Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Regie Daniela Löffner / Bühne Claudia Kalinski / Kostüme Katja Strohschneider
Mit Klaus Brömmelmeier, Julia Kreusch, Robert Hunger-Bühler, Elisa Plüss, Gottfried Breitfuss, Johannes Sima, Christian Baumbach, Ludwig Boettger, Benedict Fellmer

Sultan Saladin Klaus Brömmelmeier
Sittah, dessen Schwester Julia Kreusch
Nathan, ein reicher Jude in Jerusalem Robert Hunger-Bühler
Recha, dessen Tochter Elisa Plüss
Sascha, Erzieher der Recha Gottfried Breitfuss
Ein junger Tempelherr Johannes Sima
Al-Hafi Christian Baumbach
Der Patriarch von Jerusalem Ludwig Boettger
Ein Klosterbruder Benedict Fellmer
 
Regie Daniela Löffner
Bühne Claudia Kalinski
Kostüme Katja Strohschneider
Licht Frank Bittermann
Dramaturgie Gwendolyne Melchinger
Regieassistenz Clara Isabelle Dobbertin
Bühnenbildassistenz Selina Puorger
Kostümassistenz Tiziana Ramsauer
Regiehospitanz Yuki Hubmann
Souffleuse Gabriele Seifert
Inspizienz Dagmar Renfer
Theaterpädagogik Jelena Moser, Grit Röser

Pfauen
Premiere am 5. März 2016
Unterstützt von der René und Susanne Braginsky Stiftung

Welcher ist der wahre Gott? Welche ist die wahre Religion? „Nathan der Weise“ stellt die Frage nach Toleranz und gutem Handeln jenseits religiöser Ideologisierung. Toleranz ist ein malträtiertes Wort in diesen Tagen. Mahnend wird sie von den einen gefordert, warnend von den anderen hinterfragt. Lessing appelliert in seinem Aufklärungsdrama an den Frieden zwischen den Religionen und kritisiert die Gewalt der Religion. Er verlegt sein Stück ins 12. Jahrhundert, in das von Muslimen besetzte Jerusalem. Der Jude Nathan hat seine Familie verloren. Sie wurde von Christen ermordet. Das Schicksal will es so, dass ihm ein Findelkind, ein Christenmädchen, in die Hände fällt, das er aufnimmt und als seine Tochter Recha im jüdischen Glauben grosszieht. Als Recha von einem jungen Christen, einem Tempelherrn, aus ihrem brennenden Haus gerettet wird, verlieben sich die beiden. Der Tempelherr ist von Sultan Saladin begnadigt worden, weil er ihn an seinen verstorbenen Bruder erinnert hat. Am Ende stellt sich heraus, dass Recha und der Tempelherr Geschwister sind und der gemeinsame Vater tatsächlich der verstorbene Bruder Saladins ist. Daniela Löffner, 1980 in Freiburg im Breisgau geboren, inszeniert u.a. am Theater Braunschweig, am Deutschen Theater Berlin, am Schauspielhaus Bochum und am Residenztheater München. Für ihre Inszenierung von „Der Sturm“ am Theater Braunschweig und ihre Zürcher Inszenierung von „Kinder der Sonne“ erhielt sie den Kurt-Hübner-Preis. Am Schauspielhaus Zürich war zuletzt Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in ihrer Regie zu sehen.

„Daniela Löffners Inszenierung erzählt Lessings Stück nach, ohne einen erkennbaren interpretatorischen Anspruch zu erheben. Der Regie geht es vor allem um klare Zeichnung der Figuren. Und emphatisch wird die Religionsproblematik unterstrichen, die ja buchstäblich im Zentrum des Stücks steht: In der Mitte des mittleren Akts referiert Nathan die Ringparabel als Antwort auf des Sultans Frage nach dem wahren Glauben. Klaus Brömmelmeier, ein Wüstenfuchs in Uniform, stellt sie aus dem Off des Saals (und suggeriert damit, wir alle könnten sie stellen), nimmt dann aber Platz gegenüber Hunger-Bühler, der in epischem Ton ausgreift. Sein Nathan: ein vorsichtiger Mensch, defensiv, aber nie duckmäuserisch; vernünftig, ohne emotionslos zu wirken. Nur die Erinnerung ans Gemetzel, das Christen einst an seiner Familie verübten, drückt ihn richtiggehend zu Boden: Er bricht zusammen.“ NZZ

