Dogtooth

Eine Theaterserie in vier Episoden nach dem Film von Giorgos Lanthimos
club diskret spezial

Regie Lily Sykes / Raum Regula Zuber / Kostüme Mitra Karimi
Mit Josefine Voss, Matthias Koch, Miriam Morgenstern, Sofia Elena Borsani, Marie-Theres Hölig, Marco Sykora

Christina Josefine Voss
Der Vater Matthias Koch
Die Mutter Miriam Morgenstern
Die Ältere Sofia Elena Borsani
Die Jüngere Marie-Theres Hölig
Der Sohn Marco Sykora
 
Regie Lily Sykes
Raum Regula Zuber
Kostüme Mitra Karimi
Licht Daniel Leuenberger
Dramaturgie Irina Müller
Regieassistenz Hans-Christian Hasselmann
Regiehospitanz Valeria Popp
Pfauen/Kammer
Premiere am 23. Oktober 2014
In Kooperation mit der ZHdK, Departement Darstellende Künste und Film

Die Welt jenseits des Gartenzauns ist angeblich ein böser und gefährlicher Ort, weshalb die Kinder das Grundstück nicht verlassen dürfen. Um diese Fiktion aufrechtzuerhalten, setzt das Elternpaar in „Dogtooth“ alles daran, seine drei Kinder von jeglichen äusseren Einflüssen fernzuhalten. Das geht so weit, dass sie den Kindern für gewohnte Begriffe ein neues Vokabular beibringen. Der Familienalltag ist geprägt von merkwürdigen Spielen, die die inzwischen erwachsenen Kinder erfinden, um sich die Zeit zu vertreiben. Für die Welt draussen sind sie laut ihren Eltern erst dann gerüstet, wenn sie einen Eckzahn („Dogtooth“) verlieren. Als durch eine Besucherin ein Kontakt zur Aussenwelt entsteht, bekommt das Experiment erste Risse.
Der in Cannes preisgekrönte Film wurde 2011 für einen Oskar als bester fremdsprachiger Film nominiert. Die Regisseurin Lily Sykes arbeitet u.a. für das Deutsche Theater Berlin und das Schauspielhaus Frankfurt. Ihre erste Regiearbeit am Schauspielhaus Zürich inszeniert sie mit Schauspielstudierenden der ZHdK als Theaterserie in vier Folgen. Am letzten Abend bekommen passionierte Serienfans und jene, die eine Folge verpasst haben, die Chance, alle vier Episoden am Stück zu erleben. Die Bar ist vor und nach den Vorstellungen geöffnet.

„Die vierteilige Theaterserie „Dogtooth“, schlank und präzis inszeniert von Lily Sykes, lehnt sich eng an den gleichnamigen Film von Giorgos Lanthimos aus dem Jahr 2009 an. Der erste Teil, der nun Premiere hatte, endet zwar abrupt, doch die Eckpfeiler dieser seltsamen Welt sind doch schon fest in den Boden gerammt. Die rasante Theaterstunde gibt Einblick in ein ganz eigenes Regime von Zucht, Ordnung und befohlener Fröhlichkeit.“ Tages-Anzeiger

„Die Kammer wird immer mehr zum Staffelformat des Schauspielhauses. Erprobt wird hier das Erzählen als Work in progress.“ Zürichsee-Zeitung

Pfauen/Kammer

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