Homo faber

nach dem Roman von Max Frisch

Regie Bastian Kraft / Bühne Peter Baur / Kostüme Sabin Fleck / Musik Arthur Fussy / Video Jonas Link
Mit Matthias Neukirch, Lena Schwarz, Dagna Litzenberger Vinet, Miriam Maertens, Claudius Körber, Andreas Matti

Walter Faber Matthias Neukirch
Hanna Lena Schwarz
Sabeth Dagna Litzenberger Vinet
Ivy/Krankenschwester/Sängerin Miriam Maertens
Marcel/Kurt/Perkussion Claudius Körber
Herbert/Polizist/Williams/Professor O. Andreas Matti
 
Regie Bastian Kraft
Bühne Peter Baur
Kostüme Sabin Fleck
Musik Arthur Fussy
Video Jonas Link
Licht Michel Güntert
Dramaturgie Karolin Trachte
Regieassistenz Marco Milling
Bühnenbildassistenz Marie-Luce Theis
Kostümassistenz Marcus Karkhof
Regiehospitanz Camille Hafner
Souffleuse Katja Weppler
Inspizienz Dagmar Renfer

„Gewohnt, immer in Bewegung zu sein, gewohnt, dass alles funktioniert – und zwar so, wie ich es will –, lese ich „Homo faber“ und frage mich, ob nicht der Fehler im System oft ein Glücksfall ist, der Stillstand mich nach vorn bringt, der Sand im Getriebe die Maschine eigentlich befeuert.“ Bastian Kraft

Die Notlandung eines Flugzeugs in der Wüste. Darin der Passagier Walter Faber, ein Schweizer Ingenieur mit einem unerschütterlich rationalistischen Weltbild – ein Mann um die 50, der alles, was an Kunst, Liebe, Religion oder Schicksal nicht wissenschaftlich erklärbar ist, beiseite tut. Zwar ist auch die Begegnung in diesem Flugzeug mit Herbert, der ihn von seinen Plänen abbringt und zu seinem alten Freund Joachim in die Wüste führt, schon ein erstaunlicher Zufall. Ins Wanken gerät Walter Fabers Weltbild aber erst, als er sich gezwungen sieht, vor sich selbst und seiner ehemaligen Geliebten aus Jugendzeiten Hanna über die jüngste Vergangenheit Bericht abzulegen. Dazu kommt es, weil er auf einem Schiff von New York nach Frankreich eine junge Frau kennenlernt, die ihn an Hanna erinnert: Sabeth. Er lässt seine Reisepläne fallen und begleitet die junge Frau in jugendlicher Verliebtheit quer durch Europa nach Athen. Trotz aller Indizien begreift er nicht, dass er mit seiner eigenen Tochter kokettiert – Hannas Tochter, die sie, kurz nachdem er sie verlassen hatte, zur Welt brachte.

Den als Rechenschaftsbericht verfassten Roman schreibt Max Frisch, selbst Architekt und Literat, 1957 und spiegelt gerade in Fabers Versuch einer genauen Rekonstruktion der Geschehnisse sein Scheitern, die Welt und sein Leben als blosse Addition der Fakten zu begreifen. Der Regisseur Bastian Kraft, geboren 1980, beschäftigt sich nach „Andorra“ von Max Frisch (Schiffbau/Box 2016) in Zürich zum zweiten Mal mit diesem Schweizer Autor.

„Schlaues, schickes Spektakeltheater“ Tages-Anzeiger

„Das Setting ist nicht nur sinnfällig, sondern als Bild auch berückend schön. Bastian Kraft und seinem Bühnenbildner Peter Baur (der auch für das Mauergerüst von „Andorra“ verantwortlich ist) gelingt das seltene Kunststück, einen Roman so für die Bühne einzurichten, dass die Leseatmosphäre nicht verloren geht. Der szenische Mehrwert liegt hier nicht in der zur Schau gestellten Zeitgenossenschaft der Inszenierung; er liegt in der Präzision der Lektüre. Bastian Kraft verzichtet auf vordergründige Aktualisierungen, er stellt Walter Faber vor. Stellt ihn aus. Allerdings auch nicht in einem Fünfziger-Jahre-Kontext, sondern vor einem zeitübergreifenden Horizont.“ NZZ

„Ein blendender Abend, ein kleines Theaterwunder. Langer und intensiver Applaus war der mehr als berechtigte Lohn für Kraft und sein mitreissend agierendes Sextett.“ theaterpur.net

„Bastian Kraft bietet mit „Homo Faber“ wieder einen gelungenen Theaterabend. Er zeigt eine durchwegs zeitgemässe Umsetzung dieses schwierigen Stoffs in eine rasante, mitreissende und sprachlich glänzende Aufführung. Dafür gab‘s am Premierenabend grossen Applaus.“ seniorweb.ch

