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Hundeherz

nach dem Roman von Michail Bulgakow

Regie und Bühne Alvis Hermanis / Kostüme Kristīne Jurjāne
Mit Robert Hunger-Bühler, Claudius Körber, Fritz Fenne, Vera Flück, Klaus Brömmelmeier, Sophie Bock, Chantal Dubs, Monika Rusconi, Ulrich Panning

Professor Filippowitsch Robert Hunger-Bühler
Dr. Bormenthal, sein Assistent Claudius Körber
Lumpikow Fritz Fenne
Darja, ein Hausmädchen Vera Flück
Schwonder Klaus Brömmelmeier
Wjasemskaja Sophie Bock
Wasnezowa Chantal Dubs
Patientin Monika Rusconi
Patient Ulrich Panning
 
Regie und Bühne Alvis Hermanis
Kostüme Kristīne Jurjāne
Licht Gerhard Patzelt
Dramaturgie Gwendolyne Melchinger
Regieassistenz Maximilian Enderle
Bühnenbildassistenz Jean-Marc Desbonnets, Simon Sramek
Kostümassistenz Tiziana Angela Ramsauer
Regiehospitanz Raquel Forster
Praktikum Bühnenbild Camille Spiller
Souffleuse Katja Weppler
Inspizienz Dagmar Renfer
Pfauen
Premiere am 25. Januar 2018
Eine Kooperation mit Collegium Helveticum
 

Der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Filipp Filippowitsch wagt ein neues Experiment: Die Operation von einem Hund in einen Menschen. Ein Strassenköter soll dem erfolgreichen Moskauer Arzt und Wissenschaftler als Versuchsobjekt dienen, ebenso wie die Organe eines gerade verstorbenen männlichen Säufers. Gemeinsam mit seinem Assistenten Bormenthal gelingt die Menschwerdung des Hundes – und aus Lumpi wird Lumpikow. Die Fachwelt ist begeistert und feiert sich selbst. Doch der Prototyp einer neuen Zukunft zeitigt ungeahnte Folgen und gerät schliesslich ausser Kontrolle …

Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“ und Mary Shelleys „Frankenstein“ eine spannungsgeladene, aberwitzige Groteske über einen fantastischen Laborversuch geschrieben, der im Kampf zwischen Schöpfer und Geschöpf gipfelt.

„Fritz Fenne – begeisterter Applaus für ihn – ist ein affiges Monster, hündisch hechelnd, tierisch fressend, menschlich geifernd. Es bespringt die Magd und pinkelt ans Tischbein. Es kennt nicht den Wortschatz eines gebildeten Menschen, sondern den eines Unterhundproleten.“ Luzerner Zeitung

„Grossartig ist dagegen die schauspielerische Leistung aller und ganz besonders diejenige von Fritz Fenne als Lumpi-Lumpakow. Wie er winselt, knurrt, bellt, schnüffelt und sich an den unfeinsten Körperstellen kratzt, ist schlicht grossartig. Sein Gang, seine langsam sich formende Artikulation, die wachsende Beherrschung der Gliedmassen, die zunehmende Dreistigkeit – tierisch gut! Claudius Körber als Adlatus des Professors profiliert sich einmal mehr als feinsinniger Schauspieler mit Zwischentönen.“ Aargauer Zeitung

„Es bedarf herausragender Schauspielkunst, um diese Rolle ohne Albernheit zu interpretieren. Fritz Fenne gelingt nicht nur die Vereinigung von Tier und Mensch. Er macht dieses Wesen auch in seiner proletarischen Herkunft kenntlich. In Robert Hunger-Bühler steht ihm ein Professor gegenüber, der das Akademiker-Klischee auf komische statt ermüdende Weise zu erfüllen versteht. Und als unsicher zwischen Faszination und Schrecken schwankender Assistenz-Arzt Dr. Bormenthal vervollständigt Claudius Körber das groteske Trio durchaus überzeugend.“ Südkurier

„Fritz Fennes frankensteinscher Hundemensch Lumpikow. Und natürlich sein herzerwärmendes Alter Ego: das echte, Bologneser-quirlige Schosshündchen Lumpi, eine knopfäugige Zuschauerherzschmelzmaschine. Fennes Hunde-Hybrid dagegen kommt nicht knopf-, sondern schlitzäugig daher. Sein Maul ist zu mephistophelischem Dauerhecheln verzogen, seine Zunge hat ein Eigenleben – das eines Giermonsters. Dieser Zunge gehört sozusagen die Bühne, zweieinhalb Stunden lang.“ Tages-Anzeiger

„Professor Filippowitsch erhält bei Hunger-Bühler ein menschliches Gesicht. Er ist der einzige, scheint es, der sich freispielen kann und anrührende Dimensionen erreicht. Wie er sich der Resignation ergibt angesichts der Verhältnisse, ist grosses Theater im Kleinen. Fritz Fenne wiederum spielt den Lumpikow. Und jenseits der Frage, wieso man ihn mit Halbmaske als Bewohner des „Planeten der Affen“ zeigen muss – seine Leistung ist in jeder Hinsicht imposant.“ NZZ

„Mit einem gehörigen Schuss an Humor werden die Figuren belebt. Das gilt vorab für Fritz Fenne, der als menschgewordener Hund Lumpikow alle Register seines komödiantischen Könnens zieht. Grossartig, wie er winselt, jault und bellt, mit heraushängender Zunge hechelt, säuft, flucht, klaut und dem Hausmädchen auf allen Vieren nachstellt, mit seinem Aufstieg zum Leiter zur Säuberung von herrenlosen Tieren für jede Menge Chaos sorgt, bis die Geduld des Professors am Ende ist und dieser das Experiment rückgängig macht.“ seniorweb.ch

„Alvis Hermanis inszeniert am Schauspielhaus Zürich Bulgakows Parabel „Hundeherz“; detailreich, realistisch und etwas betulich. Fritz Fenne spielt den Hund-Menschen: umwerfend.“ sda

„Professor Filippowitsch – in der Person des grossartigen Schauspielers Robert Hunger-Bühler – ist ein grauhaarig-zerzauster Anhänger des Zarenreichs, der weder mit dem Proletariat noch mit der neuen kommunistischen Hausverwaltung zugange kommt. Ihm zur Seite der auftoupierte Assistent Doktor Bormenthal (Claudius Körber), ein drahtiger Weisskittel mit Hang zum Übereifer. Darja (Vera Flück) als üppig gebaute Magd dient an beiden Tischen.“ St. Galler Tagblatt

„Das Premierenpublikum erfreute sich vorab am Spiel der Darsteller und bedankte sich mit grossem Applaus.“ seniorweb.ch

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