Wahlverwandtschaften

nach dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe

Regie Felicitas Brucker / Bühne Viva Schudt / Kostüme Sara Schwartz / Musik Marcel Blatti
Mit Julia Kreusch, Elisa Plüss, Matthias Neukirch, Hans Kremer

Charlotte Julia Kreusch
Ottillie Elisa Plüss
Eduard Matthias Neukirch
Otto Hans Kremer
 
Regie Felicitas Brucker
Bühne Viva Schudt
Kostüme Sara Schwartz
Musik Marcel Blatti
Dramaturgie Viola Hasselberg
Licht Christoph Kunz
Regieassistenz Clara Isabelle Dobbertin
Bühnenbildassistenz Sandra Antilie
Kostümassistenz Liv Senn / Iva lvanova
Inspizienz Michael Durrer
Soufflage Janos Stefan Buchwardt

Das Ehepaar Eduard und Charlotte, beide in zweiter Ehe miteinander verheiratet, lädt zwei Gäste ein. Der rational handelnde Hauptmann soll dem impulsiven, schnell gelangweilten Eduard Gesellschaft leisten. Und die tatkräftige Charlotte lädt sich ihre Ziehtochter, die junge Ottilie, ein. Doch Eduard verliebt sich hemmungslos in Ottilie und der Hauptmann und Charlotte kommen sich ebenfalls gefährlich nah. In einer letzten Liebesnacht von Charlotte und Eduard entsteht ein Kind, aber der Betrug ist nicht mehr zu deckeln. Ein Arrangement wird gesucht. Es kommt zur tödlichen Katastrophe; nur eines der Paare überlebt. In seinem Roman „Die Wahlverwandtschaften“ wendet Goethe ein chemisches Experiment seiner Zeit auf menschliche Beziehungen an: Was geschieht, wenn bestimmte Stoffe eine so starke Affinität zueinander aufweisen, dass sie eine neue Verbindung eingehen müssen? Mit diesem Text wirft der Künstler und Lebensforscher Goethe einen radikal modernen Blick auf den Menschen, seinen Umgang mit sich selbst und mit der Natur. Die Regisseurin Felicitas Brucker stellt sich mit dieser Premiere dem Zürcher Publikum vor.

„Mit der Adaption des Romans stellt sich die 1974 in Stuttgart geborene Regisseurin Felicitas Brucker in Zürich vor: ein solider, geglückter Einstand. Mit der Dramaturgin Viola Hasselberg schrieb Brucker eine «Wahlverwandtschaften»-Fassung, die zu bewegen vermag in einer Gegenwart der virtuellen Kennenlernplattformen. Die Zauberformel lautet heute: Algorithmen.“ NZZ

 „Schauspieler machen Inszenierung zum Ereignis“ Südkurier

„Ihnen gelingt es vorzüglich, die überhöhte Kunstsprache Goethes intensiv und zeitgemäss zu vermitteln. Dafür gabs am Premierenabend starken Applaus.“ seniorweb.ch

„Futuristisch wirkt nun das 10-eckige, sich nach hinten verengende Raumschiff-Skelett mit Neonröhren (Licht: Christoph Kunz). Dieser schwarze Spiegelsaal entpuppt sich als passende Metapher für die missglückten Lieben. Ähnelt er doch dem Inneren einer Raupe, deren Segmente im Laufe des Abends zerbrechen, statt sich zum Schmetterling zu entwickeln.“ NZZ

Pfauen

Fr, 19 Okt 20:0021:45 Karten Einführung um 19:15 Freitag Abo B Carte Blanche
Mo, 29 Okt 20:0021:45 Karten Theatermontag
Fr, 02 Nov 20:0021:45 Karten Einführung um 19:15 Freitag Abo 5A und Abo A
Mo, 12 Nov 20:0021:45 Karten Theatermontag Einführung um 19:15
So, 25 Nov 15:0016:45 Karten Sonntag Abo A
Sa, 01 Dez 20:0021:45 Karten anschl. Publikumsgespräch
Do, 13 Dez 20:0021:45 Carte Blanche
Do, 03 Jan 20:0021:45

Unterstützt von der Hans Imholz Stiftung

Liebe, Natur, Technik - Der Philosoph Andreas Weber über Goethes „Wahlverwandtschaften" (aus dem Schauspielhaus-Journal September 2018)

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