Leonhard Koppelmann

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Leonhard Koppelmann, 1970 in Aachen geboren, studierte Theaterregie in Hamburg. Von 1995 bis 1999 war er als Regieassistent und Regisseur am Hamburger Thalia Theater tätig. 1996 führte er zum ersten Mal bei einem eigenen Hörspiel Regie. Seitdem arbeitet er vorwiegend als freier Hörspielautor und -regisseur. Unter seiner Regie sind bereits über 100 Hörspiele entstanden, z.B. „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ von Jan Weiler, „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne, „Baudolino“ von Umberto Eco, „Die Forsyte-Saga“ von John Galsworthy und „Wassermusik“ von T.C. Boyle, „Doktor Faustus“ von Thomas Mann sowie „Tod in Rom“ von Wolfgang Koeppen. Dem Werk Elfriede Jelineks ist Leonhard Koppelmann durch mehrere Regiearbeiten verbunden: Er inszenierte, zuerst als Hörspiel und später auch als Theatermonolog am Deutschen Theater Berlin, die Uraufführung von „Sportchor“ (mit Stefan Kaminski), als Hörspiele setzte er ausserdem Jelineks ersten Roman „bukolit“ sowie ihr RAF-Stück „Ulrike Maria Stuart“ um. Am Schauspielhaus Zürich wird auch in dieser Spielzeit in seiner Regie „Rechnitz (Der Würgeengel)" von Elfriede Jelinek zu sehen sein. Leonhard Koppelmann bekam 1997 den Gertrud-Eysoldt-Preis als bester Nachwuchsregisseur für seine Inszenierung von Lessings „Die Juden“ am Thalia Theater Hamburg und 2002 den Kurd-Lasswitz-Preis für seine Hörspielfassung von Michel Houellebecqs „Elementarteilchen" (WDR 2001). 2004 wurde seine Regiearbeit „Für eine bessere Welt …“ von Roland Schimmelpfennig als Hörspiel des Jahres ausgezeichnet.

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