Die Brüder Löwenherz

von Astrid Lindgren

Bearbeitung von Christian Schönfelder
Familienstück, empfohlen ab 8 Jahren

Regie Ingo Berk / Puppendesign und -regie Mervyn Millar (Significant Object) / Bühne Damian Hitz / Kostüme Eva Krämer / Musik Patrik Zeller
Mit Steffen Link, Julian Boine, Ursula Reiter, Milian Zerzawy, Ludwig Boettger, Nicolas Rosat, Nicolas Batthyany, Jonas Rüegg, Siggi Schwientek

Karl Löwenherz, genannt Krümel Steffen Link
Jonathan, sein Bruder Julian Boine
Mutter/Sophia Ursula Reiter
Reporter/Hubert/Pjuke Milian Zerzawy
Lehrer/Jossi Ludwig Boettger
Veder Nicolas Rosat
Kader Nicolas Batthyany
Oberwächter/Orwar Jonas Rüegg
Matthias Siggi Schwientek
 
Regie Ingo Berk
Puppendesign und -regie Mervyn Millar (Significant Object)
Bühne Damian Hitz
Kostüme Eva Krämer
Musik Patrik Zeller
Licht Ginster Eheberg
Dramaturgie Andreas Karlaganis
Herstellung Puppen Christine Rippmann
Mitarbeit Puppen Annette Erismann, Claude Kaiser, Ursina Klemenz, Bettina Meister
Regieassistenz Barbara Falter
Bühnenbildassistenz Marie-Luce Theis
Kostümassistenz Selina Tholl
Theaterpädagogik Manuela Runge, Katrin Sauter
Regiehospitanz Annik Faivre, Ailin Nolmans
Souffleuse Katja Weppler
Inspizienz Dagmar Renfer
Pfauen
Premiere am 8. November 2014

Krümel Löwe ist krank und weiss, dass er wahrscheinlich bald sterben muss. Sein Bruder Jonathan tröstet ihn: „Ich glaube, es wird herrlich für dich!“ Denn Krümel wird in Nangijala sein, dem Land der Sagen und Lagerfeuer, wo viele Abenteuer auf ihn warten. Doch es kommt anders: Jonathan kommt bei einem Brand ums Leben. Und ehe sich Krümel versieht, findet er sich in Nangijala wieder. Jonathan wartet schon auf ihn. Im wunderschönen Kirschtal reiten die beiden auf ihren Pferden Fjalar und Grim und lernen die Taubenzüchterin Sophia und ihren Wirt Jossi kennen. Das grösste Abenteuer aber steht ihnen noch bevor: Tengil, der Herrscher über das Böse, hat das benachbarte Heckenrosental erobert und unterdrückt dessen Bewohner mit Hilfe des Drachens Katla. Es kommt zum gefährlichen Kampf, in dem Krümel über seine Angst hinauswächst. Gemeinsam mit Schauspielern und lebensgrossen Puppen gelangt Astrid Lindgrens weltberühmter Kinderbuchklassiker auf die Pfauenbühne. Eine Geschichte über Freundschaft, Mut und die Kraft der Gemeinschaft.

„Mit dem grausamen Herrscher Tengil und Katla, dem feuerspeienden Drachen, böte Lindgrens Roman Stoff genug, um das Theaterpublikum (ab acht Jahren) so richtig das Fürchten zu lehren. Die Schauspielhaus-Inszenierung verzichtet jedoch auf jegliche Effekthascherei. Dass das Geschehen auf der Bühne dadurch umso packender wird, beweist der Schlussapplaus: Schon bevor die Schauspieler sich verbeugen, klatschen und trampeln die Zuschauer, wie man es selten erlebt.“ NZZ

„Mit einfachsten Mitteln und klaren Bildern entführt uns Regisseur Ingo Berk in die Welt von Karl und Jonathan Löwe (Steffen Link und Julian Boine), einem todkranken Kind und seinem nur wenig älteren Bruder, der bei einem Brand ums Leben kommt. Es genügt etwas Rauch im Bühnenhintergrund, um das tragische Geschehen zu vermitteln, und selbst die Jüngsten im Publikum schauen und horchen, ohne zu weinen.“ Tages-Anzeiger

„Der Regisseur Ingo Berk stellt Nangijala, dieses von Lindgren so blumig beschriebene Märchenland auf schlichte, ja fast schon spröde Weise dar – und schafft dadurch ganz viel Raum für die Phantasie des Publikums.“ NZZ

„Bühnenbildner Damian Hitz zaubert mit ein paar schwarzen Blöcken und Kegeln ganze Wald- und Berglandschaften in die Köpfe des Publikums. Hinreissend in ihrer Einfachheit sind auch die Stabpuppen von Mervyn Millar, die aus einzelnen Schilden zusammengesetzt und von sichtbaren Puppenspielern bewegt werden.“ Tages-Anzeiger

Der britische Puppendesigner Mervyn Millar hat diese Tier- Objekte gestaltet und auch die Bewegungen einstudiert: vom Pferd abwärts über den Wolf und Fuchs bis zu den Kaninchen, die auf der Bühne mümmeln, und dann wieder hinauf bis zum Drachen Katla, der aus dem ganzen Ensemble besteht. Stück für Stück setzen sich diese Tiere zusammen, dass sie auch zerspringen können. Eine grossartige Sache - wie auch die Bühnenbilder von Damian Hitz. Sie sind abstrakt und doch höchst lebendig. Und bilden eine ganz eigene Landschaft: für das Dunkel und das Licht, die in dieser Geschichte sind.“ Der Landbote

„Dem Jungen Schauspielhaus gelingt einmal mehr der Beweis, dass gutes Kinder- und Jugendtheater mühelos alle Altersklassen erreicht.“ Tages-Anzeiger

„Das Zürcher Schauspielhaus erzählt die Geschichte der beiden ungleichen Brüder erstaunlich ruhig und fein. Mit wunderbaren Schauspielern und lebensgrossen Puppen.“ SRF 1

„Beim Umschauen ist zu sehen, wie sich die Kleinen – vor allem, wenns auf der Bühne für die jugendlichen Helden brenzlig wird, und das ist in dieser Geschichte recht oft der Fall – sehr nah an ihre erwachsene Begleitperson schmiegen, die Augen und Ohren aber immer voller Faszination und Neugierde auf die Handlung fokussiert sind.“ P.S.

„Man möchte grad mitreiten ins Abenteuer.“ Zürcher Unterländer

Pfauen

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