„Daniela Löffner inszeniert Lessings „Nathan der Weise“ in Zürich mit der eisigen Kälte, die der meteorologische Winter vermissen lässt. Sie erfindet das Werk nicht neu, entschlackt es aber, gibt ihm einen stimmigen Rahmen und leitet jeden Schauspieler zu präzisem Spiel. Im Zentrum der Kälte steht Hunger-Bühlers Nathan, der weniger die gütige Seite von Lessings Titelfigur verkörpert als vielmehr die angsterfüllte, ratio-getriebene. Zu genau weiss dieser Nathan, wie dünn das Eis ist, auf dem er sich durchs Leben bewegt. Der grösste Feind wohnt unter seinem Dach: Aus der christlichen Erzieherin Daja wird in Zürich ein Sascha, den Gottfried Breitfuss mit prolliger Brutalität verkörpert. Der Geschlechterwechsel macht Nathans Widersacher härter, biestiger, brutaler; dieser Sascha macht sich nicht den Hauch einer Mühe, Nathans Toleranz und Grossmut nachzueifern.“ Nachtkritik.de

„Aschenregen, Bombenstaub rieselt. Aus einem Lautsprecher dringt der Gebetsruf des Muezzins. Schwarz verhüllte Gestalten treten aus dem Dunkel, rollen Gebetsteppiche aus, verrichten ihre rituelle Andacht. Dann ziehen sie sich auf Stühle im Hintergrund zurück, von wo sie auf ihre Stichworte wieder auftreten. Es sind Figuren in Gotthold Ephraim Lessings Drama „Nathan der Weise“, das zur Zeit der Kreuzzüge spielt. Aber ebenso heute spielen könnte. Regisseurin Daniela Löffner und Bühnenbildnerin Claudia Kalinski haben dafür ein suggestives Bild gefunden: archaisch und hochaktuell zugleich.“ Der Landbote

„Lessings „Nathan der Weise“ erzählt von Blindheit und Erkenntnis, beiläufigem Rassismus und unverhoffter Gemeinschaft. Das am Schauspielhaus inszenierte Stück ist aktueller denn je.“ reformiert

„Regisseurin Daniela Löffner lässt in Jerusalem zugleich Schnee und Asche vom Himmel fallen. Nathans Haus ist abgebrannt, die Stadt wird belagert von Kreuzrittern, die auf den Waffenstillstand spucken. In Zeiten akuter Bedrohung liegen die Nerven besonders blank – das kommt einem auch hierzulande nur allzu bekannt vor. Die Asche regnet bis zur berühmten Ringparabel. Danach ist der Himmel so klar, wie die humane Vernunft in den Köpfen der Figuren sein sollte. Der Sultan zeigt sich zugänglich. Verlockend winkt die Versöhnung aus Lessings „Nathan der Weise“. Ja, es könnte die grosse Vernunft-Idylle der Humanität sein: Aus Religion lässt sich kein Herrschaftsanspruch mehr ableiten, weil man sich durch Religionskritik geläutert der Toleranz brüsten kann. Daniela Löffner lässt denn auch die humanen Sätze wunderbar klar sprechen, die beim Tempelherrn, beim Sultan, bei Recha auf offene Ohren stossen – ein gelebtes Beispiel aufgeklärten Gesprächs. Das wäre ganz im Sinne Lessings, der seinen Nathan ja auch mehr als Lesestück gesehen hat. Löffner macht aber klar, dass hier ein Märchen abläuft, das einem Komödienschema entlang geschrieben ist: vom Hausbrand, der wundersamen Rettung von Nathans Tochter durch den selbstlosen Tempelherrn über Verwechslungen bis zum Happy End der wieder vereinten multireligiösen Grossfamilie. Auf betörende Weise legt die Inszenierung jene Glut frei, die selbst dieses aufklärerische Stück nicht löscht: fanatischer Exzess, skrupelloser Terror gegen Abweichler, Mord an Kriegsgefangenen.“ St. Galler Tagblatt

