Henosode

Salon des Gelingens

Uraufführung

Regie und Komposition Ruedi Häusermann / Bühne Bettina Meyer / Kostüme Sabine Hilscher / Licht Markus Keusch
Mit Klaus Brömmelmeier, Matthias Neukirch, Herwig Ursin, Benedikt Bindewald, Josa Gerhard, Christoph Hampe, Sara Hubrich, Maike Bräutigam, Kathrin Brogli, Shane Lutomirski, Oliver Truffer

Klaus Brömmelmeier
Matthias Neukirch
Herwig Ursin
Musik Benedikt Bindewald
Josa Gerhard
Christoph Hampe
Sara Hubrich
Mitspieler Maike Bräutigam
Kathrin Brogli
Shane Lutomirski
Oliver Truffer
 
Regie und Komposition Ruedi Häusermann
Bühne Bettina Meyer
Kostüme Sabine Hilscher
Dramaturgie Viola Hasselberg
Licht Markus Keusch
Regieassistenz Manon Pfrunder
Bühnenbildassistenz Sandra Antille
Kostümassistenz Tiziana Angela Ramsauer
Regiehospitanz Artemisia Valisa und Peter Gruber
Bühnenbildhospitanz Viviane Rapp
Kostümhospitanz Jeanne Milani
Inspizienz Dagmar Renfer
Schiffbau/Box
Premiere am 29. Januar 2019
Vorstellungsdauer: 1 Stunde 15 Minuten, ohne Pause


In Ruedi Häusermanns zehnter Arbeit am Schauspielhaus Zürich stehen die vier MusikerInnen des Henosode-Quartetts (Henosode auf Berndeutsch: so ist es eben) zusammen mit sieben SpielerInnen auf der Bühne. Gemeinsam erkunden sie geheimnisvolle Verbindungen zwischen Musik und Raum und machen verschiedene Versuche: Wie wandert eine Wolke? Wie kann man Menschen und Dinge zum Verschwinden bringen? Wie fängt man ein Echo ein? Es geht um Konzentration, Hingabe und die Entdeckungen, die man machen kann, wenn es kein Ziel gibt. Häusermann erzählt vom Staunen über das, was man zustande bringt in der Kunst: sich scheinbar mit nichts zu beschäftigen. Der Abend, der wie immer ein heimliches Konzert ist, gipfelt in einer Überraschung – in einer grob-feinen Hymne ans Theater. Mehr darf hier nicht verraten werden.


Fotos © Matthias Horn
 

„Ruedi Häusermann öffnet im Zürcher Schiffbau eine Wunderkammer der musikalischen Möglichkeiten.“ Basler Zeitung

„«Henosode»: Ruedi Häusermann zeigt in der Box des Zürcher Schauspielhauses die Kunst des Verschwindens.“ Tages-Anzeiger

„Vom Verschwinden handelt auch das Stück. «Um schonendes Anhalten wird gebeten» hiess der ursprüngliche Titel, wie es immer heisst, wenn einer sich abhandengekommen ist. Und wirklich: Es verschwinden einige Dinge. Die Texte etwa, von Robert Walser bis Loriot. Auch die Musiker tauchen ab - in der Galerie ist ingeniös ein Lift eingebaut.“ Der Bund

„Häusermann hat sich immer zwischen freier Szene und dem vergleichsweise feudalen Stadttheater bewegt. Jetzt scheint er dessen Möglichkeiten nochmals auskosten zu wollen. Bettina Meyer hat ihm eine täuschend unsichtbare Betonkulisse vor die Betonwände der Box gebaut. Drehelemente kommen zum Einsatz, Züge lassen Objekte oder Musiker schweben, und auch die Tontechnik kommt intensiv zum Einsatz.“ NZZ

„Die Bühne von Bettina Meyer ist ein Wunderwerk für szenische Erfindungen.“ Tages-Anzeiger

„In «Henosode» verabschiedet sich Häusermann mit einer Retrospektive auf sich selber, auch wenn er im Stück nicht mehr auftritt.“ NZZ

„Es ist also wie immer ein grosses Staunen im Theater von Ruedi Häusermann […].“ Tages-Anzeiger

„Poetisch, humorvoll, tiefsinnig […].“ seniorweb.ch

„«Henosode» ist die Anleitung für einen glückenden Abend im privaten Rahmen alias Feier mit Hausmusik. […] Rezepte müssen einfach sein und raffiniert wirken, dann erobern sie die Privaträume im Nu. Dieses hier ist zur Nachahmung unbedingt empfohlen. Nur noch ein klein wenig übertroffen vom Reiz, der das Zuschauen dieser akkuraten Herstellung einer universell anwendbaren Feieranleitung verströmt.“ P.S.

Schiffbau/Box

Mi, 20 Feb 20:0021:15 Karten Einführung um 19:15 / Carte Blanche
Di, 26 Feb 20:0021:15 Karten
Do, 28 Feb 20:0021:15 Karten
Fr, 01 Mär 20:0021:15 Karten Einführung um 19:15 anschl. Publikumsgespräch / Carte Blanche
So, 03 Mär 19:0020:15 Karten
Mi, 06 Mär 20:0021:15 Karten

Unterstützt von der Stiftung Corymbo

Regisseur und Komponist Ruedi Häusermann über Staunen, Entdichten und Gelingen auf der Bühne (aus dem Schauspielhaus-Journal Januar 2019)

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