BEUTE FRAUEN KRIEG

Ein Zyklus im Schiffbau
nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides

Regie Karin Henkel / Bühne Muriel Gerstner / Kostüme Teresa Vergho / Musik Arvild J. Baud
Mit Hilke Altefrohne, Carolin Conrad, Christian Baumbach, Dagna Litzenberger Vinet, Fritz Fenne, Isabelle Menke, Kate Strong, Lena Schwarz, Michael Neuenschwander, Milian Zerzawy

Hilke Altefrohne
Carolin Conrad
Christian Baumbach
Dagna Litzenberger Vinet
Fritz Fenne
Isabelle Menke
Kate Strong
Lena Schwarz
Michael Neuenschwander
Milian Zerzawy
Kinderstatisterie Ava Rummel / Madita Keller
 
Regie Karin Henkel
Bühne Muriel Gerstner
Kostüme Teresa Vergho
Musik Arvild J. Baud
Licht Michel Güntert
Dramaturgie Anna Heesen
Regieassistenz Maximilian Enderle
Bühnenbildassistenz Selina Puorger
Kostümassistenz Tiziana Angela Ramsauer
Dramaturgieassistenz Benjamin Große
Dramaturgieassistenz Yannik Böhmer
Regiehospitanz Nathalie Rausch, Flora Tischhauser
Bühnenbildhospitanz Ann-Kathrin Bernstetter
Dramaturgiehospitanz Gerit Höller
Souffleur János Stefan Buchwardt
Inspizienz Michael Durrer

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger ausgeliefert. Ihre Peinigungen sind Kollateralschäden des Krieges, ihre Zukunft ist die Sklaverei. Vor rund 2500 Jahren mahnte Euripides pointiert-verspielt an, was bis heute einfache und entsetzliche Wahrheit ist: Der Krieg ist gegenwärtig und schafft unschuldige Opfer und erbarmungsloses Leid.

In ihrer dritten Arbeit in der Schiffbau-Halle überträgt Regisseurin Karin Henkel („Elektra“, „Die zehn Gebote“) den antiken Diskurs im mehrteiligen Bühnenbild von Muriel Gerstner in einen zeitlos kreisenden Zyklus um Beute, Frauen und Krieg.

Schiffbau/Halle

Fr, 01 Dez 19:00 Karten Voraufführung
Sa, 02 Dez 19:00 Karten Premiere
anschl. öffentliche Premierenfeier mit DJ Beatween
Mo, 04 Dez 19:00 Karten
Do, 07 Dez 19:00 Karten Schiffbau-Abo; Carte Blanche
So, 10 Dez 18:00 Karten
Di, 12 Dez 19:00 Karten Einführung um 18:15
Mi, 13 Dez 19:00 Karten
Sa, 16 Dez 19:00 Karten
Di, 19 Dez 19:00 Karten Einführung um 18:15
Fr, 22 Dez 19:00 Karten
Do, 28 Dez 19:00 Karten
Mi, 03 Jan 19:00 Karten
Do, 04 Jan 19:00 Karten

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