Wie die Geschichte ausgeht, in welche Richtung sich Nathans und damit unsere heutige Welt entwickeln werden, weiss das Theater der Daniela Löffner ebenso wenig wie die aktuelle Politik. Das Schlussbild im Pfauen entlässt die Personen, nun ganz in sich gekehrt, nach und nach in die unterschiedlichsten Richtungen. Ein gemeinsames Ziel ist nicht zu erkennen. Auch das kann Theater sein: ehrlich. Langer und intensiver Applaus für Regie und das neunköpfige Ensemble.“ theaterfischer.de

„Regisseurin Daniela Löffner stellt Lessings Figuren als Heutige, als Zeitgenossen auf die Zürcher Pfauen-Bühne. Das Stück ist auf das Wesentliche gekürzt, so dass die Vorstellung nicht zu langatmig wird. Die Szenerie ist karg, kaum Requisiten. Dafür rieseln im Scheinwerferlicht unaufhörlich Schneeflocken auf die Bühne. Am Boden sind es Aschefetzen aus Nathans abgebranntem Haus (Bühnenbild: Claudia Kalinski). Ein stimmiges Bild für das frostige Klima in der heutigen Welt.“ seniorweb.ch

„Leer und schwarz ist die Pfauenbühne. Schwarz und verhüllt sind die Gestalten, die darauf ihre Gebetsteppiche ausrollen und zum Gesang des Muezzins auf die Knie sinken. Später werden sie auf der gleichen Bühne einen christlichen Choral anstimmen und ein jüdisches Liedchen trällern. Die drei grossen Religionen werden auch musikalisch ganz gleichwertig dargestellt – und die Frage, welches denn nun die einzig Wahre sei, die bleibt auch nach dieser Premiere so offen wie eh und je.“ srf.ch

„Das Stück spielt während der Kreuzzüge, und Daniela Löffner beginnt ihre Inszenierung mit einem Kreuzzug der anderen Art: Das Haus des Nathan ist niedergebrannt, der Boden der Bühne voll schwarzer Asche. Schwarz gekleidete, vermummte Gestalten treten vor, breiten einen Gebetsteppich aus und werfen sich betend gen Osten nieder. Das geschieht mehrmals, fünf, sechs bedrückende Minuten lang, und aus dem Lautsprecher ruft der Muezzin.“ Deutschlandfunk

„Wenn Robert Hunger-Bühler dem Sultan die Ringparabel erzählt, bleibt ihm nur ein kleines Dreieck, kaum Raum zum Atmen. Der Moslem lädt den Juden zum Gespräch, just wenn der Ruf des Muezzin jedes Wort übertönt. Auch zeigt sich der Sultan nicht, spricht mal von links, mal von rechts, mal über Mikrofon. Nur folgerichtig also, wenn Hunger-Bühler den berühmten Text über die drei Religionen hektisch spricht, gehetzt beinahe. Dieser Mann weiss nicht, was der Sultan im Schilde führt – und spürt dessen Überlegenheit überdeutlich. Zwar wird Klaus Brömmelmeier als Sultan Saladin sein „Sei mein Freund, Nathan!“ sagen. Aber es wird, sportlich ausgedrückt, nur ein Halbzeitstand sein. Hier sind alle auf der Hut – und jeder weiss, dass der nächste Schlag vernichtend sein kann.“ Nachtkritik.de

