Mélanie Huber

Aktuelle Stücke:

Mélanie Huber, geboren 1981 in Zürich, absolvierte das Filmstudium an der Zürcher Hochschule der Künste. 2009 bis 2011 war sie Regieassistentin am Schauspielhaus Zürich, wo auch die eigene Regiearbeit „Dunkel lockende Welt“ von Händl Klaus entstand (2013 eingeladen ans Prager Theaterfestival der deutschen Sprache). Es folgten „Die Radiofamilie“ nach Ingeborg Bachmann (2014 eingeladen zum Festival Radikal jung in München) und „Bartleby, der Schreiber“ nach Herman Melville (2015 eingeladen zum 2. Schweizer Theatertreffen). Für alle drei Inszenierungen wurde sie als Nachwuchsregisseurin des Jahres in der Zeitschrift „Theater heute“ nominiert. Es folgten weitere Arbeiten u.a. am Theater Regensburg, Schauspielhaus Wien, Theater Baden-Baden und Winkelwiese Zürich.

2016 eröffnete sie mit „Der Prozess“ nach Kafka die 34. Bayerischen Theatertage in Regensburg. Ihre eigenwilligen Bearbeitungen und musikalischen Umsetzungen entwickelt sie häufig mit dem Autor Stephan Teuwissen. In der Zürcher Theaterszene entstanden u.a. „Kleist in Thun – Porträt des Künstlers als verzweifelter Kleist“ von Robert Walser und „stecken bleiben“, Musiktheater nach Motiven aus „L'ascenseur pour l'échafaud“. Für Inszenierung und Konzept erhalten Huber & Teuwissen den hibou-Preis 2014. Mélanie Huber wurde 2016 von der Landis & Gyr Stiftung mit einem Atelierstipendium in London ausgezeichnet. Am Theater Regensburg inszeniert sie zur Saisoneröffnung 17/18 eine musikalische Bearbeitung von „Maria Stuart“ nach Schiller.

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