„Homo faber – Bastian Kraft spiegelt Max Frischs Roman vom modernen Ödipus fürs Schauspielhaus Zürich“ Nachtkritik.de

„Indem Regisseur Bastian Kraft das dramatische Prinzip aus Frischs Drama „Biografie: Ein Spiel“ raffiniert auf den Romanstoff überträgt, eröffnet er eine eindrucksvolle Perspektive auf menschliches Schicksal. Auf der Spiegelwand wird das Leben in mikroskopischer Präzision sichtbar, und angesichts der geradezu atomaren Grösse seiner wichtigsten Scharniere erscheint jeder Glaube an Planbarkeit naiv. Matthias Neukirch brilliert durch dröge Sachlichkeit: So herrlich grau und trocken mutet menschgewordener Maschinenbau an. Lena Schwarz tritt ihm als wunderbar gestrenge Richterin entgegen, und Dagna Litzenberger Vinets Sabeth gefällt mit kokett mädchenhafter Anhänglichkeit.“ Südkurier

„Der 1980 geborene deutsche Wahlzürcher, zweifacher Gewinner des Publikumspreises am Münchner Festival Radikal Jung, ist derzeit der richtige Regisseur für Max Frischs „Homo Faber“ am Pfauen. Im Mai brachte uns Krafts Frisch-Arbeit „Andorra“ zum Weinen; und seine Romantheatersprache mit der Livecam-Grammatik hat er etwa an Kafka, Hesse und Dostojewski geschärft. Sie passt perfekt für den hochsymbolischen helvetischen Schulstoff über den 50-jährigen bindungsscheuen Ingenieur Walter Faber, der unwissentlich zum Geliebten seiner Tochter Sabeth wird.“ Tages-Anzeiger

„Es ist ja dann bei Frisch auch ganz klassisch die Hybris, die überhebliche Grundverfehlung, die Faber in die Katastrophe treibt. Aber das stellt Bastian Kraft gar nicht in den Vordergrund. Auch nicht die inzestuöse Fixierung. Er will wirklich diesem Typus des Homo faber auf die Spur kommen. Und da hat er das Glück, dass ihm mit Matthias Neukirch ein Darsteller zur Verfügung steht, der dies in geradezu idealer Weise zu verkörpern versteht. Mit skeptischer Nachdenklichkeit, trocken, sachlich, dabei innerlich zerfressen. Von einem unbestimmten Hunger angetrieben. An keiner Stelle denunziert Neukirch die Figur oder verrät sie an die Lächerlichkeit. In der Begegnung mit Sabeth entwickelt er einen ungelenken, genau betrachtet ziemlich scheuen Charme. Am Ende steht er vor sich selbst und weiss sich immer noch nicht zu erfühlen. Wer diesen Faber gesehen hat, mag ihn sich gar nicht mehr anders vorstellen.“ NZZ

„Im „Pfauen", dem Schauspielhaus Zürichs, wird der Weltenbummler, ein ferner Verwandter Fausts und Peer Gynts, in grandios ineinander greifenden Szenen durch die Welt geschickt. Es ist eine Reise ins eigene Innere, die tragisch endet. Autor Max Frisch dürfte die Theater-Version, die der fünfunddreissigjährige Bastian Kraft erarbeitet und auf die Bretter gezaubert hat, gefallen. Erzählt der doch, in szenisch immer wieder verblüffend stringenten und mitreissenden Bildern, zusammengefügt aus Erzähl-Fetzen, eingeschobenen Dialogen und in Bilder umgesetzte Roman-Passagen, die Geschichte eines Mannes, dessen Weg vom technokratisch besetzten Hirn hin zum Mythos bewegt. Am Ende wird der zuvor so nüchtern-sarkastische Gefühls-Verächter Walter Faber bekennen: „Ich liebe das Leben". Diese Erkenntnis zu gewinnen, bedurfte es freilich aller möglichen Wirrungen und Irrungen einer modernen Existenz.“ theaterpur.net

„Auf der Bühne ein breites Laufband. Darüber ein grosser Spiegel. Im Hintergrund ein Schlagzeug. Das ist die Anlage, die Bastian Kraft für seine Adaption von Max Frischs Roman „Homo Faber“ für das Schauspielhaus Zürich auffahren lässt: Aus verschiedenen Perspektiven zeigen sich auf dieser Bühne alle Bewegungen eines Textes und seiner Figuren.“ Der Landbote

„Einen Mehrwert zum Roman schafft Regisseur Bastian Kraft in seiner Zürcher Adaption, indem er die Perspektive der Frauen auf diesen selbstgerechten Mann einnimmt. Frostiger als noch Sam Shepard in Volker Schlöndorffs Verfilmung aus dem Jahr 1991 kommt dieser Zürcher Faber rüber. Und weniger facettenreich als die Romanfigur, deren Weltbild immerhin gegen Ende ins Wanken gerät. In dem kalten, seelenlosen Bühnenbild (Peter Baur) sind die beherrschenden Farben Schwarz und Weiss, denn in mehr Farben weiss dieser Faber nicht zu denken.“ Nachtkritik.de

