cowboy Kostüm und mitten drin steht der kleine Moritz, der den seltsamen Familiengeheimnissen langsam auf die Spur kommt. Ein verwirrendes Spiel ist das, mit einfachen Mitteln inszeniert und von den drei Schauspielern sehr berührend gespielt.“ SRF 1

„Eine reife Leistung liefern die drei jungen Schauspieler Lina Hoppe, Daniel Kuschewski und Grégorie Gros. Sie meistern ihre Rollen mit Bravour und Cleverness. Gros spielt den Jungen Moritz erfrischend selbstbewusst, Hoppe mimt die Grossmutter Mathilde gekonnt charmant eigenwillig, Kuschwewski gestaltet seine Doppelrolle als Vater Fabian und als Junge überzeugend differenziert, hier streng und fordernd, dort verspielt und ungezogen. Alles in allem, gezeigt wird eine vergnügliche Familiengeschichte mit pädagogischem Touch, die für Jung und Alt gleichermassen unterhaltsam und inspirierend ist. Eine schöne Gelegenheit für Seniorinnen und Senioren, mit ihren Enkelkindern einen Theaterbesuch zu wagen.“ seniorweb.ch

„Dass der Anderthalbstünder über eine alte Frau, ihren Sohn und ihren Enkel rundum gelungen ist, hat gewiss auch mit seinem Entstehungsprozess zu tun: Seit Dezember haben zwei Zürcher Unterstufenklassen die Genese begleitet und für den holländischen Autor Theo Fransz persönliches Material zusammengetragen, das er dann zu „Liebe Grüsse…“ verdichtete. Die Kinder setzten sich in Workshops damit auseinander, was es heisst, älter zu werden, im Raum der Erinnerungen zu leben. Sie nahmen ihr Verhältnis zu Eltern und Grosseltern scharf unter die Lupe, befragten sie auch und gruben teilweise überraschende Familiengeschichten aus, die sie mit den Theaterleuten teilten.“ Tages-Anzeiger

„Liebe Grüsse... oder Wohin das Leben fällt“ ist nicht einfach ein Theaterstück. Der holländische Autor und Regisseur Theo Fransz betrieb eher eine Spurensuche. Er sammelte mit dem ganzen Inszenierungsteam biografisches Material. Er liess Schulkinder und Seniorinnen von sich erzählen und entwickelte so eine Familiengeschichte, in der es um Geheimnisse aus vergangenen Zeiten geht. Ziemlich vertrackt und kompliziert ist das, manchmal auch unheimlich wie ein Krimi und sehr berührend.“ SRF 1

„Geboten wird eine eindrückliche Zeitreise mit spannenden Dialogen, die die Lebenswelt einer Grossmutter und ihrer Kinder offenbart, die voller Geheimnisse ist. Ohne Bitternis werden diese in Rückblenden ans Tageslicht gezerrt, mit humoristischen Einlagen angereichert und so ein Generationenbild vermittelt, das vielen sehr vertraut ist.“ seniorweb.ch

Schiffbau/Matchbox

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