Zürcher Gespräche mit Robert Menasse und Stefan Zweifel

Dialoge über Gesellschaft, Philosophie und Politik

 

In Zeiten, in denen auf Twitter Politik in 140 Zeichen gemacht wird, wächst die Gefahr, dass die radikalen und einfachen Botschaften die Entwicklungen unserer Gesellschaft stärker prägen als kritische Analysen. Die drei Gastgeber Lukas Bärfuss, Stefan Zweifel und – neu ab dieser Spielzeit – Miriam Meckel setzen einen Gegenakzent mit Dialogen, die auf Zeit, Konzentration und Kontextualisierung gründen.

Erster Gast bei Stefan Zweifel ist der Autor und Intellektuelle Robert Menasse, bekannt als leidenschaftlicher Europa-Verteidiger. Er legt im September mit „Die Hauptstadt“ einen Roman vor, für den er in der Welt der EU-Beamten in Brüssel recherchierte. Darin spannt er einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und grossen Gefühlen. Mit Stefan Zweifel diskutiert er über Literatur und Politik, sein Europa-Bekenntnis, die Mühlen der Bürokratie und die „Epoche der Scham“.

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