„Unter dieser weiblichen Beobachterperspektive wird aus diesem Machertyp Faber ein lächerlicher Hamster im Laufrad. Die Mutter Sabeths, Fabers Jugendliebe Hanna (Lena Schwarz), sitzt wie eine Richterin hinter einem kleinen Tisch am Bühnenrand. Mit gesammelter Gefasstheit schaut sie der inzestuösen Liebesgeschichte zu und stellt zu Fabers Schwarz-Weiss-Malerei die richtige Frage: „Was hast du mit dem Kind gehabt?“ Fabers Version der Geschichte glaubt sie nicht.“ Aargauer Zeitung

„Faszinierend ist bereits der Auftakt, mit dem Krafts Inszenierung in die Geschichte springt. Ein breites Laufband, immer wieder, aber dann immer weniger in Szene gesetzt, treibt den umtriebigen, nur auf die Technik vertrauenden Schweizer Ingenieur Walter Faber (Matthias Neukirch), gnadenlos voran. In einem riesigen, nach hinten geklappten Spiegel, verdoppelt sich die reale Szene, unterlegt durch den fortlaufenden, mit Schreibmaschine niedergelegten Roman-Text (Bühne Peter Baur). Rechts vom Laufband sitzt an einem Tisch, einer Souffleuse gleich, Hanna, Fabers Ex-Frau (Lena Schwarz). Sie ist mal nüchterne Erzählerin, mal ins Spiel integrierte Akteurin. Sie greift ein wie eine Regisseurin des eigenen und falsch gelaufenen Lebens mit Walter. Das springt hin und her zwischen Momentaufnahmen dessen, was gerade geschieht und Dialogen, die das gerade live Erlebte in der Rückschau noch einmal aufleben lassen - jetzt wissend, „damals" ahnungslos ins Schicksal tappend.
So fügen sich, Stück für Stück, die Lebensgeschichte Fabers, seiner Ex-Geliebten Hanna und beider Tochter Sabeth (Dagna Litzenberger Vinet)  zu einem blendenden Gesamtbild. Grandios gestaltet Kraft die verschiedenen Zeitebenen. Fabers langsam erwachende inzestuöse Liebe zu seiner Tochter, die er nicht als seine Tochter erkennt, wird in ebenso einfache wie schöne Bilder gesetzt. Durchmischt werden solche Szenen mit kurzen Dialogen zwischen Faber und Hanna, die im Rückblick das Geschehene in einem besonderen Licht erscheinen lassen.“ theaterfischer.de

„„Homo Faber“ ist ja im Grunde ein verschachtelter, monologischer, mythologisch raunender Thesenroman mit pickelharten Pointen, aus dem Frisch ein grossartiges, dramatisches Leseabenteuer schuf; und Kraft will dem Drama von 1957 eine heutige Bühne geben, ohne billige Aktualisierungstricks oder volker-schlöndorffsche Kniefallästhetik. Dessen Film (1991) wird nur spielerisch anzitiert, etwa wenn Dagna Litzenberger Vinets Sabeth beim Tischtennis – auf der fatalen Schiffsreise von New York nach Europa, wo sie Faber kennen lernt – ihren kessen Rossschwanz fliegen lässt. Auch der Look von Lena Schwarz‘ starker, feministischer Hanna wirkt vom Film inspiriert. Der Regisseur verlässt sich auf den Charme des historischen Bildinventars – und die grosse Präsenz seiner Schauspieler. Allein schon Matthias Neukirch als Faber! Er gibt dem Mathematik- und Machbarkeitsfanatiker mit Hang zur weltanschaulichen Predigt eine virile, lässige Coolness, die mit einer dumpfen Nerd-Nummer nichts gemein hat. So findet seine Tirade über das widerliche Wuchern der Natur und die bedrohliche Bevölkerungsexplosion trotz angestaubtem Vokabular („Lebensraum“) einen Resonanzraum, dass es einem mulmig werden kann. Auch Claudius Körber als rotzige, hippieartige Gegenfigur platziert Frischs Spitzen mit Aplomb. In seiner geschmeidig gestrichenen Bühnenfassung pult der Regisseur die Pointen regelrecht heraus; selten wurde bei einer „Homo Faber“-Vorstellung so gelacht. „Lebensstandard als Ersatz für Lebenssinn“: Dafür ist der Hippie nicht zu haben. Derweil er im Dschungel Mayakunst kopiert, lässt Hanna vorn am Schreibtisch live Wasserfarben über die Textprojektion laufen: In Grossaufnahme verschwinden Sprache, Deutungen, Erklärungen unter pflanzenhaften Klecksen. Efeu scheint sich um die Buchstaben zu ranken, wie Ivy, Fabers amerikanische Möchtegern-Frau, sich vergeblich um ihren unzugänglichen Schweizer schlingt. Klar, dass Miriam Maertens als unbeherrschte, unbeherrschbare Ivy im schwarzweissen Männerkosmos eine Gestalt in funkelndem Kleid und leuchtendem Make-up ist. Die Glitzergöttin wird auch als Stewardess Fabers Unglücksflug begleiten und als Diakonisse Sabeths Tod verkünden. Und yes, sie singt sinnigerweise immer mal wieder Johnny Cashs „God's Gonna Cut You Down“!“ Tages-Anzeiger

