Kornél Mundruczó

Aktuelle Stücke:

Kornél Mundruczó wurde 1975 in Ungarn geboren. Er studierte an der ungarischen Universität für Film und Schauspiel und ist heute ein namhafter europäischer Filmregisseur. Seit mehreren Jahren ist er ausserdem als Theaterregisseur tätig, u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Hannover und am TR Warszawa. Dabei arbeitet er kontinuierlich mit bestimmten Schauspielern zusammen. Diese werden zu künstlerischen Partnern in seinen Produktionen, die er bevorzugt im Team entwickelt. Nach mehreren Jahren der freien Zusammenarbeit mit diesem Team gründete Mundruczó 2009 seine eigene unabhängige Theaterkompanie Proton Theater mit Dóra Büki in Budapest. Neben der Produktion von Theaterstücken beteiligt sich das Proton Theater an spartenübergreifenden und interdisziplinären Projekten. Derzeit werden vier der mit dem Proton Theater erarbeiteten Stücke an zahlreichen internationalen Orten gespielt, u.a. „The Frankenstein-Project“ in Strassburg, Wiesbaden, Nitra, Paris, Krakau, Brüssel, Wien, Ljubljana, Vilnius, Riga, Rotterdam, Karlsruhe, Belgrad, Seoul und Santarcangelo. „Hard to be a god“, eine internationale Koproduktion, war auf folgenden Festivals vertreten: Alkantara Festival, Portugal, Baltoscandal, Estland; Culturgest, Portugal; KunstenFestivalDesArts, Belgien; Rotterdamse Schouwburg, Niederlande; Theater der Welt 2010, Deutschland; Théâtre National de Bordeaux, Frankreich; Trafó House of Contemporary Arts, Ungarn. Das Stück, „Szégyen/Schande“ nach J. M. Coetzee wurde im Frühjahr 2012 bei den Wiener Festwochen uraufgeführt. Das jüngste Stück „Dementia“ (Herbst 2013) gastierte während des Festivals „Leaving is not an option?“ am HAU Hebbel am Ufer Berlin und wurde u.a. zum SPIELART Festival München und an das Théâtre National nach Bordeaux eingeladen. Die für das TR Warszawa entstandene Arbeit „The Bat Or My Little Cemetry“ (2012) wurde auf Festivals in Polen und Ungarn gefeiert. Für den Film „White God“ erhielt Kornél Mundruczó zuletzt den Preis „Un Certain Regard“ bei den Filmfestspielen in Cannes (2014).

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