„Zum Erstaunlichsten des knapp dreistündigen Theaterabends gehört, wie viel aktuellen, gerade in seiner Beiläufigkeit erschreckenden Rassismus Lessing in seinem 1779 veröffentlichten Text thematisiert. Im Kontrast dazu gibt das starke Ensemble unverhoffter Komik Raum. Religiöse Feindschaften werden akzentuiert und zugleich aufgebrochen durch die Liebe zwischen dem jungen Tempelherrn (Johannes Sima), der als Wüstensturmsoldat über die Bühne turnt (Kostüme: Katja Strohschneider), und der zu Beginn dem Wahnsinn nahen Recha (Elisa Plüss). Er rettet sie aus dem Feuer. Und ist die Liebe entflammt, stammeln sie religionsübergreifend recht hilflos herum. Überhaupt treibt die Liebesgeschichte die Handlung zusehends voran. So gefährdet der Tempelherr Nathans Leben, als er ihn beim Patriarchen (Ludwig Boettger zwischen Kardinal und Krieger) anklagt, die christlich getaufte Pflegetochter jüdisch zu erziehen. Kränkung und Verwirrung des Liebenden werden umformuliert in religiösen Hass. Auch da ist Lessing unbequem aktuell. Die berühmte Ringparabel steht nicht zuletzt dank Robert Hunger-Bühlers souveräner Präsenz als Nathan auch in dieser Inszenierung im Zentrum. Als Nathan erzählt er sie sinnigerweise in einer Verhörsituation.“ reformiert

„Es ist die Ringparabel, die die Wende bringt. Grandios, wie Robert Hunger-Bühler als Nathan eine der packendsten Parabeln der deutschsprachigen Literatur zum Sprechen bringt, sie zerpflückt, ihr nachsinnt und schliesslich als grosses Toleranz-Edikt begeistert zelebriert. Mit Pausen und Denkansätzen, zögerlich und am Ende voll mitreissender Verve. Da wächst der zuvor immer leicht nach vorne geneigte Jude zum geistigen Sieger.“ theaterfischer.de

„Robert Hunger-Bühler liefert eine beeindruckende Darstellung des Nathan, der leichtfüssig, gelassen mit seinem Schicksal hadert. Ein tänzelnder Nathan, der das Leben trotz allem liebt. Saladin, geldgierig, machtbesessen und harmoniesüchtig zugleich, ist nur der kleine Bruder seiner Schwester Sittah, die die Fäden im Hause des Sultans zieht. Klaus Brömmelmeier spielt den Herrscher, dem es an Geld und an Wahrheit fehlt, sehr differenziert, mal sorgenvoll und nachdenklich, dann bestimmt und zielgerichtet. Eindrücklich, wie er Nathan in die Enge treibt, dann gepflegt freundschaftlich mit ihm umgeht. Sittah ist bei Julia Kreusch eine machtbewusste Hardlinerin, die nicht vor Mord zurückschreckt und den zum Hinduismus übergetretenen tollpatschigen Schatzmeister Al-Hafi (Christian Baumbach) umbringt. Der Tempelherr, ein Ultra-Christ und Antisemit, der Recha, die vermeintliche Jüdin aus dem Feuer gerettet hat, will nicht wahrhaben, dass er das Mädchen liebt, gibt sich zackig, patzig, burschikos. Und wechselt dann doch auf die Seite der Liebe. Schön, wie Johannes Sima das spielt, aufbrausend, zweifelnd, hin- und hergerissen. Elisa Plüss spielt eine selbstbewusste und verspielte Recha, die genau weiss, was sie tut, die nach der grossen Liebe sucht, tanzend für ihren Retter schwärmt wie eine Pubertierende und ernüchtert ihr Geschwisterlos (der Tempelherr ist ihr Bruder) akzeptiert. Grandios ist der kurze Auftritt von Ludwig Boettger als Patriarch von Jerusalem, der in Asche watend sein Urteil „Tut nichts, der Jude wird verbrannt“ verkündet. Und Gottfried Breitfuss gibt einen hintertriebenen Erzieher Sascha, der von Rachedurst getrieben seinen Herrn Nathan wegen Recha verrät.“ seniorweb.ch