„Wie Matthias Neukirchs Walter Faber aufdreht für seine auch 60 Jahre nach dem Erscheinen des Romans noch aktuelle Tirade gegen die unvollständige Moderne, wie seine Figur dem Verhängnis machtlos gegenübersteht und Neukirch diese Hilflosigkeit ganz sparsam durchbrechen, die technikercoolness brüchig werden lässt, bleibt haften.“ Basler Zeitung

„Matthias Neukirch spielt seinen Homo Faber mit spröder Morbidität, um ihn später umso lockerer und lustgreisiger werden zu lassen. Seine Gefühlswelt ist jedenfalls ein einziges Chaos, das er sehr differenziert und glaubwürdig darzustellen weiss: ein Ödipus in Ketten, ein Kindsvater wider Willen, ein Scheiternder, der sich keiner Schuld bewusst ist und diese doch auf sich nimmt. Eine grossartige Vorstellung. Dagna Litzenberger Vinets Sabeth präsentiert die weibliche Unschuld, die jugendliche Natürlichkeit und Verführbarkeit äusserst zurückhaltend, etwas gar farblos. Lena Schwarz reagiert als Mutter Hanna auf das intime Vater-Tochter-Verhältnis panisch, hat sie doch als Übermutter das Kind ganz für sich alleine beansprucht, weshalb es ja auch erst zum Inzest kommen konnte. Tragik pur. Ansonsten dominiert sie in adrettem Anzug und in bewusster Eleganz als stille Beobachterin und gestrenge Ex-Flamme am Laufbandrand mit eigenem Pult das Geschehen, dirigiert scheinbar Fabers Rückblenden als heimliche Regisseurin. Grandios ist der Auftritt Miriam Maertens als Geliebte Ivy und singendes Showgirl im dunkelroten Glitzerkleid.“ seniorweb.ch

„Da sitzt wie eine Gerichtsschreiberin Hanna (die grosse Lena Schwarz), Fabers einstige Geliebte und die Mutter jener Sabeth (Dagna Litzenberger Vinet), mit der Faber eine inzestuöse Affäre eingeht auf der Reise von New York nach Griechenland, also aus dem gelobten Land der Ingeniosität und der technischen Beherrschbarkeit der Welt hinüber ins alte Europa, wo die Tragödie manifest wird. Kraft wertet die Figur der Hanna auf, indem er sie von Anfang an zum Gegengewicht von Fabers Erzählung macht. Sie ist seine Adressatin, in der Zwiesprache mit ihr entwickelt er seine Lebensbeichte, zu ihr will er zurückkehren – und Lena Schwarz gibt der Figur die tragischen Dimensionen einer Klytämnestra.“ NZZ

„Das Live-Drum erinnert an das pausenlose Getrommel aus Alejandro G. Iñárritus Filmsatire „Birdman“. Dessen Titelzusatz „Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit“ könnte man auch auf diesen Faber ummünzen, der umso selbstbewusster auftritt, je weniger er begreift.“ Zentralschweiz am Sonntag

„Zuletzt hat Bastian Kraft Max Frischs Stück „Andorra“ inszeniert. Jetzt ist der Regisseur mit „Homo Faber“ einen Schritt weitergegangen. Er nimmt uns auf eine Reise mit: in das Innere eines Romans. Und da zeigen sich zwischen den Zeichen bald ein paar schwarze Flecken. Man mag sie als Abgründe orten. Jedenfalls: Es geht um einen Fall von Menschen.“ Zürichsee-Zeitung

Pfauen

Mi, 12 Apr 20:0021:45 Karten Nur noch wenige Vorstellungen
Di, 09 Mai 20:0021:45
Di, 16 Mai 20:0021:45 Einführung um 19:15
Mo, 22 Mai 20:0021:45 Einführung um 19:15; anschl. Publikumsgespräch

Die Dramaturgin Karolin Trachte über „Homo faber“ (aus dem Schauspielhaus-Journal September 2016)
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