„Und dann flattert also diese Recha auf goldenen Rettungsfolienflügeln herbei, Elisa Plüss, ein wildes Kind und glühendes Talent, das Blumenkleid am Saum noch ganz versengt, und packt die beiden Herren bei der Hand und demonstriert, wie gut sie aufgehoben ist in diesem mutterlosen, jüdisch-christlichen Haushalt. Als Nathan dann den Tempelherrn erwähnt, stopft sie sich freilich halb bewusst die Rettungsfolie unters Kleid. Das wölbt sich gleich, als könnte es schreien: Mein Retter, ja, ich will ein Kind von dir.“ Basler Zeitung

„Saladin und Sittah fechten in Zürich, statt Schach zu spielen: Julia Kreusch, die als Schwester des Sultans mit dem Degen ihre Emanzipiertheit herauskehrt, doppelt nach, wenn sie später kaltblütig den unschuldigen Al-Hafi (Christian Baumbach) umbringt. Die Entschiedenheit in Person, fackelt sie nie lange, auch nicht, wenn es darum geht, einen Christen als etwaigen Gatten auszuschliessen: Voller Abscheu demontiert die muslimische Kopftuch-Prinzessin den christlichen „Aberglauben“. Keine Spur von Toleranz. Ähnlich scharf, nur unkontrollierter, klingt Simas Tempelherr, wenn er über die Juden herzieht. Der aufbrausende Typ lässt nicht nur verbal Dampf ab, sondern auch physisch, sei‘s, dass er im Kreis herumrennt, sei‘s durch Liegestütze. Ein braver Soldat, in seiner Kreuzritter-Mission freilich gebremst: Er hat sein Leben der Gnade des Sultans zu verdanken, dem sich deshalb letztlich auch die Rettung Rechas verdankt.“ NZZ

„Grundsätzlich aber überzeugt der ruhige, sorgfältige Duktus, der lediglich vom Ungestüm des Tempelherrn – eines ausgezeichneten Johannes Sima mit akkuratem Scheitel und heller Stimme – gebrochen wird. Wohltuend sodann, auf plumpe Aktualisierung – ein verführerischer Ansatz! – und textliche Zusätze zu verzichten. Die Brisanz von Lessings Gedankengut teilt sich auch ohne Bilder, wie sie täglich die Medien füllen, mit.“ Zürcher Oberländer

„Klaus Brömmelmeier und Julia Kreusch, der Sultan und seine Schwester, treten für einmal nicht textgetreu Schach spielend auf, sondern fechtenderweise. Das ist toll anzusehen und verleiht ihren sprachlich pointierten Debatten einen augenfälligen Stimulus: sie klug und agil, er drahtig und formell. Seine provokante Frage nach der wahren Religion stellt er aus dem Zuschauerraum und sogar aus dem Off – ein dramaturgisch höchst wirkungsvoller Kunstgriff. Elisa Plüss als Recha in einem vom Feuer versengten Jungmädchenkleid ist ganz überspannter Backfisch, wenn sie von ihrer Rettung aus dem brennenden Haus berichtet und die Vision des Templers mit einer glänzendknisternden Thermofolie als „Fittiche ihres Schutzengels“ hochstilisiert.“ Zürichsee-Zeitung

„Lessings Stück von 1779 war selten aktueller, zeigt es doch die Fratze des religiösen Fanatismus extrem anschaulich. Daniela Löffner verzichtet in ihrer Inszenierung auf Moden, Gags oder Zwangsaktualisierungen. Sie vertraut dem Text mit seinen Wünschen und Wollen, seinem kultivierten Reden und Überzeugen. Das Premierenpublikum war sehr angetan von der minimalistischen Aufführung und bedankte sich mit grossem Applaus.“ seniorweb.ch

„„Nathan der Weise“ wankt am Schauspielhaus Zürich im Ascheregen zur fragilen Versöhnung zwischen den Religionen. Darunter brodelt es weiter. Am Samstag war bejubelte Premiere.“ St. Galler Tagblatt

„Das Stück der Stunde: Kann die Ringparabel in Zeiten neu erwachender Religionskriege weiterhelfen? Daniela Löffners familientaugliche Inszenierung packt Lessing pragmatisch an.“ NZZ

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